Alles anzeigenMeine hunde sind als "immer dabei hunde" erzogen, ich nutze es aber idR nicht.
Mich stresst es, einen (oder mehrere) Hunde dabei zu haben. Nicht, weil meine Hunde sich nicht benehmen (tun sie 1a), sondern weil ich manche Situationen für sie nicht möchte, oder weil ich konstant auf sie aufpassen müsste.
Werden sie getreten? Fällt jemand über sie drüber und tut ihnen weh dabei? Versucht jemand sie mit infantilen Geräuschen anzulocken? Wirft ihnen jemand Essen zu? Lässt irgendwer seinen Hund an sie dran?
Ganz davon ab, dass mich ja Gespräche mit fremden Menschen nerven, und das ist auch der Hauptgrund: wenn ich essen gehe, will ich in Ruhe essen, und nicht die Blicke der anderen Leute auf mir haben, dauernd angelabert und unterbrochen werden (beim Gespräch mit meiner Begleitung, beim Essen, usw), nur weil mir irgendwelche distanzlosen Personen dringend noch sagen müssen, wie schööhöhööhöhööööön mein Hund ist.
Die Aufmerksamkeit, die meine Hund alleine durch ihre Optik auf sich ziehen, ist mir so extrem unangenehm, dass ich sie am liebsten gar nicht mit in "Zivilisation" nehmen möchte, obwohl die Hunde das sehr gut mitmachen, oft auch Spaß dran haben und sie gerne mit mir unterwegs sind.
Wenn andere Leute ihren Hund dabei haben, möchte ich den gerne weder hören, noch riechen. Da vergeht mir der Appetit, wenn in Riechweite ein Hund liegt, der penetrant ausdünstet, egal wie brav er sonst ist.
Auch, wenn die Leute beim Reinkommen ihren Hund nicht bei sich behalten, sondern erst Mal an mir rumschnüffeln lassen (ja, ich rieche nach meinen eigenen Hunden, nein, das heißt nicht, dass ich abgeschnüffelt werden möchte und alle Hunde mag), stört mich das.Insgesamt hätte ich nichts dagegen, wenn in Restaurants im Innenbereich ein allgemeines Hundeverbot gelten würde. Im Außenbereich, Biergarten, Straußenwirtschaft etc sehe ich das nicht so eng, vor allem, weil das sowieso die einzige Situation dort ist, wo ich mir vorstellen kann, dass ein hund "mitkommen muss": man kehrt nach dem Gassi noch irgendwo schön ein
Ich glaube, dass dieser Post zentrale Unterschiede zwischen den uneingeschränkten Befürwortern und den Kritikern bzw. denen, die es anders handhaben, zeigt. ![]()
Mich stresst es null, Mia dabei zu haben. Aber auch einfach, weil mich die von die genannten Situation nicht stressen. Getreten wurde Mia zum Glück noch nie, auch ist noch keiner drüber gefallen. Dass es mal zu fast-Zusammenstößen kommt oder ein Fuß sie mal berührt, kommt ganz ganz selten vor. Aber gefallen ist (zum Glück!) noch niemand wegen ihr und Mia ist eine, die guckt maximal kurz bissel doof, wenn sie angerempelt wird, falls sie überhaupt reagiert. Glaube nicht, dass ihr da schon mal weh getan wurde. Wenn sie wer mit infantilen Geräuschen lockt, ignoriert sie das in der Regel gänzlich. Und wenn wer Erfolg mit seinen Lockversuchen hat und sie auf den Flirt einsteigt, dann freut's mich.
Wenn wer Essen zuwirft (passiert leider ab und an), joa, dann hoffe ich, dass der Snack gemundet hat und je nach Lust und Laune erkläre ich der Person, warum man so was eigentlich nicht machen sollte. Lässt wer seinen Hund an uns ran, ist das auch nix, was uns in irgendeiner Weise stresst.
Und Gespräche mit fremden Menschen mag ich grundsätzlich sehr gern, bin gern eine Quatschtante (Nick: Chatterbox
). ![]()
Und ich mag prinzipiell auch erstmal alle Hunde und freue mich, wenn nette Hunde irgendwie Kontakt zu mir suchen.
An mir darf gern geschnüffelt werden und ich streichel auch gern mal fremd. ![]()
Nur mal um das vielleicht bisschen besser nachvollziehbar zu machen, warum manche ihren Hund "überall mit hin schleppen". Weil auch Menschen grundverschiedene Charaktere haben, und das ist ja auch gut so. ![]()