Beiträge von Chatterbox
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Aber unbedingt erzählen wie es läuft, ok?

Hat nicht geklappt. Habe nur verständnislose Blicke geerntet.
Wäre auch zu schön gewesen. 
Aber, als ich ihn dann nochmal kurz auf die Wiese gesetzt habe und gezeigt hab, wie COOL das ist, dass jetzt hier die Schildi sitzt, ist sie hingegangen mim Näschen.

Die wird sich gedacht haben, "was hat denn die Alte jetzt schon wieder? Ja, da sind dieser langweilige kleine Klops, und jetzt?"

Wir haben das damals ganz schlicht hingekriegt mit unserem ersten Irish Terrier vor 40 Jahren:
Hund Keks gezeigt, Keks auf Schildkröte gelegt, "wo ist die Schildkröte?" gesagt und Hund hat Keks gefressen.
Das haben wir so drei/ vier mal wiederholt mit Schildi in Bewegung. so über den Tag verteilt. Und ab da hat sie die Kröte zuverlässig gesucht und gefunden. 14 Jahre lang. Nun sucht der 3 Hund.
Zum apportieren war Kröti aber schon immer viel zu gross.

Diese Methode klingt so simple wie vielversprechend... und Futter ist eh immer gut bei meiner Maus.

Öhm, ja, komisch, dass ich da nicht selber drauf gekommen bin.
Danke! 
Nur eine Sache, würde ich mir den komplizierteren Aufbau verbauen, wenn ich es erst so versuche und das nicht klappt? Oder kann ich bedenkenlos es erstmal so probieren?
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du tust deinem Hund mit solch einem Ausflug keinen Gefallen und schon dreimal keinem Welpen, der evtl ein Gesundheitliches Problem hat. Da würde ich bis zu der Lungenuntersuchung erst einmal solch einen Streß wirklich sein lassen
Find ich nicht richtig, das so pauschal hinzustellen.

Mit der entsprechendem Umsicht und Empathie glaube ich nicht, dass so ein Ausflug für einen offenen, lebenslustigen Welpen furchtbarer Stress ist.
Den Welpen kennen wir alle natürlich nicht, aber so pauschal find ich das einfach verkehrt.
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Ich würde gerne die Tage mal mit Mogli und 2-3 Freunden nach Starnberg zum See rausfahren und bisschen am Steg liegen für paar Stunden...Kann ich derartige Unternehmungen schon mit ihm machen oder ist er noch zu klein für solche Abendteuer?
Wir fahren mit dem Auto hin.
Der Tipp mit dem Wasser und fleisch unter das Trockenfutter zu mischen hat übrigens gut funktioniert.
Ich sehe darin kein Problem und würde es machen, wäre es mein Welpi.

Und zwar in der Reihenfolge: 1. Mit Mogli, 2. mit ein paar Freunden. Das heißt, ich würde (s)eine Decke mitnehmen, falls es er so was schon hat. Darauf gucken, dass ihr nicht stundenlang in der prallen Sonne seid und/oder einen Sonnenschutz mitnehmen. Wenn ich merken würde, dass es dem Welpen zu viel ist (wenn er also zum Beispiel total hohl dreht und absolut nicht runter kommt), den Freunden noch viel Spaß wünschen und heim fahren. Edit: Wenn ihr zusammen fahrt, vorher die Freunde einweihen, dass es unter Umständen ein kürzerer Ausflug werden könnte. Möglicherweise. Wenn sie dafür kein Verständnis haben, gleich selbst fahren, damit du dann da keinen Stress hättest, falls es echt too much sein sollte.
Aber so, per se, kann das doch ein toller Ausflug werden.

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Ja, wir sind damals ja IN der Windach gewandert - man kann die ganze Zeit über ins Wasser. Ob er Weg an sich durchgehend schattig ist, weiß ich nicht mehr, aber es ist auf jeden Fall dicht bewachsen, und war angenehm kühl... nur ob wegen dem Wasser, in dem wir liefen, oder wegen Schatten, weiß ich nicht mehr.
Denke aber, da ist viel Schatten.Wir sind dort gestartet: Raiffeisenweg, Windach.
Xsara und ver_goldet : Machen wir das diesen Sommer auch wieder?!

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ich würde einfach ein "touch"-signal aufbauen. Also fragen "wo ist schildi" und dann soll Mia sie mit der Nase am Panzer berühren. Wenn sie das mal kapiert hat geht das auch als Suche. Also ähnlich wie der zos Aufbau.
Hast du sie schon mal einfach geschickt?
Nein, habe ich nicht, aber ich glaube auch nicht, dass sie auch nur im Ansatz wüsste, was ich von ihr will.

Jetzt hab ich ihn schon selber geholt, aber ein Versuch wär's morgen ja mal wert.

Ansonsten startet Mission Schildkrötensuch-Hund am WE.

