Beiträge von bordy

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    Die Frage ist mir suspekt. Nur weil ein Hund objektiv kein Mensch ist, darf er nicht den gleichen Stellenwert besitzen? Ansonsten wäre die Frage ja überflüssig.

    Zudem: Klar lebt man nicht von Luft und Liebe. Aber es sind zwei Dinge, ob man seinen Hund aus der Not heraus abgibt, weil es für ihn das beste ist (ähnlich wie man Kinder ins Heim geben würde, wenn man es aus der Not heraus nicht mehr schaffen würde) oder ob man ihn wissentlich und willentlich verkauft.


    glaubst du ernsthaft das macht für deinen Hund dann einen Unterschied?


    Macht evtl fürs allgemeine Gutmenschentum einen, sonst aber nicht.

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    Wäre die Frage "Ist euer Kind / eure Oma / etc unbezahlbar?" gewesen, hätte sicher niemand mit "Ja" oder "Vielleicht" geantwortet, wenn es darum geht, denjenigen zu verticken!

    Ist dein Hund für dich ein Mensch?

    Und denken wir mal weiter.. auch in Deutschland ist es Realität, dass Menschen sterben/leiden weil ihnen gewisse Behandlungen nicht zugeführt werden, weil sie keiner bezahlt. Wenn dein Kind diese Behandlung also benötigen würde, würdest du trotzdem sagen, nein den Hund verkauf ich nicht , lieber lass ich den Menschen leiden?


    Im übrigen.. ohne Geld gibts keine Hundehaltung. Bekomm ich mein Studium also z.B. nicht finanziert und leb dann von der Stütze, hat es sich mit der Hundehaltung dann auch. Familienmitglied hin oder her, wir leben alle nciht von Luft und Liebe.

    Ich mag meine Hunde gerne, aber Familie ist für mich etwas menschliches, dass (zumindest einige Familienmitglieder..) an 1. Stelle kommt. Ein Hund ist toll, aber eben ab einem gewissen Punkt auch "nur" ein Hund und hätte für mich z.B. nie den gleichen Stellenwert wie mein (zur Zeit fiktives) Kind.
    Ich glaube auch ehrlich gesagt nicht, dass diese Vermenschlichung die viele Betreiben indem sie dem Hund menschlichen Stellenwert zusprechen, besonders toll für das Tier ist.

    Unsere Hunde sind durchwegs (theoretisch..) zuchttaugliche Rassehunde. Als solche haben sie theoretisch einen nicht unerheblichen Wert, da solche Hunde nunmal ganz realistisch gekauft und verkauft werden.

    Anderes Beispiel, für taugliche Jagdhunde gibt es sogar Preistabellen, für die Versicherung.


    Spontan hätte ich jetzt auch nicht das Bedürfnis einen Hund zu verkaufen, insofern wäre es nun leicht einfach zu sagen niiiieeemals geb ich einen her.
    Allerdings, wenn mir irgendwann mal jemand z.B. einen 5stelligen Betrag (sagen wir mal 30.000 euro.. ein nichtunüblicher Betrag..) bieten sollte und der Hund es dort nicht schlecht hätte, wäre es gelogen zu sagen das ich nicht darüber nachdenken würde - von irgendwelchen utopischen Millionensummen rede ich garnicht.
    Ich bin Studentin, habe noch einige Semester vor mir und mit diesem Geld wäre mein Studium und der Unterhalt der Hunde erstmal bis auf weiteres gesichert.

    Bei sämtlichen Überlegungen geh ich jetzt mal davon aus, dass es dem Hund dort gut geht - ist das gegeben, ist auch ein Halterwechsel für den Hund nunmal kein großes Problem.
    Ich mag meine Hunde, aber Familienmitglieder sind sie für mich nicht (deswegen habe ich sie auch gern |) ). Schlechter Charakter, ganz schlechter, ich gebs ja zu.

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    Es ist eine Sache wenn sich ein paar Hundehalter in einem Forum austauschen und ueber Millan diskutieren...eine ganz andere Sache ist's einen Blog zu erstellen und einen anderen Trainer darin anzuprangern. Professionel schaut anders aus.....

