Beiträge von Chatterbox

    @Meeko030 ich habe bzgl. Unverpacktladen ein ähnliches Problem wie du... ich wohne am Stadtrand von München, der Unverpacktladen ist für mich Tür zu Tür leider auch fast eine Stunde entfernt.
    Mim Auto will ich da ganz sicher nicht hin (erstens hasse ich Stadtverkehr und zweitens ist es irgendwie bisschen dumm, den ökologisch motivierten Einkauf mim Auto zu erledigen) und deswegen hatte ich bis jetzt auch immer die "Ausrede": Soo weit weg, sooo viel und weit zu schleppen...
    Jetzt, mit neuer Motivation, will ich aber mal durchziehen - mein Gott, dann schlepp ich halt mal paar Kilo Lebensmittel in Glasbehältern durch die Gegend. Wenn man gleich viel einkauft, müssten die Sachen ja eigentlich locker für ein, zwei Monate reichen (das ein oder andere auch länger).

    Tschakka, wir machen das! :dafuer: :D

    Ein hundiges Thema in Sachen plastikfrei, was mich aktuell noch sehr beschäftigt, sind die Kotbeutel...

    Ich dachte erst recht naiv, ich nehme ab sofort einfach abbaubare Beutel. Beim Nachforschen musste ich aber leider feststellen, dass "abbaubar" dann doch eher relativ ist.

    Hier ein kurzer aber aufschlussreicher Artikel zu diesem Thema:
    belloo.com/de-de/PDF/Bio-Beutel.pdf


    Habt ihr euch da schon Gedanken zu gemacht und vielleicht eine gute Lösung für euch gefunden?

    Ich muss sagen, dass ich genau deshalb oft Haufen liegen lasse. Nicht aus Faulheit oder Ignoranz, sondern weil ich es nicht einsehe, jeden Haufen in Plastik einzutüten.
    Bei unserem kurzen Runden in der Wohngegend hebe ich auf (da habe leider auch noch keine Lösung gefunden...) aber sonst, auf Spaziergängen in Wald und Flur lasse ich alles liegen.
    Ich hab mich schon mal gefragt, ob man nicht vielleicht ein Spray erfinden könnte, was Hundekacka in Sekundenschnelle wegätzt. :lol:

    Hier häng ich mich auch mit rein!

    Ich bin zwar leider noch ganz weit davon entfernt, wirklich wenig Plastikmüll zu produzieren, aber ich gebe mir in verschiedenen Bereichen schon Mühe. Und natürlich würde ich gern in Zukunft das Ganze auf weitere Bereiche ausdehnen. Danke schon mal für deine Bad-Impressionen. Auch wenn mir der Pflege- und Kosmetik-Tick völlig fehlt und ich da eh wenig Müll ansammle, möchte ich trotzdem auch gern umsteigen auf die Körper- und Haarseife. Die trockene Zahnpasta find ich mega interessant!
    Was auch auf meiner "to-do-Liste" steht: Mich endlich an den Versuch wagen, Mandel und Reismilch selbst herzustellen. Ich hoffe, das Zeug schmeckt dann, weil mien Pflanzenmilchverbrauch doch relativ hoch ist.
    Ebenso möchte ich jetzt endlich mal - mit Einmachgläsern im Gepäck - in den Verpackungsfreien Laden in München und mich dort mit Getreidezeugs und so was eindecken, von Linsen über Reis und Coucous bis zu Quinoa und Bohnen.

