Beiträge von Chatterbox

    Aj, super, dass ich den Thread finde. Unsere Vorräte an Knabberzeugs sind alle und ich muss auch mal wieder bestellen.
    Einige der hier genannten Shops kenne ich und finde super, dass sie aus deutscher/regionaler Herstellung kommen.

    Jetzt hätte ich als i-Tüpfelchen gern noch bio... Kennt jemand von euch einen Shop, der bio-Kauartikel vertreibt? Eine Google-Suche hat mich nicht wirklich weiter gebracht. Wenn's so was nicht gibt, wird's wohl wieder der Lupus.

    Mich erschreckt die Naivität in diesem Post grad sehr.ich habe keinerlei Bedenken dass ein (auch ganz) junger Mensch nicht ein toller Hundehalter ist.
    Davon ausgehen dass es klappt mit Hund und dem Mami wiederum ist einfach nur naiv.
    ...ich bin wegen meinen Hunden von daheim ausgezogen :p ich hab's keine Sekunde bereut. Aber zu denken dass das dann schon klappt und das Mami glücklich ist mit dem Berg voller Dreck, ist einfach nicht realistisch und sogar für mich zu egoistisch.

    Ich appelliere da ganz klar und deutlich an die Vernunft - und an die Liebe zum Tier. Das wird dann nämlich drunter leiden wenn's eben doch nicht klappt.

    Naja, was heißt naiv. Ich habe es selbst halt so erlebt. Meine Mutter hat sich bei nem Dackel oder sogar kleinen Plüschhunden ins Hemd gemacht, fand Hunde schlimm, furchterregend, wollte NIEMALS NIE einen Hund. Und von jetzt auf gleich hat sie Mia abgöttisch geliebt (vierbeiniges, felliges Enkelkind) und hat dann auch schnell ihre generelle Hundenagst ganz fantastisch abgebaut und mag (die meisten) Hunde inzwischen allgemein sehr.
    Und so kenne ich das nunmal von vielen Leuten, das ist wahrlich kein Einzelfall.

    Ich verstehe nicht, was daran dann naiv sein soll. Besonders weil ich doch klar drauf hingewiesen hab, dass es so nicht laufen MUSS, sondern KANN. Und dass man sich daher ganz dringend auf den nicht so schönen Fall genauso einstellen muss.

    Hundehaltung kann auch wunderbar funktionieren, wenn man sein Leben (noch) nicht "seriös hinkriegt". Da muss ich einfach widersprechen, wenn junge Leute als Hundehalter oftmals per se schlechtgeredet werden.
    Klar ist es schade, wenn deiner Mutter keinen Hund will und nicht von Anfang an hinter deiner Entscheidung steht. Aber ganz ehrlich, wer liebt denn bitte nicht einen kleinen, dicken Neufundländerbären spätestens nach 5 Minuten? ;)
    Im Idealfall läuft es also so, dass das Baby deine Mutter verzaubert und sie dich am Ende doch unterstützt, wenn sie kann.

    Du musst aber auch die Möglichkeit einkalkulieren, dass dieser schöne Fall doch nicht eintritt. Deswegen stell dir die Frage, ob du den Hund auch komplett ohne deine Mutter gewuppt kriegst. Finanziell und zeitlich gesehen.
    Könntest du, wenn der Hund zB nicht allein bleiben kann, einen Sitter organisieren?
    Bist du bereit, dein Leben wirklich komplett auf Hundehaltung einzustellen? Viele junge Leute sind dazu nicht bereit, sei es wegen nicht hundekompatibler Freizeitgestaltung, viele Urlauben usw. Manche junge Leute wollen das aber sehr wohl aus ganzem Herzen - sei ehrlich zu dir selbt, wie sehr du es willst.

    Zeit habe ich allerdings durch die vollschulische Ausbildung genug. Wie es mit einem Beruf in ein paar Jahren aussieht liegt noch in den Sternen.

    Was heißt "genug Zeit"? Wieviele Stunden am Tag bist du außer aus, wo ein Hund nicht mit könnte?
    Wie es in paar Jahren aussieht, weiß kein Mensch. Keiner hat eine zuverlässige Glaskugel. Könntest du dir vorstellen, einen Hund mit zur Arbeit zu nehmen? Bist du in einer Branche, wo die Chancen gut stehen, dass man das darf? Auch so einen Brocken wie nen Neufi? Oder könntest du dir vorstellen, nur Teilzeit zu arbeiten? Oder könntest du dir vorstellen, später jeden Tag einen Sitter zu engagieren (und zu bezahlen)?


