Beiträge von Chatterbox

    Du gehst die Sache echt toll an. :smile:

    Zur Erziehung und zum Thema Konsequenz: Ja, es ist teilweise schwierig, bei so einen Minibaby konsequent zu bleiben.
    Was hilft: Der Gedanke daran, was du mit deiner Erziehung erreichen möchtest und dass sich das Ganze wirklich auszahlt!
    Außerdem musst du daran denken, dass Hunde (und auch Welpen) sehr dankbar über faire, liebevolle Konsequenz sind. So haben sie ein Herrchen/Frauchen, dem sie vertrauen können und die Sicherheit, dass immer dieselben Regeln gelten. Es ist GUT für den Hund, wenn es klare Regeln gibt und er nicht sich selbst überlassen machen "darf", was er möchte! :smile:

    Ich wasche Mia nie, mit Shampoo käme mir gar nicht in den Sinn.
    Wenn ich Blumenduft mag, stell ich mir Blumen ins Wohnzimmer und hol mir keinen Golden.

    Bestimmt gibt es auch Shampoo, das nicht so schlimm ist - aber bitte, bitte, pass da auf. Grade Goldies haben ja "spezielles" Fell fürs Schwimmen und das sollte man nun echt nicht mit Shampoos kaputt machen.
    Vielleicht tut's ja warmes Wasser auch?

    Was ich zur Züchtersuche noch ergänzen wollte, zu den Punkten von Manfred:
    Du solltest dir auch vorher überlegen, was du für einen Goldie möchtest, denn da werden durchaus unterschiedliche Typen gezüchtet. Zunächst mal gibt es ja Arbeits- und Showlinien. Die Arbeitslinien sind meistens dunkler im Farbton und kleiner und leichter als viele Showlinienbrummer. Insofern wäre das vielleicht eher was für dich, wenn dir wichtig ist, dass der Hund eher 20 - 25 Kilo wiegt als 30 - 35. Natürlich kann es bei der Arbeitslinie sein, dass du ein aktiveres Exemplar (uU mit mehr Jagdtrieb) erwischt, das wirklich arbeiten möchte. Dann solltest du wirklich regelmäßiges Dummytraining, am besten im Verein, gleich einplanen.
    Wahrscheinlich wäre die Showlinie für dich schon ein wenig "einfacher", aber auch da gibt es recht große Unterschiede im Erscheinungsbild. Da kannst du zum Beispiel auch drauf gucken, dass der Züchter nicht mit kurzbeinigen 40-Kilo-Tonnen züchtet, sondern mit etwas schmaleren Tieren.

    Züchterempfehlungen hab ich leider auch nicht, da ich (und Mia) aus Bayern kommen. Aber es gibt ja soo viele Goldie-Züchter - einfach mal die DRC-Liste durchschauen und dort anklopfen, wo dir die Hunde zusagen. Dann besuchen und auf die Aspekte von Manfred achten. :smile:

    Zu spät für Edit:
    Edit: Grad beim Goldie ist es sehr wichtig, dass du den Welpen bei einem seriösen, guten VDH-Züchter kaufst. Es ist leider nicht die gesündeste Rasse (HD, ED, Allergien, Krebs ...) aber beim guten Züchter minimiert man das Risiko schon mal, dass mein ein sehr krankes Exemplar erwischt. Außerdem kommt es immer wieder vor, dass Vermehrer-Goldies vom Wesen her nicht dem Standard entsprechen, sondern bisweilen recht schwierige Hunde sind. Beim VDH-Züchter erhöhst du die Chance wahnsinnig, einen gesunden, wesensfesten Golden zu bekommen!

    Das kann ich so unterschreiben.

    Allerdings finde ICH persönlich die 5-Minuten-Regel doch sehr übertrieben. Man sollte mit einem Welpen keinsfalls täglich 3 Stunden an der Leine durch den Block gehen oder 2 Stunden täglich mega-action-Spaziergänge machen. An der Leine würde ich mit einem Welpen auch nicht länger als 10 - 15 Minuten gehen, aber mal ein bisschen eine Wiese erkunden für 20 Minuten oder so ist schon drin, finde ich. In 5 Minuten kommt man ja von zuhause 100 Meter weit und dreht dann wieder um. Etwas lebensfremd, finde ich. Aber grundsätzlich ist richtig, dass ein Welpe SEHR viel Schlaf und Ruhe braucht und man auf keinen Fall schon richtige Spaziergänge mit ihm machen darf. Wenn man sich zB zur Sozialisation in ein Café setzt für einen Nachmittag, reicht das für den ganzen Tag, dann braucht es keinen Spaziergang und kein großes Getobe mehr. Jetzt nur als Beispiel.

