Ich frage mich auch, ob normales Stockhaar nicht auch im Schnee praktischer ist als der lange Pelz, in den sich doch bestimmt die Schneeballen reinhängen.
Beiträge von Quarus
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Wenn der Rüde mit 5 Monaten schon 30 kg wiegt, bin ich gespannt, wie er den ausgewachsenen Hund transportieren will. War das nicht ein wichtiges Kriterium für die Auswahl?
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Ja, und wie unvorhersehbar, dass ein Eber eine Sau deckt!
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Grob waschen schadet nichts, wenn er vom Stallrind stammt. Er sollte nur nicht gebleicht werden, wie es üblich ist für den menschlichen Verzehr.
Ist er vom Weiderind, reicht das Ausschütteln.
Ob Stall- oder Weiderind - die meisten Hunde lieben ihn, und zerren mit Hingabe dran rum. Gut für die Zahnpflege!
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Ich würde den Tip mit dem TA nochmal aufgreifen. Das sehr langsame Beruhigen nach einer Anstrengung könnte (muß aber nicht) auf eine Herzsache hinweisen.
Und natürlich würde ich zu ihrem eigenen Besten es bei Hitze nicht so weit kommen lassen, egal, ob ein Befund vorliegt oder nicht.
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Und mein Rüde ist nun mit einem echten Bullenschädel gesegnet, Nacken wie ein Stier, Muskelpakete am ganzen Körper - und läßt sich lammfromm von einem Bologneserrüden zurechtweisen. Jeder denkt, dem spritzt das Testosteron aus den Ohren, ist aber gar nicht so.
Dagegen hatte ich eine Hündin, die hat versucht zu markieren wie ein Rüde und prollte gegen Rüden wie Hündinnen. Sie sah aber entgegen der These aus dem ersten Post durchaus feminin aus und ist nie mit einem Rüden verwechselt worden.
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Dass die FCI ein viel zu weitreichendes Monopol bei der Hundezucht hat ist klar. Das muss sich ändern und die Strukturen müssen aufgeweicht bzw es muss eine gewisse Gewaltenteilung geben damit irgendwas überhaupt funktioniert. Dass das eine Mamutaufgabe ist stelle ich nicht in Frage.
Noch mal zum Mitschreiben: die FCI oder der VDH oder der Rassezuchtverein haben ÜBERHAUPT KEIN MONOPOL.
Diese permanent wiederholte Behauptung kaschiert nur die Tatsache, daß es die ganzen Züchter außerhalb dieser Strukturen, von denen rasseabhängig bis zu 90 % der Welpen kommen, in diesen ganzen Jahrzehnten NICHT geschafft haben, etwas vergleichbares auf die Beine zu stellen.
Da ist es natürlich verführerisch, das zu übernehmen, was schon da ist! Was ist das für eine Einstellung, frage ich mich! Wenn im VDH Rassehunde gezüchtet werden, ist das einfach mal hinzunehmen, ein Fußballclub würde auch jedem einen Vogel zeigen, der sich darüber aufregt, daß er da kein Handball spielen darf. Wer darüber zu entscheiden hat, das sind die Mitglieder, die den offensichtlich begehrenswerten Laden am Leben halten, und niemand sonst.
Alle anderen sollten zusehen, selbst was aufzubauen, ich fände es durchaus positiv, wenn es nicht nur einzelne kleine ernstzunehmende Zusammenschlüsse wie z.B. die IG Spitze gäbe, sondern ein echter Wettbewerb um Innovationen in großem Rahmen stattfinden würde.
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Ich hoffe das war keine spitze an mich, denn ich bin ganz deiner Meinung, wie ich ja schon geschrieben hab. Und genau, es würde nicht um einmalige minutiös geplante einkreuzungsprojekte gehen. Sondern das man sich seine Zuchtpartner auch bei anderen gut geeigneten Rassen 'holen' kann. Man sieht ja bei den Lao Dalmatinern und dem Boxer corgi Projekt, das man, wenn man das will trotzdem einen einheitlichen phänotyp halten kann.
Und da wären wir wieder bei dem Punkt, daß der "Phänotyp" alleinseligmachendes Ziel ist und das Aussehen einziges Kriterium. Nix anderes machen Ausstellungszüchter.
Die Pointer-Einkreuzung in den Dalmatiner wiederum hat ein ganz anders Ziel, dem ich zustimme. Eine Stoffwechselanomalie, die sich in der Rasse manifestiert hat, durch Erweiterung des Genpools zu bekämpfen, ist einfach sinniger, als ein Kupierverbot umgehen zu wollen.
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Hypersexualität ist ganz bestimmt nicht wünschenswert, auch nicht bei Showzüchtern. Die Hunde werden unlenkbar, und das braucht man gerade auf Ausstellungen ja überhaupt nicht.
In der Tierzucht allgemein wird aber auf gutes Geschlechtsgepräge geachtet, vom Hahn bis zum Hengst, und auch bei den weiblichen Tieren, weil es erfahrungsgemäß sonst mit dem Reproduktionserfolg bergab geht. Die Hormonproduktion hat ja nicht nur Auswirkungen auf das Aussehen, sondern steuert noch extrem viele andere Vorgänge im Organismus. Da nun zu fordern, eher feminine Rüden einzusetzen, damit die Nachkommen selber wieder weniger Geschlechtsgepräge haben, ist zwar für spätere Halter vorteilhaft, die sich weniger mit der natürlichen Sexualität ihrer Tiere auseinandersetzen müssen. Angesichts der Zumutungen, die an Hunde bezüglich Anpassungen an die menschliche Zivilisation eh schon gestellt werden, halte ich das "Wegzüchten" des Geschlechtsdimorphismus aber für einen großen, sich erst langfristig auswirkenden Fehler. So, wie Inzucht erst viele Generationen später ihr zerstörerisches Potential zeigte, wird die Reduktion "unerwünschter" Hormone auch die Vitalität vielleicht nicht sofort, aber mittel- und langfristig senken.
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Hier müsste von Seiten der ZV mehr getan werden. Bsp. keine Zuchttauglichkeitsprüfungen auf AUsstellungen etc. mehr, sondern 2-3 Tage im Jahr, wo man dann seinen Hund zuchttauglich schreiben lassen kann. Mit einer Auflistung aller zuchttauglich geschriebenen Hunde in der nächsten ZV-Zeitschrift oder auf der Webseite.
Das wild vom PK nicht standardmäßig veröffentlicht? Ich dachte, Mitteilungen über bestandene/ nicht bestandene Zuchttauglichkeit wären allgemein üblich.