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Bei so einer Werbung für eine Behinderung infolge Zucht könnte ich ![]()
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Alles anzeigenVielleicht werden ja deswegen ungläubige Kommentare gepostet, weil dieses Programm ganz schön strapaziert und Hunde, die dem nicht ausgesetzt sind, fitter älter werden, weil sie ihren Bewegungsapparat natürlich nutzen durften?
Manche tun auch zu wenig und das ist auch nicht gut?
Meine "mittelgroßen bis großen" Hunde waren mit 10 Jahren zumindest alle noch fit, ohne dass ihnen "Alterszipperlein" zugesetzt haben. O.k. - waren keine Rassehunde, aber was soll's? Vielleicht war's auch nur Glück.
Mein "Look alike-Pseudo-Rassehund" ist ja erst 7 (bin gespannt, wie alt er wird und wie) und mein einziger "Rassehund" wurde knapp 7, weil er Nierenversagen hatte.
Waren übrigens alles keine Qualzuchten, hat also auch nichts mit dem Thema zu tun.
Wäre schön, wenn's ab jetzt wieder ums Eigentliche ginge...
(Übrigens habe ich den vagen Eindruck, dass ich, wenn ich in der letzten Zeit Boxer sehe, diese wieder mehr Nase als vor einigen Jahren haben, um beim Thema zu bleiben. Wäre schön, wenn mich mein Eindruck nicht trügt!)
L. G.
Gesundheit, körperlich und geistig, kann man nur durch Erprobung zweifelsfrei feststellen. Mein letzter Sportrüde ist mit 10 Jahren noch tüchtig am Fahrrad gelaufen und hat auf seiner Arbeit auf dem Hundeplatz bestanden, bis zu seinem Tod mit 12,5 Jahren. In den letzten Jahren nur zu seiner Freude und körperlich weniger anstrengend, das ist klar. Ihn habe ich mit gutem Gewissen der Zucht zur Verfügung gestellt. Der jetzige hat für meinen Geschmack zu kurzen Nasenrücken, und ich unterstütze das nicht. Also kein Zuchteinsatz. Aber die überwiegende Anzahl der jungen Hunde, gerade die, mit denen Hundesport gemacht wird, hat jetzt etwas mehr Nase. Züchter, die auf Mopsköpfigkeit hinzüchten, müssen ganz klar in die Schranken gewiesen werden.
Wie packt der Boxer-Club denn die Probleme an? Und wie erfolgreich ist er damit?
Ist der Boxer wieder eine gesunde Rasse?
Steht alles ausführlich in der Zuchtordnung. Und außerdem werden jährlich im Bericht des Zuchtleiters die Statistiken veröffentlicht und interpretiert. Für mich könnten die Anforderungen gern noch erhöht werden, aber es gibt ja Züchter, die noch erheblich über das Geforderte hinausgehen.
Das finde ich wiederum krass - daß bei Lebewesen Vorurteile, Halbwissen und subjektive Meinungen Fakten vorgezogen werden.
Hast du mal darüber nachgedacht, dass gar nicht jeder einen Hund aus Leistungszucht will
?
Hast Du mal drüber nachgedacht, besser die Finger von einer Gebrauchshundrasse zu lassen, wenn Du mit den grundlegenden Eigenschaften nix anfangen kannst????
Die Dissidenz wird den Boxer nicht retten, aber die Rasse als Beispiel für gesunde lebenstüchtige Tiere darzustellen, ist ein Hohn. Der Boxer ist massiv gesundheitlich belastet, innerhalb des VDHs...
Aber zum Glück ist dein Boxer mit 7! Jahren noch topfit
. Gruselige Maßsstäbe
Ja, ich finds toll, daß mein Hund nach fast 7 Jahren Leistungssport, unzähligen "langen Gängen" im Schutzdienst, vielen Kilometern intensiver Fährtenarbeit, ständigen Hürden- bzw. Weitsprüngen in der Unterordnung und langen Touren am Fahrrad mental und physisch noch super drauf ist. Frisch und energisch!
Das ist kein "gruseliger Maßstab", wie Du mir andichten möchtest, sondern ein durch Prüfungen belegter Fakt. Nur Fakten zählen, und daran mangelt es bei den ach so züchterisch wertvollen Kreuzungsaspiranten aus der Dissidenz gewaltig.