    So siehts nämlich aus.

    Bei aller Liebe, aber von ein paar Videos die man sieht, die fürs Fernsehen geschnitten werden (und jeder, der bei sowas schonmal dabei war, wird sehn das da nicht darauf geachtet wird was erklärend ist sondern was am reisserischsten raussieht..), eingehende BEtrachtungen über die Psyche eines Menschen in teils beleidigender Form abzuleiten - der ist für mich ebenso absolut untendurch.

    Egal ob mir etwas passt oder nicht, solche Vorgehensweisen sind für mich genauso unter aller S** wie unfaire Ausbildungsmethoden am Hund.

    Ja klasse.. verallgemeinernde, reisserische Artikel gespickt mir Mutmaßungen über einen andern Menschen, den man nur aus Videos kennt. Ja, dass ist richtig professionell.

    Ich hatte früher ein K9/Norweger für den Schutzdienst und muss sagen, ich und einig e andere in meinem Umfeld nehmen es nicht mehr.

    Beispiel Griffarbeit, Hund wird gesperrt - Hund macht auf einmal auf, weil der Brustgurt dummerweise auf die Luftröhre drückt und dem Hund somit die Luft abgeschnürt wird.
    Oder sperren bei der kurzen Flucht, Hund verbiegt sich komischst, weil der Sattel die Schulter zusammendrückt.

    Es mag einzelne Hunde geben bei denen das nicht passiert, bei der Mehrheit ist das allerdings irgendwie nicht so.


    Ich bin mittlerweile im SD bei total normalen Führgeschirren gelandet und fürs Fahren wirds demnächst ein X-Back werden.

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    Was bitte hat Unterordnung mit Kadaver zutun?
    Auch wenn es immer noch Menschen gibt, die nicht glauben können, dass Unterordnung die Perfektion der Interaktion zwischen Hund und Mensch sein kann, es soll wirklich Teams geben die da einen Rattenspaß dran haben


    Manipulation der Hundepsyche.. du Fiesling!


    Zum Thema..

    Ich kenne nen Haufen privater Hundeschulen, in denen sind Lerngesetze ein Fremdwort - da werden Hunde teilweise verdeckt fertig gemacht, aber ist ja alles super, weil man nutzt ja ein Brustgeschirr.
    Oder man macht es ganz offen und es wird so lange trainiert, bis der HUnd sich vollkommen passiv verhält und sich nichts mehr traut - der ist dann im Gegensatz zu den armen gestressten Sporthunden "entspannt" (verschüchtert könnte man es auch nennen..) und man hat ja "Persönlichkeit, statt Leckerlie".
    Auch nett, "Hunde Internat" - Hund funktioniert danach dann zwar nicht nur "zum Pokale" holen, wie das da dann aber mit der armen "manipulierten Hundepsyche" aussieht - naja ist ja ne Hundeschule wird schon so passen.


    Ein Thread zum Thema böse Hundeschulen wäre doch auch mal nett.

    Eine Lösung für das "Problem" ist aber ganz einfach. Wenn mir etwas nicht passt, geh ich nicht hin. Trotzdem würde ich aber raten, nicht zu sehr auszuteilen, wenn ich mit meinem eigenen Hund noch nicht "perfekt" bin.

    NAchdem die Rufe ja laut wurden nach Erfahrungsberichten..

    Ja, ich habe es geschafft - schon mit mehr als einem Hund. |)

    Warum ich und wahrscheinlich viele andere nicht großartig darüber schreiben wie genau?

    a) weils für mich keine extrem große Sache war.

    b) weil ich definitiv keine Lust mehr habe, mir von irgendwelchen "Superhundehaltern", die ihre Hunde größtenteils selber nicht wirklich auf die Reihe bekommen, erzählen lassen zu müssen was ich alles falsch gemacht habe und das ich im Prinzip unfähig bin.


    Liest man mal so quer über die Threads mancher und liest dann, was die so für Probleme mit ihren Hunden haben, dann ist es schon interessant, wie so mancher dann Austeilen und urteilen kann.