Beiträge von Chatterbox

    @Aoleon wenn du meine Beiträge lesen würdest, hätte sich deine Frage beantwortet. :roll:
    Ich schrieb, dass es bestimmt bei vielen der "Monsterwelpen" besser wird, das soziale Verhalten. Sei es von selbst oder durch Handling des Besitzers. Aber bei M A N C H E N (= nicht alle) wird es nicht besser.

    Und außerdem seh ich nochmal nen Unterschied zwischen sich mal tackern und (halb)tot beißen.

    Ach ja, ich geh nicht in den KiGa und sage "der macht das und das, aus dem wird nix", keine Sorge. :roll: Aber wenn ein Kind andere Kinder grün und blau schlägt, seh ich da schon immensen Handlungsbedarf und sehe das als "unnormal" und nicht so gut an.

    Das seh ich z.B. komplett anders. Und ich hab momentan "nur" einen Aussie. Ich will meinen Welpen Ende achte, spätestens neunte Woche, haben. Damit bin ich auch gut gefahren.Was soll wertvoll daran sein, wenn der Welpe nur noch seine Ressourcen verteidigen muss innerhalb des Wurfes? Er hat ja gar keine Ausweichmöglichkeiten. Seh ich kritisch.

    Ich seh das genauso wie du! Für uns waren die 8 Wochen perfekt und einen Welpen, der über 10 Wochen alt ist, wollte ich eigentlich nicht. Ich würde mich immer wieder für 8 oder 9 Wochen entscheiden.
    Wollte damit nur sagen, dass es auch diese Stimmen gibt, die es bis zur 12. Woche für gut/nötig erachten.

    Meine Gedanken gingen ja auch eher dahingehend, ob UNTER 8 Wochen, also 6 Wochen ca. nicht ein bisschen früh zum separieren etc. ist?!
    Egal. :D

    @Marula danke, bin zu 100% deiner Meinung. :D

    So schaut es doch aus... ein weiterer Punkt, weswegen es für bestimmte Rassen z.B. nicht ideal ist, möglichst lang beim Züchter zu bleiben.
    Das sich zwei Individuen in so einem beschränkten Raum, Ressourcen die sie sich teilen müssen bekriegen heißt ja nun nicht, dass sie hinterher allem lebendigen auflauern und nur darauf warten, es umzubringen.


    BTW, dass Argument, dass es ja ganz furchtbar wird wenn jemand das nicht handeln kann ist meines Erachtens nach ein schlechtes. Man wird für jeden Hund, und sei er noch so nett, jemanden finden, der es schafft, damit überfordert zu sein. Wenn ich mich danach orientiere, dann schaffe ich Hundehaltung am besten ganz ab. (dafür gibts ja auch genug Stimmen - aber irgendwie merken das die wenigsten, dass sie solchen Leuten genau in die Hände spielen... )

    Aber ist es nicht so, dass Welpen nicht umsonst bis mind. zur 8. Woche bei der Mutter (und den Geschwistern) bleiben sollen? Manche sagen ja auch, 10 Wochen oder gar 12 wären ideal. Brauchen die Rassen, die mit 6 Wochen teilweise schon aufeinander losgehen, das nicht? Sind die in dem Punkt "reifer"? Oder wie ist das?
    Da stellt sich mir halt schon die Frage, ob das ok ist, den Familienverband so früh aufzulösen/zu trennen/zu managen?
    Und das meinte ich auch im ersten Post mit "schief laufen" - eigentlich ist jede Woche, die ein Welpe bei Mama (also auch bei den Geschwistern bleiben darf) wertvoll. Sieht das in solchen Fällen anders aus?
    Kann auch sein, dass ich mit dem Gedankengang komplett falsch liege, freue mich über Aufklärung. :bindafür:

    Wieso?

    Es nun mal nicht für jeden das erklärte Ziel, mit seinem Hund auf jeder Spielwiese und bei ganz vielen Gassitreffs dabei zu sein. :ka:
    Wenn ich solche Hunde züchte, habe ich in der Regel ein Gebrauchsziel und weiß, dass ich eben keine "Everybody's Darlings" in der Wurfbox habe. Das Zuchtziel ändern, weil die Leute die ohnehin nicht zur anvisierten Käufergruppe, die angestrebten Eigenschaften als überflüssig empfinden?
    Nicht böse sein, aber manch einer sollte sich und seine Vorstellung davon, wie sein Hund sein sollte nicht ganz so wichtig nehmen.

    Die Welt ist größer als die eigenen Wünsche und eigenen Bedürfnisse und es wird immer ausreichend Welpenkäufer geben, die genau die kleinen Monster wollen, für ihre Aufgaben brauchen und auch händeln können.

    Irgendwie wird man hier aber auch absichtlich falsch verstanden. Liegt's daran, dass ich nen Goldie hab? Oder wieso? :ka:
    Ich spreche NICHT von Hundewiesen und Gassitreffs und der täglichen Spielstunde. Absolut nicht. Auch nicht von Everybody's Darling's.
    Es gibt doch wohl nen deutlichen Spielraum zwischen "ich-liebe-alles-spiel-mit-mir" und mit Beschädigungs- oder Tötungsabsicht draufgehen. Und ich finde halt, dass alles dazwischen total ok ist, letzteres halt nicht.