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Ich hab Toulouse vom Züchter. Würde ich mir heute eine Schildi anschaffen, würde ich aber bei der Reptilienauffangstation anfragen (von deren Existenz wusste ich damals noch nix, ich war grad mal 12, als ich Toulouse bekam). Auch wenn Baby-Schildis schon arg niedlich sind.

Ich weiß nicht, ob es in anderen Städten auch solche Reptilienauffangstationen gibt, aber die in München leisten einfach eine grandiose Arbeit.
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Ich frage mich die ganze Zeit, ob Toulouse sich nicht über eine Lautrecia freuen würde...
Und habe mal dazu gelesen:
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Schildkröten sind "Kontakttiere", d.h. sie vermeiden die körperliche Berührung mit Artgenossen nicht. Keineswegs sind sie aber Herdentiere und in ihrem Lebensraum fast immer alleine anzutreffen.
Um mehrere Tiere artgerecht halten zu können sollten also einige Kriterien erfüllt sein
- Ein angemessenes Platzangebot in Form eines gut mit Sträuchern, Hügeln und Steinen strukturierten, geräumigen Freigeheges sorgt dafür, dass die Tiere sich zumindest ein wenig aus dem Weg gehen können.
- Ausreichend Versteck- und Ausweichmöglichkeiten
- Bei geschlechtsreifen Tieren ein angemessenes Geschlechterverhältnis (2-3 Weibchen auf 1 Männchen)
Zu kleine Gehege haben gestresste, unterdrückte Tiere zur Folge. Es sollte auch die Möglichkeit gegeben sein die Tiere zu trennen, wenn dies nötig ist. Bei jedem Neuzugang muss eine Quarantänezeit (bzgl. Herpes oder Parasiten) eingehalten werden.
Wer diese Kriterien nicht erfüllen kann, sollte sich keinesfalls mehrere Schildkröten anschaffen oder zum Wohle der Tiere ganz auf eine Haltung verzichten. Denn auch einzeln gehaltene Schildkröten fristen kein optimales, artgerechtes Dasein. Es macht auch den Anschein, dass einzeln gehaltene Männchen verhaltensgestört werden, wenn sie ihren Paarungstrieb nicht ausleben können.
Eine gute Lösung die von einigen erfolgreichen Schildkrötenzüchtern praktiziert wird, ist die Schildkröten zeitweise zusammen, sie aber den Rest der Zeit getrennt leben zu lassen. Eine andere Möglichkeit ist, nur wenige Schildkröten (3-4) in einem gut strukturierten Gehege von mindestens(!) 50 Quadratmetern zu halten.
Hier noch ein Zitat aus einem Buch von Wolfgang Wegehaupt
Adulte Griechische Landschildkröten sind keine Rudel oder Herdentiere. Die Schildkröten leben in freier Wildbahn deshalb auch nicht in klassischen Gruppen, sondern innerhalb ihrer sich überschneidenden kleinen Streifgebiete jede einzeln für sich.
Es sind aber keine Einzelgänger im Sinne von einsam leben, sondern sie leben in einem offenen Verband mit allen benachbarten Schildkröten. Aus dem Begriff Einzelgänger wird gerne geschlossen, dass Gr. LS sich nur äußerst selten begegnen und den Kontakt nur während der Paarungszeit suchen. Dies ist in ursprünglichen noch intakten Habitaten aber nicht der Fall. Adulte gr.LS brauchen sich zwar nicht gegenseitig, um sich zu schützen oder gemeinsam auf Beutejagd zu gehen, sie haben aber jedoch ständig lockeren Kontakt und kennen sich gegenseitig.
Die als „Einzelgänger“ bezeichnete Griechische Landschildkröten brauchen diese Begegnungen. Wenn sich zwei Schildkröten treffen, sind sie durchaus neugierig und beriechen sich. Zwei weibliche Tiere zeigen meist kein großes Interesse füreinander und gehen bald wieder getrennte Wege...
https://www.landschildkroeten.de/einzelhaltung-…u-zweit-halten/
Wir hatten immer 3 - 5 davon, in einem großen Garten, wo sie immer überall hin durften. Sie waren meistens im selben Gebiet unterwegs, mit Abstand. Wie die beiden Kater hier ums Haus: Die legen sich auch an denselben Platz in die Sonne, mit 5 Metern Abstand, und genießen es. Kann man natürlich nicht wirklich mit Schildis vergleichen...
Wir hatten immer 1 Männchen und sonst Weibchen. Sie haben sich so wohl zusammen gefühlt, dass die Mädchen mehrmals Eier gelegt haben (kam aber nichts raus).
Wenn dein Garten nicht so groß ist, vielleicht könntest du gelegentlich eine Schildkrötendame zu Besuch einladen?
Also, ein kleines Missverständnis... der Toulouse ist eigentlich ein Weibchen. Nur als Baby-Schildi konnten wir das Geschlecht damals noch nicht erkennen, und so ist er - auch wenn inzwischen längst feststeht, dass er weiblich ist - der Toulouse geblieben.