    Als Traumrasse schweben mir der Neufundländer (angeblich nicht der beste Einsteiger Hund) und der Leonberger (angeblich Anfängerfreundlich) da mich sehr große Hunde besonders ansprechen!

    Das kann ich sehr, sehr gut nachvollziehen. :D
    Ich wüsste nicht, warum ein Neufi kein guter Anfängerhund sein sollte. Bis auf die Tatsache, dass man sich halt direkt auf ein -sehr- großes und schweres Kaliber Hund einlässt. Aber warum nicht, wenn man sich das zutraut?


    Erste richtige Frage: Welpe oder Alttier?
    Natürlich wäre mir ein bereits älterer Hund auch recht und vielleicht sogar besser geeignet als Anfänger, stimmt das? Oder ist ein Welpe mehr zu empfehlen? Besonderes wenn vielleicht kein älterer Hund angeboten wird? Allerdings haben wir bereits einen Kater was einen Welpen vielleicht eher in Betracht zieht, da ich nicht weiß wie sich ein bereits älteres Tier in einer neuen Wohnung mit einem anderen Tier vertragen würde.

    Ich würde einen Welpen nehmen, wenn genügend Zeit gerade während der Welpenphase da ist. Aber natürlich könntest du auch auf Notseiten deiner favorisierten Rassen suchen, ist ja nicht auszuschließen, dass doch ein passender, katzenverträglicher Hund dabei ist!


    Zweite Frage: Als Startkapital (mit Anschaffungskosten einberechnet) habe ich an die 3500-4000 Euro gedacht, um sicher zustellen, dass es nicht aufeinmal geht "Mist! Wo schaffe ich nun das Futter an?!" In dem Preis sollten eine eventuell zu besuchende Hundeschule, Arztbesuch, Grundausstattung ebenfalls miteinberechnet sein. Ist das realistisch?

    Ja, als Startkapital ist das durchaus realistisch, denk ich, wenn du es wirklich bei der Grundausstattung belässt und dem Hund nicht 100 überteuerte, unnötige Sachen kaufst.
    Kannst du für später die monatlichen Kosten aufbringen? Hast du noch einen Puffer, falls der Hund später mal höhere TA-Kosten verursacht?


    Dritte Frage: Diese Frage ist vielleicht etwas respektlos aber muss ich dies vielleicht doch hin und wieder in Betracht ziehen wenn ich um 5 Uhr bereits aufstehe um in die schule zu gehen. Ist es für einen solch großen, Aktivitätslastigen Hund auf Dauer schädlich wenn er morgens vielleicht nicht IMMER eine 15-20 Minuten gassirunde geht Sonden 2 mal die Woche wenn ich knapp dran bin nur mal 5 Minuten in den Hof gelassen wird?

    Nein, das ist mMn überhaupt nicht schädlich. Hauptsache er bekommt generell genug Auslauf.

    So, jetzt geb ich nochmal meinen Senf zum Rest dazu, weg von den Gassizeiten.

    Inzwischen wurde ganz viel ja schon geschrieben, gerade auch zu den Kosten. Wieviel man monatlich sparen sollte, hängt halt auch stark davon ab, wieviel man so generell beiseite hat für einen Notfall. Es können schnell von jetzt auf gleich mal paar 100 oder gar paar 1000 Euro anfallen, das muss man wissen und irgendwie stemmen können. Aber das ist ja zum Glück nicht die Regel.
    Die monatlichen Kosten variieren total. Zum einen ist die Hundesteuer je nach Wohnort ganz unterschiedlich, du kannst eine OP-Versicherung abschließen, kannst es aber auch lassen. Du kannst eher günstiges Futter nehmen, du kannst sauteures Nassfutter füttern. Man kann dem Hund ein Bett für 400,- Euro kaufen, man kann aber auch eins für 30,- nehmen. Du kannst dem Hund 18753 teure Spielzeuge kaufen, du kannst es auch bei einem Tau und einem Tennisball belassen. Eine einfache Leine genügt völlig, du kannst aber auch drölf Leinen in jedem Farbton + passendes Halsband kaufen. Usw. usf.
    Am Anfang wird es natürlich mehr sein wegen Grundausstattung (wobei man auch da eher wenig ausgeben oder jeden Furz völlig überteuert erstehen kann) und Hundeschule, die eventuell später irgendwann wegfällt.
    Informiere dich am besten mal, wieviel das bei dir in der Gegend alles so kostet und überschlag mal grob.