    Zum wichtig Nehmen: Siehe den letzten Satz in meinem letzten Post. Das ist nur mein Geühl. Das sagt mir, dass so was nicht richtig ist, es als "normal" zu empfinden, dass Welpen sich angreifen. Heißt nicht, dass das RICHTIG ist.

    Ach Quatsch, man soll die Rassen auf keinen Fall von ihrem Ursprung wegzüchten. Wie gesagt, es gibt ja Leute, die genau DAS suchen und wollen und genau DAS brauchen und damit wunderbar klar kommen!
    In meine rosaroten Traumwelt holt sich niemand einen Hund, dem er so gar nicht gewachsen ist und falls dochm, gibt der Züchter ihm keinen. :D *Realität on*

    Mir geht es darum, dass ich übersteigerte Aggression NICHT erstrebenswert ist. Und wenn man dann meint, der Hund bräuchte Trieb noch und nöcher und muss sich gegenüber allem und jeden stets durchsetzen etc., dann geht's halt irgendwann nicht mehr, wenn so was bei rum kommt, dass junge Welpen sich schwer verletzen. Da finde ICH, dass man dann eben mit bisschen "weniger" zurecht kommen sollte.
    Aber hey, wie gesagt, ich habe nicht solche Hunde und werde sie nie haben - daher ist das nur mein "Gefühl" sozusagen. Hat überhaupt keinen Anspruch auf Richtigkeit.

    Ja, wenn denn die Hunde entsprechend gehalten und ihre tollen Anlagen genutzt würden.
    Wenn solche Hunde dann aber in der Stadt gehalten werden "geht schon irgendwie", ständig Fremdhundekontakt aufgezwungen bekommen - das braucht kein Mensch. Es möchten halt viel zu viele Leute diese Hunde, die ihnen nicht das bieten können, was sie brauchen. Und unter so was leiden dann letztendlich viele.

    Es ist ja wichtig und richtig, dass es diese super triebstarken Hunde für die Arbeit gibt.
    Aber für den "normal"Hundehalter wäre es doch nun echt kein Beinbruch, wenn sein Mali/was auch immer bisschen weniger durchsetzungsstark und triebig aber dafür ne Ecke verträglicher ist. Ich glaube, viele fänden das wünschenswert.

    (Klar, dass Leute, die die ursprünglichen Charaktereigenschaften nicht wollen, sich dann eben NICHT diese Rasse anschaffen sollten - darüber müssen wir nicht streiten, glaub ich... aber es gibt halt immr wieder die Leute, die es trotzdem wollen/machen. Und da fände ich praktikabler, die Hunde möglichst "tauglich" dafür zu züchten. Dass das wiederum nicht so easy ist, ist auch klar. :D )

    Nun ja, man zielt ja nicht auf unverträgliche Hunde ab, sondern auf starke/triebige/durchsetzungsfähige Hunde. Und bei solchen Hunden knallt es eben eher und heftiger.

    Das muss später aber überhaupt kein Problem mehr sein.

    Zumal es in nahezu jedem Wurf stärkere und weniger starke Welpen gibt. Das ist ein schlechtes Argument. ;-)

    Klar, dass man nicht darauf abzielt. Aber wenn das ein Nebeneffekt davon ist, worauf man abzielt, sollte man seine Zuchtziele halt überdenken. (Meine Meinung)
    Wenn das später kein Problem mehr ist - sei es jetzt "von selbst" oder weil der Besitzer es richtig hädelt - dann ist's ja gut. Aber ich könnte mir schon vorstellen, dass es bei einigen Hunden solcher Rassen nicht "gut" wird. Und das ist dann recht beschissen, vor allem für die Hunde und deren Halter, die verletzt werden.
    Und mein Gott, ich spreche jetzt auch nicht von Hunden, denen Fremdhunde egal sind oder die mal bisschen unfreundlich werden, sondern von solchen, die mit Beschädigungsabsicht auf andere drauf gehen.
    Ich will auch gar nicht sagen, dass es nicht Leute gibt, die damit 1a klar kommen und deren Hund keinen anderen ernsthaft angreift! Aber es gibt eben auch die Leute, die damit dann doch nicht klar kommen ...

    Ach ja: In "normalen" Würden werden die weniger starken Welpen aber nicht halb zerfleischt. :roll:

    Dachte ich mir nämlich.
    Mit welcher Begründung?

    Naja, ich find's halt sehr unschön, wenn Hunde sich schon im frühesten Welpenalter an die Gurgel gehen. :ka: Mir ist schleierhaft, wozu man so eine Charaktereigenschaft braucht.
    Aber prinzipiell kann mir auch herzlich egal sein, ob es solche Hunde gibt oder nicht - wer's mag, nur zu. Solange ein solcher Hund meinen nicht verletzt/tötet, ist mir das egal. Mir tut's nur leid um die "schwachen" Welpen in den Würfen, die als Opfer her halten müssen.

    Was bedeutet "nicht akzeptabel"?

    Das bedeutet für mich, dass solche Hunde nicht gezüchtet werden sollten. Wenn gesagt wird, "ist normal bei der Rasse, dass sich die jungen Welpen schwer verletzen", geht bei mir halt das Licht aus. Würde stark drauf selektieren, dass nur sozialverträgliche/sanftere Hunde in die Zucht gehen, damit es NICHT mehr normal ist.