Beiträge von bordy

    Zitat

    Es wäre mir Neu wenn man eine Magendrehung vorbeugen könnte. Und sicher wäre ich die Allererste die die entsprechenden Maßnahmen ergreifen würde. Doch es ist nun mal Tatsache das bis Heute die auslösenden Faktoren nicht genau bestimmt werden können. Es gab Hunde die hatten nichts gefressen und schliefen - bekamen eine Magendrehung, egal ob am Tage oder in der Nacht. Andere tobten mit vollem Magen und hatten nichts, andere Hunde wiederum bekamen eine Magendrehung. Es gibt wohl Linien in denen vermehrt Magendrehungen vorkommen, wobei man dass wohl auf zu schlaffe Bänder zurück führt. Und Richtig ist wohl auch dass bei einer "fleischlichen" Fütterung Magendrehungen seltener vorkommen, als bei einer Fütterung mit Trockenfutter.

    Ich lasse mich aber gern eines Besseren belehren.


    Da wirst du wohl recht haben..


    Es geistern irgendwie allgemein sehr viele Sachen rum, was du so angefuehrt hast, ist aber wohl das einzige was sich relativ "sicher" herauskristallisiert.


    In meinem Bekanntenkreis kamen Magendrehungen uebrigens vorwiegend auf leeren Magen vor - entgegen der allgemeinen Meinung es wuerde helfen den Hund nach dem fuettern ruhig zu halten. So wirklich etwas unternehmen kann man wohl nicht.

    Lustig finde ich bei ganzen Diskussion ehrlich gesagt vor allem, was hier teilweise einer "Seite" fuer rechte zugesprochen wird, waehren die andere "Seite" scheinbar garkeine hat.


    Wir halten also mal fest - mein Hund darf meine Einrichtung zerstoeren und mir drohen wenn ich das nicht moechte, er darf drohen wenn ich an etwas will von dem er denkt es waere sein, er darf mir in jeglichen Situationen drohen wenn ihm etwas nicht passt.

    Ich darf allerdings nicht aeussern wenn es mir z.B. nicht passt, dass meine Dinge leiden oder ich daran gehindert werde, meines Weges zu gehen.


    Im allgemeinen praeferriere ich sowohl in zwischenmenschlichen Beziehungen, als auch in der Beziehung zu meinen Hunden eine Politik der Offenheit, die beinhaltet, sich nicht an irgendwelchen Konflikten generell vorbeizumogeln.
    Sie beinhaltet auch, dass auch ich das Recht habe Dinge zu aeussern die mir nicht passen und nicht nur mein Hund.
    Gluecklicherweise ist bisher noch jeder Hund mit diesem Umgang gut gefahren und war je nach Vorgeschichte eher dankbar, klare Bilder zu bekommen.

    Zitat

    Die Fotos sind furchtbar...aber ich kriege sie nicht still. :???:

    Sie sollte zunehmen, damit die Tierärztin beruhigt ist und mein Gewissen. Aber wenn die meisten hier sagen, sie ist gut so, bin ich beruhigt. TA sagte, der Hund könnte 8kg haben, was mir aber EINDEUTIG zuviel ist. Sie hatte zwischendrin mal 7,2 kg da war sie munterer. Man fühlte auch nicht sofort ihre Rippen... (Mag aber auch daran liegen, dass sie zur Zeit Magen-Darm hat). Sie soll mich im SPort begleiten, daher ist es dann so ok?


    Das man die RIppen ohne Druck spürt ist normal und gut so bei einem gesunden Hund!!

    Dein Hund muss keinen unnötigen Speck mit sich rumschleppen, das schadet mehr als das es hilft. 1 oder 2kg sind bei einem solchen kleinen Hund fast ein drittel Gewichtszunahme, rechne das mal auf einen Menschen um..

    Zitat

    Ich brauch das nicht zu diskutieren. Meine Erfahrungen und die von ca 150 betroffenen Dobermannhaltern, sind mir dafür ausreichend.
    Ändern kann man an der misslichen Situation reichlich wenig. Man kann den Leuten höchstens helfen, einen geeigneten TA zu finden.