    Zum Futter: Da kannst du 100 Leute fragen und bekommst 1020 Antworten, was richtig ist. Ich würde am Anfang (wenn es ein Züchterwelpe wird) der EInfachheit halber das Futter, das er dort bekommen hat, weiterfüttern und dann schauen, was für euch und den Hund am besten passt. Meiner Meinung nach gibt es nicht DIE richtige Ernährung. Es gib gutes Trockenfutter (kaltgepresst ode extrudiert), gutes Nassfutter, BARF kann super sein, selbstkochen - genauso kann alles (für den Hund) nicht so toll sein.
    Ich würde dir raten, dich wegen des Futters nicht kirre zu machen, sondern dich ein bisschen einlesen und schauen, was dir am meisten zusagt. Wenn es für den Hund dann auch passt, alles tutti. Nicht verrückt machen lassen.

    Zur Rasse - ich denke, Golden oder Labrador Retriever wären sehr passend bei euch, wenn ihr mit dem "nicht satt werden" leben könnt. Wichtig ist da nur ganz besonders, auf eine gute Zucht zu achten, um wirklich den wesensfesten Hund zu bekommen, den man erwartet. Wenn dir ein Dalmatiner schon seit immer gefällt, guck aber doch auch da mal, ich wüsste jetzt nichts, was total gegen einen Dalmi sprechen würde. Den Vorschlag mit Continental Bulldog find ich aber auch total super. So einer würde bestimmt gut passen!

    Und so insgesamt muss ich auch nochmal sagen, dass ich glaube, dass du das packen wirst mit einem Welpen und dass eure Voraussetzungen super sind, meiner Meinung nach!

    Außerdem finde ich deine geplanten Gassizeiten (morgens 30min, nachmittags 2 Stunden) etwas strange. Zum einen finde ich, ein Hund sollte mindestens 3-4 täglich rauskommen zum Lösen (unter einem Jahr noch häufiger), so halte ich 2 Stunden am Stück am Nachmittag auch für zuviel. Besser wäre es, z.B. morgens 20min, mittags 30min, nachmittags ne Stunde und abends nochmal eine kleine Runde einzulegen.

    Das ist ja totaler Käse.
    Erstens kann man vorab schlecht genau sagen, wann man zu welchen Zeiten wo mit dem Hund wie viele Minuten spazieren gehen wird. Muss man ja auch nicht, warum denn? Eine grobe Vorstellung (also einkalkulieren einer gewissen Gassizeit) und die generelle Bereitschaft, Zeit mit dem Hund draußen zu verbringen, genügen doch völlig.
    Die Einzelheiten ergeben sich dann ohnehin in der Praxis, wenn der Hund da ist. Insofern finde ich es irgendwie unpassend, jemandem wegen einer solchen Zukunftsmusik-Äußerung etwas vorzuwerfen.
    Zweitens finde ich die Zeiten überhaupt nicht "strange". Wenn mein Tagesablauf es hergibt (zum Glück oft), mache ich deutlich lieber eine große Runde (2 Stunden plus) und sonst nur mini-Pinkelrunden um den Block (10 Minuten) als dass ich x-mal für ein halbes Stündchen irgendwo rumdümple. Dass viele 20-Minuten-Runden für den Hund in irgendeiner Weise besser sein sollen als einmal für 2 Stunden oder etwas mehr, leuchtet mir überhaupt nicht ein. Im Gegenteil, ich würde eher denken, dass es zwecks Konditon tendenziell besser ist, oft große Runden zu gehen.
    Aber natürlich stimmt es, dass der Hund öfter pinkeln muss. Ist nach Aussage der TE aber auch kein Problem.

    So, sorry fürs Reingrätschen. Muss jetzt los - zur 2-Stunden-Runde :p - aber schreibe nachher nochmal bissle was zu deinen eigentlichen Fragen!

    Ja, ich vielleicht
    Ganz vielleicht schaue ich mir sowieso irgendwo in München ein Auto an.
    An wo hättest du denn gedacht? Und darf Mia wieder springen?

