Für so starke Ängste bekommt meine jetzt Medikamente. Vielleicht meinen wir mit "ersten Anzeichen" auch unterschiedliche Dinge oder Balou steht nicht auf Futter. Das kann auch sein.
Das erste Anzeichen war für mich 'unwohl dreingucken'. Gemäß damaligem Hundetrainer wurde Balou erst einmal ignoriert ('bloß nicht in der Angst bestätigen!'), dafür könnte ich mich heute auch in den Hintern beißen.
Aber Futter hat er schon von diesem Zeitpunkt an nicht mehr angenommen. Er ist tatsächlich nicht futterfixiert, der letzte Versuch des (anderen) Hundetrainers, ihn einfach nur noch über Belohnung zu füttern und sonst eben hungern zu lassen ("irgendwann nimmt er es schon") ging komplett nach hinten los.
Spiel-/Kauzeug zum Stressabbau nimmt er in anderen Situationen durchaus, allerdings muss das etwas sein, dass zerstört und evtl. auch verschluckt werden darf. Und die Dinge, bei denen das der Fall ist, nimmt er wiederum kaum/selten in Angstsituationen an.
Bachblüten (zugegeben, ich bin ohnehin nicht überzeugt, aber man versucht halt alles) und Rescuetropfen haben nicht geholfen. Alles, was er vorher verabreicht bekommen müsste oder schlucken muss funktioniert bei 'ungeplantem' Regen und ähnlichem natürlich nicht.