    So, und damit das hier nicht nur eine Aufzählung davon wird, was ich alles machen will, auch mal kurz, was ich schon umgesetzt habe. :D
    - Kaffeebecher unterwegs immer dabei
    - Gemüse und Obst kaufe ich nur noch bei uns am Wochenmarkt, sodass hier seit einem guten Jahr gar kein Verpackungsmüll mehr anfällt (und wenn ich doch mal was außer Reihe ausm Supermarkt hole, dann ausnahmsweise nicht bio, sondern das unverpackte)
    - Mia Hundefutter ist in Papier, nicht in Plastiksäcken verpackt
    - Essen für unterwegs nehme ich eigentlich immer selber mit, sodass man dann nicht da was in Plastik kaufen "muss"
    - beim Einkaufen natürlich Tüten von zuhause mitnehmen

    Mh, das war's, was mir jetzt auf die Schnelle einfällt.
    Ich finde das Thema echt sehr wichtig und freu mich hier auf Austausch und Tipps. :rollsmile:

    Haben wir nicht alle mal so angefangen? Als ich ganz frisch Hundehalterin wurde :lol: habe ich mir auch über alles Sorgen gemacht und wollte alles perfekt machen xD Die Lässigkeit kam erst später

    Nein, also bei mir war das tatsächlich anders.
    Ich war (zum Glück!!!) tiefenentspannt, als Mia Baby und Junghund war und habe dann erst durch das Forum im Laufe der Zeit erfahren, worüber man sich alles den Kopf zerbrechen kann, was man tun MUSS, was man NIEMALS tun darf, was man hier beachten muss und welche Anzeichen einem dort Anlass zur Sorge geben müssten... und so weiter und so fort. :headbash:
    Aber zum Glück hat mich das nur ganz kurzzeitig beschäftigt und ich hab ganz schnell wieder angefangen, so zu sein wie vorher. :headbash: :D

    Aber das soll jetzt nicht negativ klingen, das Forum ist auch oft nett und hilf- und lehrreich. :bindafür:
    Und will auch niemanden verarschen wegen solcher Gedanken, so soll das nicht rüber kommen. :ops:
    Vielleicht sind die ja aiuch (für die Person, den Hund) halt echt angebracht.
    Für mich nur ganz oft sehr erstaunlich. :ops:

    Warum soll es für den Hund qualvoll sein, wenn er mal einen, zwei oder (Gott bewahre) drei Tage, nicht wirklich raus kommt?
    Ein 'normaler' Hund wird solche Tage auch mal genießen oder wenigstens hinnehmen und kein Problem damit haben.
    Wenn's den Hund vor Langeweile zerreißt, würde ich kurzfristig tricksen, Schnüffelspiele machen oder bisschen zergeln und langfristig dran arbeiten, dass er damit klar kommt, mal paar Tage lang kein Programm zu haben und öfter solche Tage einlegen.

    Ich finde das immer wieder erstaunlich, worüber man sich so viele Sorgen machen kann. :rollsmile:

    Wenn der Hund raus zum Lösen muss, würde ich je nach Wetter entscheiden, ob man nicht halt ne kurze Löserunde geht. Ich würde es machen, sofern es "nur" stürmt und draußen nicht grad komplett die Welt untergeht (dann, denke ich, hält auch der Hund lieber ein). Wenn Weltuntergang ist, dann ist es vielleicht unangenehm, aber einhalten kann der Hund idR auch ausnahmsweise mal länger.

    @RafiLe1985 Ich wunder mich auch grad ein bisschen über Newtons Einhaltezeiten. :shocked:
    Gibt es einen Grund dafür, dass du um 16 Uhr das letzte Mal rausgehst mit ihm?
    Finde die Zeit auch arg lang, ganz unabhängig davon, ob der Hund es "kann". Auch wenn der Hund das kann, würde ich einfach trotzdem um 8, 9 oder 10 nochmal rausgehen. :ka:

    Sorry Laura, den Like gab's nur, weil ich bei der Pilz-Frage echt schmunzeln musste, weil ich sie so niedlich fand. :lol:
    Aber wenn du Pilze gar nicht magst und dementsprechend nie machst, erklärt das natürlich, dass du auch nicht weißt, wie.

