Schade, da kann ich nicht.
Ich könnte am Sonntag (vormittags). ![]()
Beiträge von Chatterbox
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Schönes Thema, ich mach auch mal mit als ab-und-an-Sitter.

Ich nehm gern Gasthunde tage- oder wochenweise. Ob Freundschaftsdienst oder gegen Geld ist unterschiedlich und kommt auf den Hund bzw. Halter an. Hunde von meinen Freunden nehme ich ohne Bezahlung als Freundschaftsdienst. Aber bei Haltern, die ich zu meinen guten und engen Bekannten zählen würde, die aber deutlich älter sind als ich (und entsprechend Geld haben - im Gegensatz zu meinen Studentenfreunden
) habe ich die Erfahrung gemacht, dass sie unbedingt Geld geben möchten - na gut, dann sollen sie. 
Prinzipiell würde ich es aber für lau machen, weil es mir Spaß macht, ich es gerne mache und es als selbstverständlich ansehe, auf die Hundis von guten Bekannten aufzupassen, wenn es bei mir passt. Von ganz Fremden (über irgendwelche Portale zum Beispiel) habe ich noch nie Hunde gesittet und hab das auch nicht vor.Für die Gäste gelten dann dieselben Regeln wie für Mia - allerdings ist die Liste unserer 'Hausregeln' eh kurz.

Ob ich den Hund frei laufen lasse, hängt stark vom Hund ab. Da ich aber die Hunde, die bei mir sind, immer gut bis sehr gut kenne, lasse ich sie in der Regel frei laufen. Es sei denn, es ist wegen Jagdtrieb oder Unverträglichkeit nicht so gut möglich, dann entweder Leine oder es werden geeignete Gebiete gesucht.
Bisherige Gast-Hunde waren/sind:
- Puggle-Hündin (sehr easy, problemloser Hund, gab nix zu beachten)
- Berner-Sennen-Retriever-Mix-Rüde (auch super einfacher Hund, nix zu beachten)
- Curly Coated Retriever-Rüde Leo hier ausm Forum (genauso wie bei den anderen beiden)
- Deutscher Pinscher-Rüde (auch sehr unkompliziert, aber wegen Jagdtrieb öfters an der Leine)
- Deutscher Schäferhund-Mix-Hündin (wegen Jagdtrieb und Unverträglichkeit öfters an der Leine)
- Italienischer Straßenhund-Mix-Rüde (wegen Pöbelei bei Mensch und Hund meist an der Leine)
- und dann natürlich Zazou, Emmi, Nicco und Sunny, Golden-Aussie-Mixe (nix zu beachten, sehr unkompliziert, nur manchmal wegen Jagdtrieb aufpassen bei Sunny)Jau, ich denk, ich hab soweit alle.

Ich mache das gern, aber sowohl Mia als auch ich sind dann schon immer auch ein bisschen froh, wenn der Gast wieder daheim ist und unser normaler Alltag zu zweit weitergeht.
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Ok, sorry - dann war es einfach diese Passage hier:
Ich würde das Knie derart hochziehen, dass er es körperlich deutlich merkt. Es darf auch weh tun. Er tut dir doch auch weh! Du brauchst mindestens die gleiche Intensität wie er oder noch etwas mehr.
in die ich rein interpretiert hatte, dass das Knie mit Schmackes (so dass es weh tut) an den Hund gerammt wird.
Sorrey, wenn es einfach falsch angekommen ist.
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@Chatterbox Ich habe nirgends geschrieben, dass die TE Gewalt anwenden soll.
Auf der einen Seite wendet sie Gewalt „freiwillig“ an (ins Körbchen drücken), auf der anderen Seite scheut sie sich aber, eine deutliche Korrektur zu setzen. Das passt für mich nicht zusammen.
Dann haben wir anscheinend unterschiedliche Vorstellungen von Gewalt.
Für mich ist Knie in den Hund rammen, sodass es weh tut, auf jeden Fall Gewalt. Und ich hatte deinen Text so verstanden, als würdest du das vorschlagen.
Dass die anderen Sachen (ins Körbchen drücken(?), wegsperren, auch eine Form von Gewalt sind, sehe ich auch so. Und auch deutliche Korrekturen find ich nicht verkehrt. Aber Knie in die Brust rammen ist für mich irgendwie keine Kommunikation, keine angemessene Korrektur, sondern einfach weh tun.Gestern hatten wir erst so eine ähnliche Situation, in der Mia ein 16 Wochen alter Welpe angesprungen hat, immer wieder, teilweise sich richtig festgeklammert hat an ihr, auf sie drauf wollte - eben richtig dreistes Nerven. Mia ist wie versteinert sitzen geblieben und hat eindringlich geknurrt und bissle Zähne gezeigt... Welpi ist dann weg gegangen. War schön zu sehen. Nächste Stufe, wenn Welpi es nicht geschnallt hätte, wäre vermutlich ein lauteres Abschnappen gewesen. Aber weh tun? Ne...
