Beiträge von bordy

    Meinem Junghund wird auch niemals irgendein XY der laut seinem Halter ja so toll kommuniziert und nur der Rest der Welt böse ist, "bescheid geben".


    Endergebnis ist dann nämlich meistens, dass das "neutrale" Weltbild sich woanders hinverschiebt und spätestens wenn die passende Gelegenheit kommt, der andere wirklich gepackt wird.

    Meine alte Hündin gehört zur Sorte *lass mir bllooooos meine Ruhe und tu mir nix*. die wehrt sich allerhöchstens mal wenn ein Rüde permanent auf sie drauf springt, ansonsten traut sie sich nicht.


    Als Souverän würde ich das allerdings überhaupt nicht bezeichnen. Irgendwie hat sich in diesem Forum bei vielen scheinbar das Bild festgesetzt, nachdem ein "souveränes" Lebewesen sich grundsätzlich alles gefallen lassen muss.
    Souverän heißt für mich allerdings ehrlich gesagt eher, regt sich nicht über unwichtiges auf, aber Dinge die bedeutung haben werden auch absolut klar durchgesetzt. Ein Hund der sich stllschweigend von einem andern vermöbeln lässt, der ist für mich schwach, aber nicht souverän.

    Heutzutage haben viele irgendwie dieses absolute Harmoniedenken, dass Hunde aber nicht teilen - da werden dann Hunde die sich aus ihrer Sicht vollkommen normal verhalten, zu asozialen, weil se nicht mit jedem schön spielen.

    Für Hunde(wie eigentlich für jedes Lebewesen) ist es vollkommen normal, erstmal den eigenen Vorteil zu sichern. Also im Klartext, auch Konkurenten gleich mal auszusortieren. Ein offensichtlich schwacher Hund, wird da direkt erkannt und "entfernt". Zeigt sich übrigens häufig schon in der Wurfkiste... sogar im ALter von wenigen Tagen wird man dort einzelne haben, die sich durchsetzen und den anderen sogar die Nahrung verwehren wenn man nicht eingreift.


    Nun möchte der gemeine Hundehalter seinen Hund ja nun selten selektiert haben udn legt wenig wert auf einen selbstbewussten Hund, der Grenzen setzt und von daher muss man solche Spielchen ja nun nicht zulassen - gerade wenn man den betreffenden anderen Hund alle 4 Wochen mal sieht, sind ungeklärte Fronten ok.

    Hier zu Hause darf übrigens auch keiner das Schaf triezen.. verhindern, dass die andern Druck machen kann man sowieso nicht. Aber Frust auslassen an der alten Dame is auch nich drin - die ist hier sozusagen ein neutrales Objekt. Will von keinem was und wenn wer sie anstänkert klär ich das.
    Der Punkt ist ja nun einfach, wenn der Hund wirklich von sich aus so ist, dann ändert "machen lassen" da auch nichts daran. Wenn ich das hier einfach so laufen lasse, dann wirds Schaf innerhalb von 5 Minuten in die Ecke geboxt, weil es das mit sich machen lässt.

    Schaf darf aber in Ruhe alt werden, also, prügelverbot.

    @Hecuda


    Und DAS ist die Pflegestelle die den Hund an die anderen Leute vermittelt hat?
    ist DAS die Pflegestelle, bei der sie den andern HUnd umgebracht hat?
    Ist DAS die Pflegestelle, die meint der Hund sei unberechenbar?

    WENN das so ist, dann frage ich mich ehrlich gesagt, wie sie sonst mit wirklich problematischen Hunden klarkommen?!

    Der Hund liest sich für mich alles andere als eine "Zeitbombe" und nicht lesbar.
    Scheinbar zeigt sie doch einiges, die Pflegestelle ist nur nicht in der Lage das zu lesen.


    Von "erfahrenen Hundetrainern", die auch mit diesem Typ Hund Erfahrung haben, die am Hund waren habe ich bisher auch noch nichts gelesen. Trainer kann sich sowieso auch jeder nennen.