Ich glaube nicht, dass eine oder mehrere weitere Schildkröten eine gute Idee wären. So rein von meinem Gefühl her tut es mir zwar auch leid, ein Tier alleine zu halten, aber ich habe inzwischen mehrfach von diversen Experten versichert bekommen, dass Einzelhaltung absolut okay, im Gegenteil, sogar deutlich besser ist als Paar- oder Gruppenhaltung. Ein Männchen wäre keine Option, da diese wegen ihres Sexualtriebes ja gleich mehrere Weibchen benötigen, damit es nicht zu Vergewaltigungsorgien kommt... und ein weiteres weibliches Tier wäre kein Mehrgewinn, auch wenn der vorhandene Platz bestimmt reichen würde. Ob es mindestens 50 qm sind, bezweifle ich, aber ich kann qm so ganz schlecht nur einschätzen.
Ich vertraue da aber einfach mal auf meinen TA und die Profis von der Reptilienauffangstation, dass Einzelhaltung die beste Option ist.Aber gut, wahrscheinlich kam dein Einwurf deshalb, weil du dachtest, er sei männlich. Sorry für den Dreher.

Außerdem ist er keine griechische Landschildkröte, sondern eine Breitrandschildkröte. Aber ich denke, das macht keinen großen Unterschied.
Alles anzeigennagst hätten meine beiden nicht,aber ich glaube auch das da dem hund das feingefühl fehlt,die richtig zu fassen.
wir haben ein männchen und ein weibchen,beide mit behinderung.
das weibchen kam vor 9 jahren mit ihrer schwester zu uns beide waren in ihrer jugend falsch ernährt worden und haben/hatten zu flache panzer.laut tierarzt(kenn sich mit schildis aus) führt das dazu das die organe nicht richtig platz haben und die tiere früh sterben.
so ist die schwester unserer paule vor 2 jahren gestorben.
der fritz kam vor 7 jahren zu uns mit einer behinderung in den hinterbeinen.
seit er hier ist hat sich diese aber kontinuierlich gebessert und er läuft fast normal.
beide verstehen sich gut und suchen auch zeitweise die nähe des anderen.
lg
Oh, noch jemand mit Behindi-Schildis.

Toulouse ist leider auch eine komplett-Katastrophie, körperlich gesehen.
Da stimmt hinten und vorne nix, die Organe liegen kreuz und quer im Körper, der Panzer ist extrem asymmetrisch (wegen den Organen), er kann nicht normal laufen wegen der Deformierungen usw. usf., gab auch schon OPs... Das kam aber nicht durch falsche Ernährung, da habe ich von Anfang an sehr drauf geachtet, es ist wohl einfach eine Behinderung.
Aber er lebt, soweit ich das beurteilen kann, gut damit. Und der TA meint, auch wenn er wahrscheinlich keine 80 wird, 50 Jahre könnte er trotz seinem Anderssein gut schaffen. 
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Ich weiß ehrlich gesagt nicht mal, ob es der Schildi mehr Angst macht, wenn sie Menschenhände aus dem Gebüsch pulen oder ein Hundemaul.

Aber klar, das war (zumindest von mir) eher als Spaß gemeint mit dem Schildkröten-Apportierhund.
Nicht dass der Hund doch mal ein Beinchen erwischt, sie fallen lässt oder zu "grob" aus dem Busch zerrt... 
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Puh, ich würde jetzt erstmal ganz arg hoffen, dass ihm nichts fehlt oder dass es etwas ist, was gut und leicht zu behandeln ist.
Falls doch ein schwerer (Herz)Fehler da sein sollte, kann ich schon nachvollziehen, dass du ihn eventuell zurückbringen würdest (übrigens: toll, dass die Züchterin das anbietet!). Für Mogli wird es bestimmt nicht schön, zurückgegeben zu werden, aber es wird auch kein Drama sein. Er ist erst so kurz bei dir, und er käme ja sogar quasi zurück "nach Hause".
Das müssest du dann für dich entscheiden. Ob du es schaffst, den Kleinen wieder wegzugeben. Ob du es (vor allem auch finanziell) schaffen würdest, dauerhaft für Medikamente etc. aufzukommen. Es ist sicher eine Last, einen Hund zu haben, von dem man von vornherein weiß, dass er schwer krank ist und früh/plötzlich sterben kann/wird. Auf der anderen Seite: Mit jedem Hund kann immer etwas sein. Krank werden, sterben. Das Risiko ist immer da. Und es kann auch sein, dass der Hund mit richtiger Behandlung trotzdem ein normales Leben ohne Einschränkungen haben kann.
Diese Entscheidung läge dann also absolut bei dir, nachvollziehbar wäre beides...Drücke alle Daumen!