Beiträge von Winkehund

    Im Idealfall würde ich definitiv einen Schmied suchen, der schon etwas Erfahrung mit Duplos oder zumindest generell Kunststoffbeschlägen hat. Die "kann" meiner Meinung nach nicht jeder.

    Das, was du beschreibst, kann doch aber zig Ursachen haben und so eine Überbelastung durch Duplos? Dann müssten die ja barhuf gar nicht mehr laufen können. Dass viele Warmblüter heutzutage ab 15+ oder teilweise noch jünger nur noch was für die Koppel sind, ist ja leider wirklich keine Seltenheit. Deren physische und psychische Haltbarkeit schockiert mich immer wieder.

    Ich persönlich finde Winter immer nicht so günstig, sie laufen auch einfach nicht so viel auf geeigneten Böden - je nach Haltungsform - und das ist super wichtig. @PipilaPfütz hat ja auch noch gute andere Aspekte genannt. Die meisten machen die Eisen halt für den Winter runter, weil die Pferde dann auch Pause haben. Bei manchen klappt das ja auch super, im Sommer beschlagen und im Winter barhuf.

    Ich bin absoluter Barhufbefürworter und denke, am besten man fängt damit gar nicht erst an, außer es muss aus medizinischen Gründen sein. Die Fälle, wo das wirklich so ist, sind meiner Erfahrung nach eher selten.

    Vielleicht wären die Duplos für euch eine Alternative, passen zumindest auf deine Gründe, weshalb du umstellen willst und könnten einige Aspekte verbessern. Ein Pferd, was jetzt 9 Jahre beschlagen war, einfach umzustellen ... ich seh's kritisch bzw. würde da jetzt nicht einfach sagen: das klappt bestimmt alles problemlos super, kannste machen. Das würde schon gehen, aber es braucht einfach Zeit und wirklich die Bereitschaft, auch mal wegzugucken und über längere Zeit nur wenig bis moderat mit dem Pferd zu arbeiten. Die ist bei den meisten halt im Winter größer. Würde das in eurem Fall wahrscheinlich schrittweise angehen, eventuell erstmal auf die Duplos, dann kann man auch mal gucken, ob es hinten ohne geht usw. Nicht jeder Mensch und Pferd mögen Hufschuhe und kommen damit klar, aber gute Hufschuh Alternativen gibt es da sicher, die Suche kann hat etwas dauern. Vielleicht kannst du dir die Handhabung mal bei jemandem angucken oder so.

    @Bubelino

    Kurze Zwischenfrage, weil unterwegs. Wie soll man denn diesen zunehmenden Konsum an Tierprodukten in den Schwellenländern eindämmen? Das erscheint mir absolut utopisch.

    Ich denke auch, dass man regional gucken sollte, sich bestmöglich zu organisieren.

    Ich will absolut keines der globalen Probleme klein reden, die liegen auf der Hand und sind nicht zu leugnen.

    Wer in solchen Diskussionen wirklich völlig unterrepräsentiert ist, sind die ehemaligen Veganer, die aus gesundheitlichen Notständen davon abgekommen sind und wieder Fleisch bzw. "ganz normal" essen. Die sind zumindest nennenswert und damit meine ich keine Kurzzeitveganer.

    @Julia127

    Weil du das Thema Schulunterricht ansprichst: selbst meine 6. Klasse hat ohne größeren Input meinerseits ganz klare Vorstellungen davon, wo Tierquälerei anfängt und wo nicht. Die diskutieren sogar über Paragraph 1 des Tierschutzgesetzes, wenn man sie mal lässt.

    In der Klasse war wirklich alles dabei! Vegetarier, Kinder mit vielen Fragen zum Thema Tierwohl, Kinder vom Bauernhof... das waren so schöne Gespräche teilweise, völlig ohne Stempel.

    Es war ein super tolles und interessantes Thema und die Kinder wollen davor gar nicht so geschützt werden, wie man denkt. Ist halt immer eine Frage nach dem WIE.

    Ich könnte mir ebenfalls gut vorstellen, dass der Zeitpunkt bei einem 12 Jahre alten, chronisch kranken Hund einfach verpasst ist.

    Ich kann deinen Wunsch schon sehr gut nachvollziehen! Ich weiß nur nicht, ob du dich unter den gegebenen Umständen wirklich glücklich machst. Einerseits möchtest du mit dem Welpen unbeschwert die Welt erkunden und viele, aufregende Dinge erleben und andererseits möchtest du deinem Althund gerecht werden und die letzten Jahre mit ihr so genießen, wie sie es haben möchte.

    Niemand kennt deinen Hund, deswegen kannst das meiner Meinung nach auch nur du wirklich einschätzen, aber so von den Eckdaten her würde ich mich darauf einstellen, dass du für ein paar Jahre zwei Einzelhunde haben könntest und sehr viel Management. :verzweifelt:

    Würde mich freuen, wenn du schreibst, wie du dich entschieden hast. Ich meine, dass ich mich an einen anderen Thread von dir erinnere mit ähnlichem Thema!? Schwirrt wahrscheinlich schon eine Weile in deinem Kopf herum, verständlich. :bussi:

    Meine Hunde fressen derzeit meine aussortierten Altschafe. Und ganz viel Gemüsekram aus dem eigenen Garten.

    Magst du mal mit mir spinnen? :D

    Wie viele Schafe und Fläche braucht man denn da und wie oft muss man schlachten, damit man die Hunde damit füttern und selbst vielleicht auch mal was davon essen kann?

    Und kriegt man die überhaupt ohne Hütehund bewegt? :ugly:

    Und geht das auch mit Shetland Schafen? Oder sind die zu klein?

    Wir versuchen schon zu schauen, dass wir die Hunde (und uns) moderat mit möglichst nachhaltig und artgerecht entstandenen Tierprodukten füttern. Aber wenn es mal kein Biofleisch oder frisch Gekochtes gibt, sondern ne Schale Nassfutter aus dem DM mit unseren Restnudeln, dann hab ich da kein schlechtes Gewissen.