Wenn man aber großzügig auf die Erhebung von Fakten verzichtet, kann man leicht die Nase über die dumme Ehrlichkeit derer rümpfen, die Probleme nicht totschweigen, sondern erfolgreich anpacken.
Wir haben es hier mit einem Hund zu tun, den reitet man nicht!
Ach was!
Ein Pferd wird eben als Pferd genutzt, ein Hund als Hund.
Wo ist das Problem?
Ah, der Boxer. Schön...
"Erlerntes wird nicht vererbt und nur die genetischen Anlagen für die Triebe werden vererbt. Ich habe in meiner über 50-jährigen Mitgliedschaft noch nicht einmal erlebt, dass ein Leistungssieger einen Nachkommen hatte, der auch wieder Leistungssieger war.""Wir in Deutschland haben als Mindestalter 2 Jahre [für die Spondylose-Untersuchung], dürfen allerdings mit 18 Monaten schon mit den Tieren züchten,"
"Wir haben es geschafft, unsere Boxerzucht in Deutschland kaputt zu reglementieren. International haben wir den Anschluss verloren und auf großen Siegerausstellungen steht kaum noch ein in Deutschland gezüchteter Boxer an der Spitze."
Das spricht in meinen Augen für sich...
EDIT: Hab' die Quelle vergessen: Die Webseite des BK-München
Das war der verstorbene Ausstellungsrichter Holzhausen, glaube ich. Nur leider gräme ich mich weniger darum, daß die Show- und Massenzüchter aus Frankreich, Italien oder Spanien die Sieger auf den großen Schönheitswettbewerben stellen, sondern mehr um die Mißachtung der Arbeitsveranlagung durch diese Klientel.
Die leben auch davon, daß es noch überzeugte Leistungszüchter gibt, mit deren Hunden sie ihre Nachzuchten immer mal wieder über die Klippe der Wesensüberprüfung hieven können!
Aber genausowenig, wie ein Ausstellungssieger zwangsläufig wieder Ausstellungssieger hervorbringt, muß das ein Leistungssieger. Mir reicht es, wenn mein von einem Ausstellungs- UND Leistungssieger abstammender Hund bei mir als mittelmäßigem Hundesportler saubere und stabile Leistungen über möglichst viele Jahre zeigt. Nicht die Spitze ist ausschlaggebend, sondern eine breite, gute, niveauvolle Basis.
Gäbe es eine den Namen zu recht führende leistungsorientierte Zucht in der Dissidenz, würde ich keine Sekunde zögern, deren Erbgut zu integrieren. Nur leider, züchtet da kein mir bekannter auf ein höheres Ziel als "boxerähnlich, lieb und nett". Und das nicht mal mit Erfolg!
Ja, man profitiert noch ein paar Generationen von der Arbeit der früheren Züchter und beruhigt sich damit, daß Leistungsvererbung eh überbewertet wird und alles nur vom Hundebesitzer abhängt. Und deshalb wird Generation um Generation weitergemacht.
Solange nicht die Probe aufs Exempel gemacht wird, funktioniert der Selbstbetrug auch!
So was habe ich noch nie gehört.
Wenn Du ein Pferd kaufst, monatelang reitest, deine Raten nicht überweist und der Verkäufer es letztendlich zurückholt - glaubst Du, Du könntest es behalten unter Verweis auf die Haltungs(Pensions)-kosten, die Du gegenrechnest?
Ich rede bewußt von meiner Rasse - nicht vom Viszla, nicht vom Mops, nicht vom Dackel usw.
Und da hat mein fast 7 jähriger Rüde, seit eben diesen fast 7 Jahren im Sport, letzten So eine IPO 3 mit 91/94/93 abgelegt. Frisch und munter und voll Arbeitseifer und Lebensfreude.
Ich wüßte nicht, was da eine Dissidenz verbessern sollte, deren Hunde seit Generationen nicht mal eine BH laufen können, und die die Ausdauerprüfung für Hundemißhandlung hält. Weil deren Hunde mehr oder weniger "boxerähnlich" aussehen?
Das ist mir zu wenig!