    Auch glaube ich nicht, dass man dieses Verhalten (das so aussergewöhnlich absolut nicht ist), jetzt irgendeinem angeblichen Soldaten in die Schuhe schieben kann. Bei aller Liebe...
    Soldaten nehmen ihre privaten Hunde nicht mit ins Kriegsgebiet. Genausowenig wie ihre Familien. Ehemalige, auch ausgemusterte Diensthunde der Army (und dafür ist se auchnoch zu jung) werden in entsprechend selektierte Stellen gegeben, die bekommt man nicht einfach so. Selbst WENN würde das eher solches Verhalten gegenüber Menschen erklären, nicht aber gegen Hunde.


    Ich halte absolut nichts davon, jetzt auf Teufel komm raus irgendwelche abenteuerlichen Geschichten zu konstruieren, nur damit man die Schuld an den Vorfällen irgendwem anders in die Schuhe schieben kann - je dramatischer, desto besser und man ist fein raus.
    Fakt scheint viel eher zu sein, dass dieser Hund gleich zwei mal bei inkompetenten Pflegestellen gelandet ist, die scheinbar nicht mal in der Lage waren den Hund wenistens ordentlich zu sichern, wenn sie ihn schon nicht lesen können.

    Doktort an dem Hund nicht weiter rum, inseriert ihn in Anzeigenportalen für entsprechende Hunde, bei Leuten die einen solchen Hund lesen können und lasst bis dahin möglichst die Finger davon.

    Mal so gesagt...


    Diese extreme Überprüfung wie sie hier schon beschrieben wurde, finde ich auch extrem skurril.

    Natürlich hat jeder so seine Kriterien, aber ich sehe nicht meine Art der Hundehaltung als Maß der Dinge und die Perfektion an und ich gestehe jedem zu, dass er gewisse Sachen anders macht.
    Von daher würde es mir ehrlich gesagt nicht einfallen detailierte Fragen nach dem Einkommen, Familienverhältnissen etc zu stellen. Was sich hier manche Züchter herausnehmen, finde ich teils unverschämt. (Von Eigentumsvorbehalt mal ganz abgesehn... wenn ich sämtliche Kosten und Verantwortung für einen Hund trage, lass ich mich sicher nicht in den Rechten beschneiden!)

    Mal davon ab, dass diese ganzen extremen Kriterien trotzdem noch keine gute Vermittlung garantieren. Entfernte Bekannte von mir, züchtet in ihrer Rasse mit Leistungslinien (über die Qualität der Hündin lässt sich trotzdem streiten, aber das ist ein anderes Thema..).
    Unterhält man sich mit ihr über Welpenvermittlung, dann hört man auch so große Sprüche wie, meine Welpen krigt keiner der nur einen Zwinger besitzt, wer dies und das füttert bekommt keinen, wer zu viel Sport machen will krigt auch keinen und die Diensthundeführer sind auch ganz gemein.
    Tja, sagen wirs mal so, der letzte Welpe ging dann meines Wissens mit fast nem halben jahr - 6 Wochen später kam der erste Welpe schonwieder zurück. Vermittelt an Familie mit kleinen Kindern, total überfordert mit dem aufgeweckten Hund, angeblich bissig. Tja, aber immerhin sehen sie den Hund nicht als Sportgerät und der arme arme Hund muss nicht mal 3 Stunden am Tag im Zwinger sitzen. Was dem Hund nun mehr geschadet hätte...


    Trotzdem sollte finde ich das gewisse Grundgefühl, dass die neuen Halter der Situation gewachsen sind stimmen. Egal ob ich einen Welpen oder einen älteren Hund vermittle.
    Denke ich mir schon vorher, ne das klappt nicht, dann gebe ich den Hudn nicht her. Da habe ich auch kein Verständnis für und rumheulen braucht man auch nicht, dass die neuen so böse waren. (Mal davon abgesehn das viele Welpen auch eine Angstphase haben... als Anregung).

    Wie soll man sich das denn vorstellen? Ich habe da einen Wurf sitzen, es ist noch einer übrig und dann kommt wer, ich denke mir "mh das wird nix.." und dann gebe ich demjenigen einen Welpen mit? Nö, ich bin ja sehr freiheitlich eingestellt was das angeht, aber das will mir nicht so recht in den Kopf.


