Es ist mir trotz allem immer noch nicht klar, warum man den Arbeitgeber nicht anrufen kann. Oder im Falle das man dessen Telefonnummer nicht hat, einen Arbeitskollegen.
Einfach nur sagen, ich kann heute nicht, meinem Hund geht es schlecht, ich muß zum Tierarzt.
Wo ist das Problem?
Beim ersten Mal gibt's vielleicht noch kein Problem. Wenn aber seitens des AG und/oder der Kollegen absolut kein Verständnis kommt und klar ist, dass man "so was" nicht nochmal bringen kann/darf, dann ist man ja gezwungen, es beim nächsten Mal anders (= lügen) zu machen.
Hat man nicht genügend Rückgrat um zu seinen Belangen zu stehen?
Eventuell "spitze" Bemerkungen von Vorgesetzten und Kollegen kassiert?
Doch, schon. Aber es gibt Arbeitsplätze, wo da Nulltoleranz ist, s.o. Da geht es nicht um spitze Bemerken, sondern darum, dass man dann uU als erstes den Job verliert, wenn mal was sein sollte.
Oder ist einem der Hund dann vielleicht doch nicht so wichtig, daß man für ihn Überstunden oder einen Urlaubstag dran gibt?
Nö, das stimmt nicht. Jedenfalls für mich nicht.
Sich aus diesen Gründen frei nehmen, ist kein Kündigungsgrund. Lügen und betrügen schon.
Ich kann ja verstehen, daß Du deinen Hund sehr liebst, aber die gleichen Rechte wie für Eltern mit Kindern einzufordern, das ist nun wirklich völlig absurd.
Der Nächste möchte das für seine Katze, Papagei, Leguan, was auch immer da so kreucht und fleucht und könnte dann ja wohl dasselbe fordern. Getreu dem Motto gleiches Recht für alle.
Mal darüber nachgedacht?
Siehst du - völlig absurd. Das sehen sicher ganz, ganz viele so - vielleicht mit Recht, keine Ahnung. Für mich ist das nicht absurd, sondern selbstverständlich.
Und wenn jemand wegen seinem Hamster oä daheim bleiben will/dann würde ich ihm das zugestehen.