Klar, leider können wir nicht so kommunizieren wie Hunde. Wie genau man es dann richtig macht in einer bestimmten Situation... puh, ist schwer. Wenn's leicht wäre, hätten wir viele Probleme mit den Hunden nicht.
Kann auch sein, dass das mit dem Knie richtig ist und wirkt - ich wollt eigentlich nur sagen, dass es das meinige nicht wäre und dass ich davon nicht überzeugt bin. -
Da haben wir doch schon die Wurzel deines Problems. Dem Jungspund ist es im Moment vollkommen wurst, ob er dich kratzt, ob er dir nen blauen Fleck verpasst, ob er dir sonst irgendwie weh tut und DU machst dir Gedanken, dass ihm deine Korrektur „unangenehm“ sein könnte. (Mal überspitzt gesagt.)
Solange du mit dieser Einstellung dran gehst, wird er dich nicht ernst nehmen.
Ich würde das Knie derart hochziehen, dass er es körperlich deutlich merkt. Es darf auch weh tun. Er tut dir doch auch weh! Du brauchst mindestens die gleiche Intensität wie er oder noch etwas mehr.
Sehe ich komplett anders.
Man muss immer genauso viel, am besten doppelt so viel, Gewalt anwenden wie sein Gegenüber, um respektiert zu werden? Mh, ergibt für mich überhaupt gar keinen Sinn. Ich würde niemanden respektieren, der meint, mich mit (noch mehr) Gewalt in die Schranken weisen zu müssen.
Je nach Hundetyp führt Gewaltanwendung vielleicht zu einer gewissen Form von ernst nehmen, aber bestimmt nicht zu einem gesunden, vertrauensvollen Respekt.Und gleich zweimal gilt das, wenn man selber einfach nicht der Typ für Korrekturen ist, die körperlich schmerzen.
Ich finde durchaus, dass einem ein Junghund, der manchmal ein respektloser Rotzlöffel ist, der einem weh tut, auch leid tun darf. Im Gegensatz zu ihm, der gerade im Hormonchaos steht, keinen plan von nix hat und denkt, ihm gehört die Welt, bin ich ein denkendes Wesen, das mehrere Handlungsmöglichkeiten hat...Nicht falsch verstehen, ich finde, körperlich reagieren oft gut und richtig, aber absichtlich weh tun - eher nicht so cool.
Gerade dieses Knie schnell hochziehen und in den Hund rammen, finde ich mega unschön und ekelig.
Wie reagiert er, nur interessehalber, wenn du "durchhältst" und dich hinstellst wie ein Felsen? Nicht bewegen, nix sagen? Macht er das dann trotzdem drei Minuten lang?
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Mia heult gar nie.
Außer einmal - im Schlaf! Schläft tief und fest zu meinen Füßen, da lässt sie einen richtig langen, lauten Wolfsheuler los.
Mir hat das einen Schrecken eingejagt.
Ich dachte zuerst, um Gottes Willen, die stirbt gerade... das Geräusch hab ich noch nie im Ansatz von ihr gehört. Als es dann vorbei war, atmete sie normal, schlief seelenruhig weiter und dann fand ich's im Nachhinein sehr süß.
Ist nur das eine Mal passiert.
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@Mikero Golden Retriever.

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Die Frage des Filmes “Wie gefährlich sind Kampfhunde“ wurde im Film doch von mehreren Spezialisten beantwortet: im Grunde nicht gefährlicher als andere gleich große Hunderassen.
Das stimmt, aber wie gesagt, der Nachsatz "aber sicher ist das nicht" hat in meinen Augen all diese Aussagen komplett in Frage gestellt und suggeriert, dass sie eben doch gefährlicher sind. Gerade in Kombination damit, dass im Film nur aggressive SoKas gezeigt wurden, eben keine aggressiven Hunde anderer Rassen. Dass der Deutsche Schäferhund auf Platz 1 der Beißstatistik ist, wurde kurz erwähnt, aber ein aggro-Schäfi war nicht zu sehen. Deswegen bleibt im Kopf der Zuschauer trotz der Aussagen, dass es keine Belege für erhöhte Gefährlichkeit gibt, nur hängen: Böse, fletschende, beißende, verletztende Monster.
Was der Film nur deutlich gemacht hat, ist, dass die wirkliche Gefährlichkeit dieser Hunde oft von den Besitzern ausgeht.
Auch da kann ich nicht zustimmen. Ich hatte den Eindruck, dass es im Film eher so rüberkam, dass die Hunde per se gefährlich und böse sind und dass solche Hunde eben nur idiotische/kriminelle/asoziale/unfähige Halter ansprechen.
