Exakt das ist das Problem gewesen.
1. Klares Ziel vor Augen -> dann hast du ja keine Lust dran zu arbeiten.
2. Keine Möglichkeit ein neutrales, ja, kenne ich zu geben.
3. Bin ich bereit meinen ganzen Alltag zu ändern. Ne, der passt, ist nicht das Problem und ist eh schon extrem auf die Hunde ausgelegt -> ja dann hast du ja offensichtlich nicht wirklich Bock, denn denn ohne den irgendwie zu kennen wird der garantiert nicht passen.
Weiter habe ich es ja nicht versucht.
Bei mir hinterlässt das einen ganz faden Nachgeschmack, als würde man mir ein schlechtes Gewissen machen wollen.
Ich sage gar nicht, dass ihr Weg nicht funktioniert, sondern finde es einfach unsympathisch, Ziele die nicht zum System passen schlechtreden zu müssen.
Was soll damit denn erreicht werden? Findet sie die Ziele ehrlich unrealitisch, dann Frage ich mich, wieso ihr ganzes Projekt so heißt (meine laufen immer und überall frei) oder dient das bloß dem Kundenfang? Ein einfaches "dann passt dieser Kurs nicht für dich" würde es doch auch tun.
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Ich könnte mir schon vorstellen, dass jemand, der zu 120% aus dem bedüfnisorientierten, positiven Lager durchaus ein schlechtes Gewissen einreden will, weil derjenige es - so könnte ich mir vorstellen - einfach wirklich verwerflich, vorwerfbar und schlimm findet, gegen die hündischen Bedürfnisse, mit Starkzwang usw. zu arbeiten. Und ich glaub, dabei geht es gar nicht darum, Ziele schlechtreden zu müssen, sondern Wege dorthin.
Das kann man unprofessionell oder blöd oder unehrlich oder was auch immer finden (verstehe auch, was du meinst, vielleicht weil ich ja selber auch nicht zu den immer und nur befürfnisorientiert und positiv arbeitenden gehöre). Aber ich wollte hier im Thread eigentlich wirklich keinen Schlagabtausch der verschiedenen Lager, keine hitzigen Diskussionen, sondern einen Erfahrungsaustausch mit Leuten, die das Ganze interessant finden und Erfahrungen teilen wollen.
Ich möchte niemandem dem Mund verbieten und hoffe, das kommt nicht so an - und vielleicht sind kritische Diskussionen ja auch bereichernd. Aber eigentlich war das nicht das, was ich hier wollte.
Kurz zum Namen: Ich finde das eigentlich ganz schlüssig. Ein Projekt sollte klar im Idealfall irgendwann mal abgeschlossen sein, aber es ist eben was, woran man arbeitet, wo man ggf. Ziele anpasst. Und ja, ergebnisoffen sollte man ein Stück weit sein für den Kurs, so wie ich das verstehe.
Ich hoffe, dass es genau daran bei mir dann nicht scheitert, weil ich schon ziemlich genaue Zielvorstellungen habe. 