Beiträge von Quarus

    Wenn man sich nicht 100 % sicher ist, bin ich mittlerweile für Trockenfutter, wenigstens in der Aufzuchtphase. Auch wenn immer wieder beschworen wird, wie einfach Barfen doch ist: fehlt ein solides, barfneutrales Grundwissen zu Ernährungsbedürfnissen des wachsenden Hundes, Kenntnis über ernährungsphysiologische Zusammenhänge und Wechselwirkungen der Futtermittel, kann es zu uUngunsten des hundes ausgehen, da reichen im sensiblen Alter schon mäßige Imbalancen.

    Ich würde diese Warnsignale also durchaus ernst nehmen und ein gutes, aber keinesfalls übertrieben proteinlastiges Fertigfutter bis zum Abschluß des Wachstums geben.

    Lilo hatte ja nicht wirklich mehr Ahnung von Hunden, und ihr Umgang mit dem knurrenden Czoko war zum Haareraufen. Aber ich hatte doch das Gefühl, Lilo hatte ein Interesse daran, M.R. zuzuhören und ihre Interpretation des Hundeverhaltens zu überdenken. Sie hat Czoko durchaus als Persönlichkeit gesehen, der sie Gutes tun wollte, ihn aber nicht verstanden. Die Basis war eine "erwachsenere" als bei Loona, die mir im Umgang mit dem Pudelchen recht kindisch vorkam.

    Vor etwa 10 oder 15 Jahren hatte diese OP ein damals recht bekannter Sportboxer. Bei ihm war der Erfolg so gut, daß sogar leichter Hundesport wieder möglich wurde. Er muß sogegen 8 Jahre alt gewesen sein.

    Was mir neben der Medikation als nichtinvasive Methode noch einfiele, sind hochdosierte regelmäßige Vitamin B-Komplex-Spritzen. Damit kann man die fortgesetzte Nervenschädigung etwas bremsen. Wie Schmerzmittel gewinnt man dadurch Zeit, eine Heilung erfolgt natürlich leider nicht.

    Ich wünsche Dir und Deinem Jonny alles Gute!

    Ich kann leider nur mit einem Negativbeispiel aufwarten. In der Nachbarschaft lebt ein DSH schon seit einigen Jahren mit diesen Symptomen, unoperiert. Lebensqualität gegen null. Vorn ein Mordskerl von Hund, hinten nix. Spaziergänge seit Jahren nicht mehr möglich, nur paar 100 m gestütztes Hin- und Hergeschwanke.

    Was hätte dieser Hund von einer OP profitieren können...

    Also ich würde meinen Hund, gäbe es die Chance auf Besserung, mit diesem traurigen Bild vor Augen unbedingt operieren lassen.

    Spielzeug eben. Ja, war bestimmt traurig, als es "kaputt ging", aber ich fürchte, die Trauer bezog sich nicht auf das bezaubernde kleine einmalige Indiviuum, sondern war Selbstmitleid, weil das Spielzeug nicht mehr zur Verfügung stand.

    Tut mir leid, aber mein Bedauern gilt dem toten Hündchen.

    Ja klar. Dann ist ja alles paletti. Mastschweine sind mit 6 Monaten übrigens auch noch verspielte Jungtiere. Nur von denen erlebt eh keines den ersten, dritten oder zehnten Geburtstag. Es erwartet also auch niemand, dass sie ihre Fleischmassen lange auf den kleinen Füßchen herumschleppen.

    Wenn Du die "Nutzungsdauer" Deines Hundes genau so berechnest, dann mach nur weiter.