Beiträge von bordy

    Zitat

    das sehe ich nicht so. Ich lobe auch zwischendurch mal, ohne dass die Übung aufgelöst wird.

    Bei Milo hilft ihn mit meinem Bein daran "hindern" vorzupreschen oder halt extreme Richtungswechsel... Einen Versuch ist es wert ;)


    Sie bestätigt scheinbar mit Beute oder Futter.
    Ergo, kein Keep Going Signal, sondern Auflösung.

    Jaja, der liebe Dorftratsch mal wieder.


    Einerseits soll der Hund allgemein bekannt schon mehrfach gebissen haben, andererseits lässt man seinen HUnd hinlaufen.

    Man weiss nicht, wie es passiert ist und man weiss auch z.B. nicht, wie lange der größere Hund sich das gestänker des kleineren hat bieten lassen bis er reagiert hat. Auch weiss man nicht wie er reagiert hat.
    Ein großer Hund braucht nichmal wahnsinnig ernsthaft zubeissen um im blödesten Fall schwere Verletzungen davon zu tragen. Da reicht ein unvorsichtig gesetzter Warnschnapper an der blödesten Stelle und der Kleinhund überlebt es nicht.
    Soll der Hund deswegen dauernd mit MK rumlaufen? Zumal er für soeinen Unfall noch nichtmal ein generelles "Agressionsproblem" haben muss.


    Im übrigen, spinnen wir das mal weiter - die Halter des kleineren Hundes melden den Vorfall der Versicherung, diese dem OA, das OA lädt zur Überprüfung, Hund fällt evtl durch - Hund wird eingezogen und ggf eingeschläfert. Auch nichts anderes. Wäre so auch gewesen falls er ins TIerheim gekommen wäre.
    Agression ist in D ein triftiger Grund, weswegen eingeschläfert werden kann - also zur generellen Frage ja, ein TA darf das.

    Mir fällt gerade ein, gestern habe ich mehr oder weniger durch die Blume "angeraten" doch anzuleinen.

    Morgens halb 8, im Wald. An einer Weggabelung schlendert eine Frau daher, ihr Parson stöbert locker 15m ab vom Weg im Wald herum. Ich meine abgelegt, Kommentar der Frau, die ihren HUnd natürlich nicht rief "ich geh dann mal einfach weiter, der kommt dann".
    Er kam nicht zu uns, soweit so gut. Als sie (ohne Hund) auf meiner Höhe war, Sprang ca. 30m vor uns ein Reh aus dem Wald (wahrscheinlich durch ihren Hund aufgescheucht).
    Ich wies sie darauf hin "wollen sie ihn nicht anleinen, da ist ein Reh". Kommentar "Hach ja". (Super, absolut passende Reaktion).

    Parson immernoch im Wald am stöbern, mittlerweile Jaulen, rennt aus der rechten Seite des Waldes über die Lichtung dem Reh hinterher. Frau immernoch total entspannt, während Hund im Wald verschwindet. Läuft weiter weiter.. Meine Wenigkeit leicht irritiert.
    Ca. 5 Minuten Später seh ich auf Entfernung am Ende des einsehbaren Weges die Frau stehen, während das Hundchen wieder aus dem Wald hüpft. Frau schiebt Hund Leckerchen rein, lässt ihn wieder laufen.

    So krigt man den Hund natürlich auch müde.

    Ich sags mal so - für mich hat das ganze Thema weniger etwas mit "Zivilcourage" zu tun, denn meistens handelt es sich bei diesen Threads doch um wilde Spekulationen, weniger um wirklich gesehenes.

    Für mich gibt es da eine ganz einfache Regel. Ist etwas für mich wirklich schlimm was ich wirklich sehe (!), dann spreche ich die Person darauf an. Mit wirklich schlimm meine ich, der Hund wird misshandelt, es ist Gefahr im Verzug etc - nicht darunter fällt für mich, Leute beim Spaziergang penetrant anzuquatschen und zu diskutieren warum die armen gequälten Hundchen nicht spielen dürfen.

    Mache ich den Mund nicht auf, dann gibt es da soeinen netten Spruch. Wer etwas einzuwenden hat, der möge jetzt sprechen oder für immer schweigen.

    Was ich definitiv nicht abkann, ist irgendwo dabei zu stehen, irgendwas zu sehen, sich x Sachen dazuzudichten und dann hintenrum große Sprüche zu reissen.

    Mal andere Betrachtungsweise zum Thema "verstecken" hinter Autos.

    Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass die ganzen super "sozialen" Halter, deren eigenes Sozialverhalten aber nicht zum Respektvollen Umgang mit anderen Hundehaltern reicht, ihre Hunde erst recht nicht bei sich behalten können, wenn man in Sicht bleibt.
    Im Zweifelsfall ist die Notlösung dann noch, sich so zu positionieren, dass der andere zumindest eine Chance hat seinen Hund noch zu erwischen - im Zweifelsfall dann eben 3m im Wald oder zwischen Autos, wenn es sonst keine Ausweichmöglichkeit gibt.