    Warum sollte Mia nicht springen dürfen? :???:
    Darf sie immer. :D Oder meinst du Läufigkeit? Die ist rum. :bindafür:

    Und wo ist mir komplett egal, dachte an eine schöööne große Runde. Eventuell Thanninger Weiher, oder auch die Mallertshofener Heide oder oder oder.
    Wäre richtig cool, wenn das klappt!

    Find ich cool, dass du dafür Zeit und Lust hast. :D
    Mir wäre das bei ganz vielen Sachen einfach zu blöd, ewig und drei Tage rumzuclickern. :pfeif:
    Was aber dann, glaube ich, der Unterschied zwischen deinem Alltagshandlungen klickern und dem "Geschiss und Schönreden" ist: Du siehst es als Spaß, als Klickerübung, als Tricksen, so wie schreibst. Das macht es ja wieder ganz anders (vermittelt dem Hund KEINE Unsicherheit) als wenn man selbst unsicher mit Hilfe von Leckerlis und gut zureden versucht, eine seiner Meinung nach für den Hund blöde Sache iiirgendwie über die Bühne zu bringen.
    Versteht man, was ich sagen will? :???:

    Hey, erstmal - mir tut deine Situation sehr leid, ich mag mir gar nicht vorstellen, wie sich das anfühlen muss, vom eigenen Hund angegangen zu werden. :streichel:

    Ich kenne dich und Carlos nicht, deswegen ist es super schwer, irgendwas konkretes zu sagen... aber hierzu wollte ich kurz was loswerden, weil mich auch das Gefühl beschleicht, dass du einen sehr unsicheren Eindruck auf deinen Hund machen könntest:

    Ich finde es wirklich langsam schwierig da den richtigen Weg zu gehen. Viele in meiner Umgebung finden mich zu einfühlsam bei solchen Sachen. Da wird ein Geschirr halt übergezogen, ob es dem Hund jetzt passt oder nicht. Und gebürstet wird halt auch, das geht auch ohne den ganzen Leckerlikram. Da muss man sich halt einfach durchsetzen und zeigen wer der Chef ist

    Ich lebe selbst gern in meiner rosaroten Wattewelt und liebe es, nett zu Hunden zu sein und sie in Babysprache lieb zu besäuseln. Aber in welchem Maße das funktioiert, hängt ganz stark von der jeweiligen Situation und vom Hund ab. Und außerdem gibt es mMn einfach Dinge/Momente, in denen man klipp und klar, kurz und knackig, sagt, was Sache ist oder halt einfach macht. Und zwar nicht "böse" gegen den Hund, sondern gerade ihm zuliebe, um keine Unsicherheiten entstehen zu lassen.
    Und zu diesen Dingen gehört in meinen Augen Geschirr anziehen und Bürsten. Das sind Sachen, die sind Alltag und darum braucht kein ewiglanges Geschiss gemacht werden. Dem Hund tut das nicht weh, ob er es super toll findet oder eher blöd, ist pupsegal, das wird gemacht und fertig aus. Je weniger man da rumeiert, desto kürzer und "schmerzloser" ist es ja auch im Endeffekt. Das hat also nichts mit "zeigen, wer der Chef ist" zu tun, sondern eher damit, gewöhnliche Alltagsdinge das sein zu lassen, was sie sind, ohne sie durch stundenlanges Üben und mit Leckerlis belegen und Überredungskünste einzusetzen, künstlich aufzubauschen.
    Natürlich kann es da auch wieder Hunde geben, wo ich das anders machen würden, zB wenn vielleicht ganz arg negative Vorfälle zugrunde liegen, absolute Panik... aber bei einem normalen Hund würde ich niemals um solch banale Dinge so ein Brimborium machen, weil ich denke, das Verwirrt den Hund nur unnötig. Bei 'kurz und zackig' findet er es vielleicht 3x blöd und dann ist es normal.

    Klar, ist immer super schwer, den Mittelweg zu finden, wie man womit umgeht. Und was der richtige Weg ist, hängt ja auch sooo sehr von 100x Faktoren ab. Aber ich vermute eben irgendwie, dass du tatsächlich (noch) nicht ganz den richtigen Weg gefunden hast und vielleicht wirklich ein bisschen zu defensiv bist um Umgang mit Carlos.
    Ich drücke dir sooo fest die Daumen, dass sich eure Beziehung "retten lässt"!!