    Antworten hast du ja jetzt bekommen - noch was von mir: Hast du Pilze schon mal probiert? Bzw. wie lang ist das letzte Mal her?
    Ich frage deshalb, weil ich Pilze auch immer widerlichst fand, habe bei dem Gedanken an Pilz-Konsistenz fast Würgreiz bekommen. Nie welche gegessen. Bis dann mein Freund ziemlich am Anfang unserer Beziehung sich Nudeln mit Pilzsoße wünschte... ich so... shit, was machstn jetzt? Meinen Eltern zuliebe hätte ich natürlich niemals nicht Pilze probiert - aber schwer verliebt wie ich war, dachte ich, okay, ich probier's. Und siehe da, ich fand's saugeil, seit dem bin ich Pilz-Suchti in jeder Form, Art und Variante.
    Deswegen so als kleiner Anreiz: Probiere es doch mal, du verpasst sonst was. :p Der Geschmack ändert sich doch ganz schön von Kindheit/Jugend/Erwachsen.
    Kann aber natürlich auch sein, dass du Pilze einfach nicht magst und sich das nie ändert, auch klar!

    Da dürftet ihr mir aber nicht begegnen, da werd ich nämlich zur Furie.Ich hab - quasi als Experiment - den riesigen Haufen, den der Hund eines "netten" Mitbürgers in unserem Vorgarten platziert hat, liegen lassen.
    Da liegt der jetzt seit der ersten Novemberwoche.
    Und von Verrotten ist da bis heute weit und breit noch keine Spur.
    Ihr dürft mal davon ausgehen, dass (fast) all die Hundehaufen, die wie von Zauberhand verschwinden, von jemandem aufgeräumt oder aufgefressen wurden.

    Ganz ehrlich, das ist mir relativ egal...
    Da, wo wir unsere Spaziergänge machen und wo ich es liegen lasse (meist irgendwo im Wald), bin ich mir ziemlich sicher, dass sich absolut keiner an den Haufen stört, auch wenn der vielleicht mal paar Wochen dort liegt.


    Außerdem geht's ja nicht nur darum, dass es stinkt oder jemand reintreten könnte.
    Es geht auch darum, Krankheitsübertragung zu vermeiden.
    Nicht immer kriegt man schon sofort mit, dass der Hund Würmer, Magen-Darm oder sonstwas hat.
    Der scheidet die Erreger mitunter schon aus, bevor die Erkrankung ersichtlich wird.
    Und da wo ein Hund hinka**** kann, können auch andere Hunde hingelangen...

    Naja, also Krankheutsübertragung... ich finde, Tierkot in der Natur ist was ziemlich Normales. Ob jetzt von Kaninchen, Reh, Hund, Maus oder Vogel. Mein Gott, so Ausscheidungen gibt's und der Hund ist halt zufällig ein Haustier, wo es weggeräumt werden kann. Bei anderen Tieren nicht.
    Ich finde, man kann's auch übertreiben. :???:

    Ich lasse Haufen liegen, wenn es ich an keinem Mülleimer vorbeikomme und es halbwegs vertretbar ist, nicht aufzuheben.
    Mir ist das ewige Rumschleppen einfach zu doof. :ka:
    Und Plastik in die Natur schmeißen mag ich schon gleich gar nicht. Ich habe früher auch manchmal aufgehoben, an den Rand gelegt und wollte es wieder mitnehmen aufm Heimweg (wenn es sich halt streckentechnisch angeboten hat). Tja - und dann fällt mir daheim auf "Shit! Beutel liegen lassen!" Und dann hab ich im Endeffekt schon öfter aus versehen das gemacht, was ich am blödsten finde - Plastik in der Natur. :( :
    Insofern mache ich das nicht mehr...

    Eine Lösung, die mir grad einfiel: Kompostbierbare Kacktüten kaufen und diese auf Strecken mitnehmen, wo man vermutlich länger keinen Mülleimer sehen wird. Da kann die Kacka rein und direkt weggeworfen werden.