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In dem Bericht ging es ja um die Gefährlichkeit von Kampfhunden, da finde ich das irgendwie logisch dass das Thema hauptsächlich agressive Hunde sind und die auch gezeigt wurden
Die Frage des Films war "Wie gefährlich sind Kampfhunde?" Und da finde ich es nicht logisch, dass (nach meinem Empfinden) so einseitig aggressive Hunde und deren Verhaltensweisen oder Halter, die naiv sind/denen Naivität unterstellt wird, gezeigt werden.
Logisch wäre für mich eine solche Darstellung beim Filmtitel "So gefährlich sind Kampfhunde!"
Bei dem eigentlichen Titel mit der Fragestellung hätte ich beides erwartet - natürlich auch die negativen Beispiele, aber eben auch positive Beispiele von umgänglichen, gut sozialisierten und erzogenen Hunden mit verantwortungsbewussten, fähigen Haltern.PS: Auf den Krams mit rosaroter Zuckerwatte geh ich jetzt mal nicht ein, weil ich oben ja schon geschrieben hatte, dass ich das genauso falsch finde und das NICHT meine Erwartung an einen solchen Film wären.
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So, jetzt bissle ausführlicher.
Ich hatte über den ganzen Film weg, buchstäblich von der ersten bis zur letzten Minute, den Eindruck, dass er darauf ausgelegt war, Angst zu schüren.
Es ging los mit beißenden, fletschenden, aggressiven Hunden.Die Halter der Staffs & co., die interviewt wurden - naja! Also auf mich hat es so gewirkt, als sollten die Halter als dumme, asoziale halbkriminelle dargestellt werden, die total naiv ihre Schmusebacken vollkommen unterschätzen. Ich fand nicht, dass die Besitzer so arg schlimm rüber kamen, da gibt's ja noch ganz andere... aber trotzdem, der Fokus war im Endeffekt nicht darauf gelegt, die Hunde positiv darzustellen (oder deren Haltung), sondern im Mittelpunkt stand dann doch die illegale Haltung und die Leichtsinnigkeit der Besitzer.
Und bei der Szene mit den Kind und den vier herumrennenden Hunden neben dem Kindergarten, hat ein Goldie das Kind umgebombt, die Angst wird aber auf den Staff bezogen.Bei den Kaukasenwelpen wird gesagt, es seien Hütehundehunde, meines Wissens nach sind Kaukasen aber Herdenschutzhunde. Kleiner Unterschied, schlecht recherchiert...
Und im Allgemeinen hat, so finde ich, das in Szene Setzen der Aggressivität der Hunde ganz deutlich überwogen. Und dann einfach auch in saublöden Situationen. Auf die Zwinger, in denen die Hunde toben, wird die Kamera gerichtet mit dem Kommentar "da würde ich als Fremder nicht reingehen". Es sind doch bei Weitem nicht nur SoKas, die nen Aufstand machen, wenn Leute am Zwinger vorbeigehen. Oder der Rotti, der so gegängelt wird, dass er nur noch den Schwanz einzieht und irgendwann die Trainerin angeht. Oder dem Staff, dem der Futternapf weggenommen wird... Ja, da wird gut das Bild vermittelt, welches Potenzial in diesen Hunden steckt. Was nicht vermittelt wird, dass so ein Potenzial auch in anderen Hunden steckt und dass es in solchen Situationen nicht verwunderlich ist, dass der Hund aggro wird. Für den Zuschauer, der sich nicht mit Hunden auskennt, bleibt aber nur haften: Das sind Bestien, die nachts davon träumen, Menschen zu killen.
Und obwohl das Ergebnis der Sendung ist, dass es keine wissenschaftlichen Belege für die gesteigerte Gefährlichkeit von Kampfhunden gibt, macht der Nachsatz "aber sicher ist das nicht" alles zunichte. Er hinterlässt den faden Beigeschmack, der den ganzen Film über schon da war.
Ich finde auf keinen Fall, dass eine "Kampfschmuser"-Doko, nach der SoKas rosa Wölkchen pupsende Engelchen sind, die keiner Fliege was zu Leide tun können, besser gewesen wäre. Sondern ich find's wichtig, auf spezielle Eigenheiten, Eigenschaften und Bedürfnisse der Hunde einzugehen. Und darauf, dass dem nicht jeder gewachsen ist und in den falschen Händen Unschönes passieren kann.
Genau das ist mMn in der Doku aber nicht passiert, sondern was bleibt (besonders, wenn man sich nicht mit Hunden auskennt): Aggressive, reißende Bestien oder tickende Zeitbomben, deren Halter naiv/asozial sind. Rasselisten, die nichts bringen. Ergo: Kampfhunde müssen weg, ein härteres Vorgehen muss her!