    Ich bin mir auch darüber bewusst, dass viele Züchter schneller mit dem Rechtsanwalt um die Ecke kommen, als einem lieb ist. Schon verwunderlich, da es sich bei den meisten Zucht ja um "Hobbyzuchten" handelt, mit denen ja kein Geld verdient wird. Meist legt der Züchter ja noch was oben drauf... :lachtot:
    (Ich gönne jedem GUTEN Züchter seine Kohle). Auf die schlechten können die Hunde und ich als Halter verzichten.


    LG Sabine


    Das Problem bei der ganzen Geschichte ist nur, dass man sich mit der ewigen drauf Rumreiterei, so langsam lächerlich macht.


    Mittlerweile wird hier bei jedem passenden und unpassenden Thema ein Rumgejammer über die bösen Tierärzte, die alle keine SD Fehlfunktion diagnostieren können und die angeblichen Massen von Problemen die nur und ausschließlich auf derartigen Fehlfunktionen beruhen angestimmt, sodass man dies wohl kaum mehr ernst nimmt.

    Im übrigen: ich kenne auch einige Hunde, denen von den Haltern schon fast zwanghaft versucht wird irgendetwas anzudichten, um von den eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken. Wenn wir schon bei den persönlichen Erfahrungen sind.


    Wie viele Welpen eine Hündin bringt, ist sicher auch Linienbedingt - und nein, nicht alles ist irgendwie krankhaft. Es gibt Linien, da bringen viele Hündinnen eher große Würfe, während andere einfach wenige bringen. 2 Welpen halte ich für die eher kleinen Shelties zwar nicht für viele, aber nicht für so wenig, dass man direkt behaupten müsste, die Hündin hätte irgendwelche schwerwiegende Probleme, die natürlich nach Verschwörungstheorie vom bösen Zuchtverein unter den Teppich gekehrt werden wollen.

    Natürlich kann die Hündin ein Problem haben udn das einfach mal abzuchecken wird nicht Schaden. Es muss aber nciht sein und deswegen finde ich die Unterstellungen die hier teilweise getroffen werden, einfach unter aller Sau.
    Ich kann verstehen, dass wenn man evtl selber betroffen ist, man irgendwann sensibler wird was bestimmte Probleme betrifft und das man irgendwo auch frustriert ist, wenn man den Eindruck hat nicht so unterstützt zu werden wie man sich das vorstellt. Ich kenne das durchaus, auch ich habe einen (Schilddrüsen-)kranken Hund.
    Es macht es aber auch nicht besser, sich permanent irgendwelche Verschwörungstheorien zusammenzuspinnen und jedem nur das Böse der Welt anzudichten. Irgendwann wird man damit auch reichlich unglaubwürdig.


    Der TS kann ich nur raten, die Hündin einmal komplett durchchecken zu lassen, inklusive Abstrichen. Hier kann durchaus ein Problem vorliegen. Ansonsten ist der Ultraschall eher unzuverlässig wenn es um Voraussage der Wurfstärke geht.

    Zitat

    ich habe dort, beim helfertreffen nachgefragt, welches beißkissen ich am besten nehmen kann (dort gab es einen verkaufsstand) und mir wurde eins empfohlen. das hab ich dann gleich mitgenommen. am anfang lief alles super, die griffe waren toll- er setzte sie schön mittig- und jetzt hackt er wieder. :(

    welche beißkissen meinst du genau?

    [

    Hast du etwas geändert und evtl wieder mehr Druck gemacht? das Thema hatten wir ja schonmal...


    ich habe das da (glaube ich, meins sit schon ziemlich alt..), das ist ein ganz netter Übergang:

    http://www.sporthund.de/de/Beisskissen…ng-7334211.html


    Wenn sowas im SD passiert, ist da simmer doof... aber ich sags mal so, blöde Situationen passieren und nicht immer kann da jemand was dafür.

    Bei ihm hat sich die Unruhe in der Beute ja scheinbar doch recht gefestigt und wie du schon sagst, ein guter Punkt Faulheit ist da sicher auch dabei. Wenn du das Problem an einer Beisswurst gelöst hast, kann es halt trotzdem sein, dass er in der Situation Beisskissen wieder so anfängt.