    Im übrigen finde ich es ein absolutes Armutszeugnis, wenn man es nötig hat sich über andere, die wieso auch immer, direkte Begegnungen mit unangeleinten Hunden meiden lustig zu machen. Immer daran denken.. schon beim nächsten Hund könnte man in der selben Situation sein.
    Davon ab, habe ich hier z.B. die Situation das eigentlich niemand auch nur versucht seinen Hund irgendwie zu erziehen. Da freue ich mich über jeden ders zumindest versucht. Wackelt mir dann alle halbe Jahr ein Mädel mit nem großen Mischling entgegen, sammelt irgendwie hektisch die Schleppleine ein bei meinem Anblick und versucht ganz offensichtlich den Hund irgendwie an sich zu binden, auch wenn es nich so klappt - ja mei, da fällt mir jetzt kein Zacken aus der Krone meinen Hund bei mir zu behalten und nicht auchnoch große Sprüche zu reißen.

    Erwünschtes Verhalten soll man ja bestärken und hinter AUtos hüpfen ist mir allemal lieber als einfach mit den Worten "ich kann den ja eh nicht halten" laufen lassen.

    Wenn man das so liest, dann spiegelt das leider genau das Bild wieder, was man Real wie im Forum vorfindet - am wichtigsten ist das er schön aussieht, alles andere "krigt man schon hin".

    Hinterher kann man dann rumjammern das der Jagdhund doch echt jagd und man hunderte km zum Anti Jagdtraining Seminar fahren muss, der HSH doch tatsächlich aufpasst..

    Man könnte sich das Leben doch deutlich angenehmer machen, wenn man generell doch mal etwas weniger auf Äusserlichkeiten achten würde - nicht nur beim Hund.

    Ich empfehle dir, die letzten Wochen vor der Prüfung eben Nicht!! Nochmal "Gas zu geben".

    Erfahrungsgemäß führt da sdann nämlich dazu, dass wenn die Trainingsintensivität vor der Prüfung ihr Maximum hat, dass der Hund dann wenns drauf ankäme erstmal garkeine Lust mehr hat oder überfordert ist. Bewährt hat sich für mein Empfinden, wie im übrigen bei den meisten andern Sportarten auch, das Training in der direkten Zeit vor der Prüfung auf ein tieferes Level zu setzen und vor allen Dingen daran zu arbeiten das die Motivation stimmt.

    Voraussetzung dafür ist natürlich, dass der Hund die Übungen sicher beherrscht - das scheint aber wohl der Fall zu sein.

    Ich bitte generell eigentlich niemanden, seinen Hund anzuleinen.

    Begegnen mir fremde Hunde, werden meine rangerufen und meistens abgelegt, je nachdem wie breit der Weg ist. Macht der andere keine Anstalten seinen HUnd bei sich zu behalten, bitte ich darum.

    Ich maße mir nicht an, dem andern vorzuschreiben was er genau zu tun hat, aber ja, ich erwarte eine gewisse Höflichkeit - diese impliziert bei mir, dass man nicht von mir erwartet meine Hunde fürs "müdemachen" der anderen herzugeben.
    Bin ich allein mit meiner alten Hündin unterwegs, seh ich es auch nicht wirklich ein sie anzuleinen. Sie interessiert sich null für andere, geht nicht hin, will ihre Ruhe. Kommt mir jemand entgegen rufe ich sie ran und sehe ich, dass der andere evtl unsicher ist, wird sie eben abgelegt, das ist alles. Nachdem das mehr ist als die meisten HH jemals mit ihrem Hund hinbekommen werden, finde ich das ok so |)


    Sehr deutlich werde ich allerdings, wenn die werten anderen Hundehalter ihre Hunde nicht kontrollieren können oder wollen. Notfalls wird der Hund von mir sehr deutlich von meinen entfernt. Dann ist das Geheule aber auch groß.

    Reaktionen auf meine Bitten den Hund nicht in mein springen zu lassen:

    - Ignorieren der Bitte
    - hektisches Hund rufen, aber ohne Erfolg
    - Diskussionen warum und wieso ich jetzt nicht möchte, dass der andere drohende und hibbelnde Hund jetzt in meine hüpft
    - Beschimpfungen
    - sehr selten höfliche Hundehalter die vorausschauend handeln und ihre Hunde entsprechend regeln.


    Grund?

    Teilweise haben se keine Lust auf andere Hunde, teilweise muss ich auch einfach nicht ausprobieren obs jetzt klappt, wenn ich den andern Hund alle 4 Wochen mal sehe.