Wir lassen zu, was kommt. ![]()
Und das ist in einer Großstadt nicht wenig. Hundekontakt ist hier das normalste auf der Welt. Gut, ich rede mich leicht mit meinem infantilen Goldie-Dummchen, aber hier auf den frequentierten Hundewiesen sind allerlei Hunderassen, -typen und die wildesten Mischlinge vertreten. Klappt super, zum Glück. ![]()
Pauschal kann man die Frage sicher nicht beantworten. Ich denke, das hängt ganz sehr davon ab, wo/wie man wohnt, was für ein Typ Mensch man ist, was für ein Typ mein Hund ist …
Übrigens finde ich persönlich allein das Wort "Fremdhund" schon sehr bezeichnend. Ist wie das "Fremdenzimmer" in hier in Bayern. Fremdenzimmer klingt … ähm, ja, nicht so nett.
Gästezimmer hört sich gleich viel netter an. ![]()
Und so sage ich auch lieber unbekannter Hund statt "Fremdhund". ![]()
Nur so als Kleinigkeit, die mir sprachlich immer auffällt, wenn es um so Dinge geht. Das wäre jetzt eine Feinheit. ![]()
Edit: Das fand ich noch ganz witzig:
Aus meiner Sicht ist dieses "Hallo-sagen" nicht normal. Wölfe treffen sich nicht mit Fremdrudeln zum Spielen, (normale) erwachsene Menschen quatschen auch nicht jeden Fremden an und wollen den anfassen und kennenlernen...
Normalerweise ist doch Konsens, dass die Wolfs-Schiene als Argumentation nicht so wahnsinnig viel Sinn macht. Aber hier dann auf einmal doch? Naja, Hunde sind eben keine Wölfe. Genauso wenig sind sie Menschen. Also kann man beide Begrüßungs- oder "auf-einander-zugeh-"Verhaltensweisen nicht vergleichen.