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Warum verträgt mein einer Kater kein Getreide, der andere aber schon, obwohl sie beide das gleiche fressen, in der gleichen Umgebung leben und sie den gleichen Umwelteinflüssen ausgesetzt sind? Und es ist keine einfache Unverträglichkeit, er kriegt tränende Augen und fängt entsetzlich an zu husten.
Aber mal angenommen, das, was du schreibst, wäre so, dann muss man sagen, dass alle Hunde dem gleichen Risiko ausgesetzt sind, an einer Allergie zu erkranken, egal, ob sie aus der Mülltonne gerettet, beim Zajac gekauft oder beim Weltklassezüchter erworben wurden.
1. Deine Kater sind mit ziemlicher Sicherheit nicht den komplett gleichen Umwelteinflüssen ausgesetzt gewesen.
Als entscheidend für eine Allergie würd z.B. die Ernährung und die Lebensumstände in den ersten Lebenswochen gesehen. Es hat z.B. schon seine Gründe, warum viele Ärzte bei Babys empfehlen, gewisse Nahrungsmittel erstmal zu meiden, bzw Hypoallergene Dinge zu verwenden.
Darüber hinaus gibt es auch durchaus Dinge, die in so manchem was für Tiere verkauft wird, enthalten sind, die im starken Verdacht stehen Allergieauslösend zu sein.
2. Wenn du dich mit deiner Argumentation weiterhin auseinandergesetzt hättest, dann könnte man das genau nicht so sagen, weil die Aufzucht ganz entscheidend ist. Ausnahmen gibt es natürlich immer, weil Futter und Pflegemittel ja nicht das einzige sind, mit dem ein Organismus in Kontakt kommt.
Zusätzlich wirkt z.B. negativer Stress auch schwächend auf das Imunsystem (wobei das wiederum auch viele andere Gründe haben kann) und Allergien oder auch einfach "nur" Unverträglichkeiten und Erkrankungen des Verdauungssystemes haben leichtes Spiel.
Negativer Stress kann z.B. auch durch das lange Fehlen einer Bezugsperson undmangelnde Sozialisation und ihre Spätfolgen (siehe Ladenhüter, die dann irgendwann doch noch in ein normales Umfeld kommen und dann vollkommen überfordert sind) ausgelöst werden.
Gerade Allergien sind also ein vielschichtiges Thema. Allerdings kenne ich persönlich (das sind aber wie gesagt nun rein persönliche Erfahrungen) keinen einzigen Hund mit derartigen Erkrankungen, der eine entsprechende Aufzucht (passendes Umfeld, entsprechende Ernährung) genossen hat, der wirklich derartig massive Probleme hat.
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Übrigens schon irgendwie witzig, wenn alle anderen Argumente abgearbeitet sind, kommt immer wieder: "Die Hunde sind bestimmt alle krank!" Und das wandelt sich dann von einer aus der Luft gegriffenen These zu einem in Stein gemauerten Fakt, denn, wer Hunde verkauft, ohne ein Züchter beim VDH zu sein, der KANN nur kranke Tiere verkaufen. Ist doch total logisch.
Ehrlich gesagt sehe ich nur bei einem irgendwelche aus der Luft gegriffenen Thesen, die kommen wenn alle anderen Argumente abgearbeitet worden sind und das bist du.
Eigentlich ist es schade drum da noch Zeit zu investieren, aber sind wir mal ehrlich.... bei dem Problem, dass die meisten mit Zajac haben, geht es mit nichten um VDh oder nicht, auch wenn du das noch so gerne so hindrehen würdest, um deinem persönlichen Feindbild zu fröhnen.