Ich würde es wieder genauso machen wie bei Gigi
Mir wirklich genau überlegen, was für den Hund und unseren Alltag am wichtigsten ist und womit der Hund oder die Menschen mackentechnisch gut leben könnten und womit nicht (zum Beispiel Dauerstress in regelmäßig zu bewältigenden Situationen). Klar, so ein erwachsener Hund bringt auch immer einiges mit und beim zweiten Hund wusste ich jetzt schon eher, was wirklich wichtig ist im Alltag und konnte ihn viel besser einschätzen als Winky damals, aber das hat sich für uns bewährt.
Auf der Liste dessen, womit ich hätte leben können, stand zum Beispiel:
- Leinenpöbeln
- Unverträglichkeit mit Fremdhunden
- nur mäßig leinenführig
- ...
Wichtig war uns:
- stressfreies Zusammenleben mit der Ersthündin
- entspanntes Autofahren
- Alleinbleiben
- ...
Fremdhundekontakt ist mir zum Beispiel nicht so wichtig und solange die Hunde an der Leine ruhig sind und mit befreundeten/bekannten Hunden nach einem ruhigen Kennenlernen problemlos auskommen, ist das für mich okay.
Mich hat das irgendwie total entstresst
Und ich hab von Anfang an im Kopf gehabt "Mitläuferhund"/ "keinen großen Kopf machen" und das hat für ihn und mich funktioniert und er ist rundum wunderbar geworden.
Bei Winky wollte ich viel zu viel auf einmal. Hab es uns anfangs unnötig schwer gemacht durch viel Perfektionismus und spannenderweise ist sie letztendlich der (minimal...) weniger zuverlässige Hund geworden. Ich habe sie anfangs viel zu oft in Situationen allein gelassen, die sie überfordert haben, wollte aber trotzdem, dass sie sich "brav" verhält und habe sie mit ihren eigenen Problemen und Bedürfnissen gar nicht richtig gesehen.
Ja, also die Unterscheidung zwischen: diese Sachen müssen für einen stressfreien Alltag funktionieren und diese Sachen wären Bonus- hat mir sehr geholfen und würde ich wieder so machen.
Und was ich generell parallel beibehalten würde: dem Hund nicht nebenbei zu viel Mist beibringen. Hunde nicht hochdrehen, sondern ruhig managen, hat sich hier auch bewährt.
Ja, sind beide fein und lieb 