    Mal abgesehn von dem komischen Vergleich mit Menschen...


    Wenn wir jetzt bei der NATUR sind:

    In der Natur würden sich keine "ungeprüften" adulten Tiere sich verpaaren. Wer Krankheiten hat, wer Wesensmängel hat, der verhungert. Da ist das "nicht untersuchte Verpaarungen sollten nicht stattfinden" was hier die meisten vertreten noch recht nett.
    Der fiktive Dackel-Wildhund mit Spondy würde keinesfalls die HD Hündin decken - denn sie wären tot.

    Zitat

    wenn du dir den schuh anziehen magst und er passt, bitte...ich unterstelle aber keinem was.

    und ansonsten bitte ich dich meine beiträge richtig zu lesen bevor zu explodierst.

    es macht nämlich einen unterschied ob man einen arbeitswilligen hund in eine familie gibt die ihn auslasten kann und auch gewillt ist es zu tun. oder in eine familie die fast gar nichts mit dem hund macht und ihn größtenteils im zwinger lässt.


    Nö, eigentlich gehts darum, dass du dem Züchter pauschal unterstellst, er hätte quasi gewusst das der Hund nach 2-3 Jahren im Zwinger versauert.

    Du wiedersprichst dir hier irgendwie selber. Mal hat man 2-3 Jahre was mit dem Hund getan, dann hätte man eh nie vorgehabt etwas mit dem Hund zu tun.. erst hat man mit dem vorigen Hund gut gearbeitet, dann wär da eh nie was gewesen..


    Der Punkt ist doch nunmal, dass man als Züchter sich sicher Gedanken machen sollte wo man den Hund hingibt - aber hellsehen geht nicht und wenn den Leuten nach 3 Jahren einfällt das sie keine Lust mehr drauf machen, kann da ein Züchter auch nichts mehr dafür!
    Wenn ich heute einen Interessenten habe und dieser schonmal einen Hund hatte, diesen auch sportlich geführt hat und halbwegs kompetent erscheint, dann spricht erstmal nichts dagegen das er einen Hnd erhält. Wenn sich dann doch alles anders kommt... sorry aber das ist das Leben.

    Wenn man DANN nicht mit dem Hund klar kommt, dann muss man sich als Halter auch mal an die Nase fassen ob man sich vorher nicht besser informiert hätte.

    Und Arbeitshunde gibts jetzt nicht mehr für Familien?


    Der Großteil meiner Familie ist ahnungslos, bei meinemFreund im Haus wohnt nochein Rentner, Rest seiner Familie auch ahnungslos...
    Meine Hunde bisher nur bis Kreisausscheidung geführt, er immerhin bis zur LGA.

    Müssen wir sie jetzt beide hergeben?

    Oder nur ich und er darf seine behalten?

    Wenn ich mit der kleinen dieses Jahr noch die 3 hinkrig, darf ich sie dann wieder holen?

    [quote="tromba"
    und da frag ich mich wie kann ein züchter wissentlich einen solchen hund in eine familie geben, wo es von anfang an abzusehen war das es nicht funktionieren wird. nicht mit diesem hund der fürs arbeiten gezüchtet wurde (und unter arbeiten versteht ich nicht nur dem hund sitz, platz und bleib beizubringen).

    [/quote]


    Verrat mir doch mal bitte... und ich glaube ich habe es jetzt mehrfach gefragt... WORAN war es für den Züchter abzusehen das es NICHT funktioniert?

    Ein Fort Knox bauen nur weil der HUnd anscheinend nicht vollkommen ohne Anleitung mit anderen Kompatibel ist?


    Sorry, das Problem ist nicht soein Hund, dass Problem sind solche übertriebenen und realitätsfernen Ansichten.

    Hach ja....


    is doch toll, dass man die eigene Mangelhafte Konsequenz und Faulheit, jetzt schon unter Zivilcourage verbuchen kann.


    Öfter mal was neues. Hunde leiden genauso wie Menschen unter Übergewicht, aber es gibt ja für alles eine Ausrede...