    Gerade Schutzdienst ist ja nun etwas, wo das Gefühl beim Hund sehr wichtig ist. Ist da erstmal etwas ungünstig verschoben, ist es im Zweifelsfall sehr langwierig Emotionen zu ändern.

    Kennst du die "kleinen" Beisskissen von Sporthund?


    Die sind ein guter Übergang zwischen Beisswurst und "richtigem" Beisskissen.


    Du darfst nicht vergessen, dass wenn sich soein Verhalten erstmal gefestigt hat, dann muss man das mühsam umlernen und bei Änderung der Situation, fällt man schnell wieder zurück.

    Zitat

    ]

    Hm, doch auch - Lucky ist schon von der Veranlagerung her ein sehr unruhiger, hektischer, nicht stressresistenter Hund. Umso wichtiger ist es daher aber, dass sein Mensch es schafft Ruhe reinzubringen und das schafft Linda aktuell leider nicht.

    Allerdings ist Lucky so dermaßen unruhig, hektisch, dass ich das Gefühl habe dass es ein stückweit organisch ist. Vielleicht eine Hormonüberproduktion - daher auch mein Rat an Linda dies erstmal checken zu lassen. Lucky wirkt auf mich, auf den Menschen adaptiert, wie ein Mensch mit extremer Schilddrüsenüberfunktion.

    Lucky hat sich beim Treffen sehr dankbar und lenkbar gezeigt, wenn wir anwesenden Menschen ihm Entscheidungen abgenommen haben - und das musste nicht Linda sein. Er war gefühlt/beobachtet froh über jede Entscheidungsabnahme die er bekommen hat.


    Ich kann dir aus Erfahrung mit einigen Hunden sagen, dass bei einem Hund der vielleicht von sich aus nicht die Ruhe selbst ist (es streitet ja keiner ab, dass der Hund durchaus die Veranlagung dazu hat sich hochzuschießen), ein unpassender Führstil durchaus dazu führen kann, dass er dauerhaft sehr hektisch und nervös wird, auch wenn aktuell vielleicht nicht unbedingt ein Anlass zu erkennen ist.


    Ein solcher Hund bei dem das Grundgerüst des Verhältnisses zum Halter nicht stimmt, kann dies durchaus auch aus den Situationen heraus tragen.
    Stimmt der Grundsätzlich Umgang, erledigen sich sehr sehr viele Probleme einfach von selbst, ohne das man hier gesondert rumdoktert.


    Gerade die Beobachtung, des er bei entsprechender Entscheidungsvorgabe entspannter (?) wurde, spricht auch eher dafür, dass es sich hier nicht um ein organisches Problem handelt.

    Im Endeffekt wird hier garkeiner helfen können, weil scheinbar nur Postings erwünscht sind, die darauf abzielen, dass das Kernproblem im Hund und seinen Anlagen zu suchen ist.


    Die Postings, die von den Teilnehmern des Treffens erstellt wurden, erhärten für mich diesen Eindruck. Der Hund ist weder besonders schwierig, noch sonstwas.


    Im übrigen:

    Man sollte sich nicht immer nur auf die Menschen verlassen, die einem sagen was man hören will - oftmals sind gerade die Menschen für einen wertvoll, die einem einfach die Wahrheit sagen und sei sie noch so unangenehm. Denn letztere geben einem die Chance wirklich weiter zu kommen, im Gegensatz zur ersten Sorte!

    Das er in der GS und den Wendungen bellt, spricht eigentlich eher fürs weiter machen, als für Überforderung.. Kombiniert damit, dass du das Fordern mit dem Aufbau der FUßarbeit ja gefördert hast (was ja gut ist)


    Bei vielen Hunden reicht, wenn man in dem Moment einfach die Übung abbricht und dabei Kommando "ruhig" (wenn er das kennt) gibt. Erfolg (weiter arbeiten) gibt es nur, wenn er sich ruhig verhält.

    Bei hartnäckigeren Vertretern hilft meistens dann eigentlich absolut konsequent, wenns bellt, kommts runter vom Platz.


    Ihn vor der Arbeit einfach mal 5 Minuten zu bewegen kann aber trotzdem nicht unbedingt schaden wenn er jetzt wirklich arbeiten will, allein schon aus dem gesundheitlichen Aspekt heraus.