Beiträge von Chatterbox

    Ich würde ihn mitnehmen! :smile:

    Er scheint ja viel gewohnt zu sein und alles immer super zu meistern.
    Die Busfahrt wird für ihn bestimmt nicht so pralle aber mMn ist das nichts, was man nem nervenstarken Hund nicht mal zumuten kann.
    Wegen kein Auto: Kannst ja zur Sicherheit mal gucken, ob es auf Nizza so was wie nen mobilen TA gibt und/oder ob Taxis Hunde transportieren.
    Bzgl. (kurz) allein im Hotel lassen: Warum nicht? Ich mag das auch nicht, aber hab's mit Mia schon paar mal gemacht. Halt so 30 Min fürs Frühstück. Nicht-Stören-Schild außen anpinnen und das dürfte wunderbar klappen!

    Mich interessiert nicht der Hund des AG, so wie nach Deiner Diktion der Hund des AN nicht interessiert. Der Hund steht nur als Synomym für Interessen, die nicht durch das Vertragsverhältnis zwischen AN und AG geregelt sind.

    Und so, wie der AG berechtigt ist zu sagen, daß der kranke Hund oder der gestorbene Opa nicht SEIN Problem ist und auf die Einhaltung des Arbeitsvertrages pochen kann, könnte das im Gegenzug der AN und sagen, daß ein kurzfristiger Auftrag, personeller Engpaß etc. des AG nicht SEIN Problem ist und seinerseits strikt Dienst nach Vorschrift schieben.

    Ich sehe das eigentlich nicht so, dass der Hund als Synonym für Interessen steht, die nicht im Vertrag zwischen AG und AN geregelt sind.
    Sonstige Interessen könnten ja sonst was sein (das schon erwähnte Fußballspiel, Konzertkarte etc).
    Beim Hund geht es aber nicht um die Interessen des AN, sondern darum, dass sonst ein Tier leidet. Ich sehe vollkommen ein, dass man theoretisch Betreuungsmöglichkeiten haben müsste.
    Aber wenn der Hund, keine Ahnung, alle paar Jahre(!) so Durchfall wie Wasser hat, dann möchte ich das a) auch nicht unbedingt nem Betreuer antun und b) finde ich es eben ok, aus dem Grund dann alle Jubeljahre mal zu fehlen, wenn ich sonst IMMER in der Arbeit bin.

    @nepolino doch, es ging im Eingangspost schon eher um so "mittlere Notfälle" wie ganz schlimmer Durchfall.
    An richtige Notfälle (sozusagen Lebensgefahr für den Hund) hab ich nicht gedacht, weil's da für mich gar keine Diskussion gibt. Da finde ich völlig klar, dass man nicht arbeiten geht, sondern sich halt um den Hund kümmert (ob mit Urlaub oder "krank" find ich dem Fall völlig egal).

    Mir ging es schon um den Luxus, auch zuhause zu bleiben, wenn es dem Hund sehr schlecht aber jetzt nicht lebensbedrohlich schlecht geht.
    Ist bei Kindern schließlich ganz normal, dass die Mama dann daheim bleibt. So will ich das eben auch beim Hund handhaben.
    Nur war die Frage eben "wie"?
    Konnte aus vielen Beiträgen was mitnehmen, danke! :gut:

    @Quebec ich lüge auch nicht, dass sich die Balken biegen, das ist gar nicht mein Ding. Damit würde ich mich nicht wohl fühlen und ich seh auch gar keine Veranlassung dazu.
    Und doch, man muss schon oft das Fehlen/die Nachlässigkeit anderer ausbügeln, weil man dann selbst Mehrarbeit hat, die man nicht hätte, wenn andere nicht dauernd fehlen würden oder ungenau arbeiten würden.

    Was ich mir damit antue, ist mir schon bewusst. Aber dieses Risiko gehe ich für Mia gerne ein (nochmal zur Erinnerung: 2x in 8 Jahren).

    Seit wann ist Ehrlichkeit Überkorrektheit?
    Andere, ja immer die Anderen und wenn andere ihren Hund treten, machst Du das auch?

    Argumente, bei denen kräuselt sich mir alles.

    Ich hab schon das Gefühl, dass Ehrlichkeit überkorrekt ist.
    Zum einen, weil Lügen total menschlich ist (va kleinere Nötlügen) und zum anderen, weil eben (leider) doch verdammt viele Leute überhaupt keine Hemmungen haben, oft und "heftig" zu lügen. Insofern ist man da schon eher überkorrekt, wenn man sich bemüht, immer und zu jedem ehrlich zu sein.

    Der Vergleich mit dem Hund treten hinkt mMn. Denn davon hab ich rein gar nichts, wenn ich meinen Hund trete. Und die Person, die ihren Hund tritt, wirkt sich auch auf mich nicht direkt aus.
    Wenn man aber im Job immer überkorrekt ist, während andere nur Kacke bauen, dann bin ich der Gelackmeierte, der am Ende ausgenutzt wird und die Arbeit der anderen mitmachen/ausbaden darf.
    So was mag nicht jeder und dann nimmt man sich selber halt auch mal was raus.
    Klar ist das nicht schön, aber ich find's irgendwo verständlich.
    Und wenn man ein verantwortungsbewusster Mensch ist, dann macht man ja trotzdem nicht gar nichts mehr und scheißt auf alles, sondern man denkt halt MAL auch an sich.