    Zu Rüde oder Hündin: Ich glaube, das ist tatsächlich ein Typsache. ICH bin totaler Hündinnenmensch, weil ich zB auf das Markieren der Rüden und auf möglicherweise aufkommende Prollerei mit anderen Rüden keinen Bock hätte. Mit der Läufigkeit von Hündinnen hab ich gar kein Problem, dagegen fänd ich nen Rüden, der bei Weiberduft komplett durch den Wind ist, unfassbar ätzend. Aber du siehst: Das ist totale Geschmackssache, andere kriegen den Sexualtrieb des Rüden wunderbar erziehungstechnisch in den Griff oder haben einfach mehr "Verständnis" dafür. Dagegen könnten manche mit regelmäßiger Läufigkeit nicht leben.

    Was ich dir noch als Tipp mit auf den Weg geben kann: Grade bei Rassen, die von Natur aus dazu neigen, sehr "freundlich" (man könnte es auch distanzlos nennen) zu sein, würde ich nicht in eine klassische Welpenspielgruppe gehen. Da lernt der Hund unter Umständen nur erst recht: Hund = geil, spielen, alle sind Freunde, Frauchen vergessen! Ich würde eher gezielt Kontakt mit souveränen erwachsenen Hunden suchen, und die Kontakte auf alltäglichen Spaziergängen nutzen. Ideal ist es, wenn du irgendwie Kontakt zu einem gleichaltrigen Welpen herstellen kannst, damit ihr euch dann gezielt zum Spielen treffen könnt.

    Man muss doch aber den Hund nicht wegsperren oder anleinen, um ein Baby vor ihm zu schützen?
    Wenn jemand mit Baby bei mir wäre, dann kann ich Mia genauso gut auf ihre Decke schicken und ihr sagen, dass sie nicht zu dem Baby hin soll. Ein Baby flitzt ja nicht durch die Wohnung, sondern liegt an einer Stelle oder ist bei den Eltern.
    Und wenn jemand mit (Klein)Kind käme, würde ich es genauso halten. Wenn Mia nicht zu dem Kind hin geht, ist alles gut. Und da Mia Kinder sowieso total uninteressant findet, wäre das auch so. Und dann ist es Aufgabe der Eltern, ihrem Kind zu verklickern, den Hund in Frieden zu lassen, wenn sie sich so ins Hemd machen.

    Mein Cousin hat einen inzwischen 2,5 jährigen Sohn und der liiiebt Mia. Der spielt sogar zuhause immer "Mia" und hechelt dann und krabbelt mit Sachen im Mund durch die Wohnung. :D
    Jedenfalls kommen die immer bei mir vorbei, wenn sie bei meiner Tante zu Besuch sind, weil Kilian uuunbedingt zu Mia muss. Die findet ihn aber, wie jedes Kind, langweilig bis nervig. :D Das läuft dann so ab, dass Mia kurz alle begrüßt und dann von sich aus weg geht, weil Kind doof. Kilian hat von Anfang an gelernt, sich dann mit Hund anschauen zu begnügen. Dann hol ich was zu fressen und - oh Wunder - Mia findet Kilian auf einmal mega klasse, geht zu ihm hin. Er füttert sie dann, ist super stolz und darf sie auch mal streicheln.
    So finde ich das ganz angenehm.

    Das Kinder doof finden überträgt sich wohl von mir auf meinen Hund. :hust: Und da finde ich es dann super, so ein tolles "Übungsobjekt" zu haben.
    Und so würde ich es auch von anderen Eltern erwarten - selbst drauf schauen, was das Kind so treibt. Und ja, sollte es irgendwann im Bekanntenkreis mal ein "Nervkind" geben, wäre das wohl bei mir nicht mehr willkommen, so what.

    Wir warten hier auch ... 8 Monate ist die letzte Läufigkeit nun her. Mia hat ja echt sehr lange Zyklen, insofern kann es auch gut sein, dass es erst im Herbst so weit ist.
    Allerdings fliege ich Mitte Juni mit meiner Familie nach Barcelona und es wäre schon echt bescheiden, wenn sie genau dann läufig wäre. :hilfe:
    Habt ihr schon mal ne läufige Hündin in Betreuung gegeben? Meine eine Betreuungsstelle fällt wegen unkastriertem Rüden raus. Bei den anderen beiden muss ich aber auch langsam mal anfragen, ob sie es trotz Läufigkeit machen würden ... ist ja schon bisschen stressig mit aufpassen und Blut, was ja durchaus mal am Boden landen kann ...