Beiträge von Chatterbox

    Ich weiß immer nicht so recht, was ich davon halten soll, wenn es heißt "hat schlechte Erfahrungen mit xy gemacht und ist nicht mehr gut drauf zu sprechen" oder "reagiert deshalb jetzt mit Pöbeln". Sind jetzt deine Aussagen, @SuperNova94, aber ich meine das jetzt ganz generell, da man so was ja öfter hört!

    Klar kann das der Grund für entsprechendes Verhalten sein - aber viele Hunde machen mal schlechte Erfahrungen mit Rasse xy und reagieren dann trotzdem nicht aggro auf entsprechende Hunde. So viele Großhunde werden von kleinen Hunden doof angekläfft - trotzdem reagieren viele nicht mit Pöbeln, sondern ignorieren so kleine Nervzwerge gepflegt.

    Zum Thema DSH: Ich kenne leider auch ein paar richtig prollige DSH, die sich aufführen wie die Hundepolizei. Selbst wenn da nicht ernsthaft was passiert, finde ich so ein Verhalten doch sehr unschön/unverträglich. Erstmal jeden Fremdhund prophylaktisch in den Boden stampfen und wenn er spurt, ist's ok, wenn nicht, gibt's noch einen drauf.
    So ein Verhalten ist an sich kein Problem, wenn der Besitzer den Hund im Griff hat und ihn nicht auf Hundewiesen schleppt und ihn sein Ding eben nicht durchziehen lässt.
    Aber aufgrund meiner Erfahrungen und der von Bekannten, meide ich DSH auch lieber - so schön ich sie finde!

    Ach ja, mit Altdeutschen habe ich deutlich bessere Erfahrungen gemacht! Die wirken viel gesitteter und umgänglicher.

    @Chatterbox

    Och, um mich in die Enge zu treiben braucht´s mehr als Veganismus :D

    Aber anscheinend kennst Du Peter Singers Buch "Animal Liberation - Die Befreiung der Tiere" nicht.

    Da hast Du Recht. Ich weiß, daß Hunde domestizierte Tiere sind, die frei nur schwerlich überleben könnten. Hat aber nichts mit dem Veganismus zu tun, wie ihn Singer auslegt. Danach dürfen Veganer sich keine Haustiere anschaffen.

    Deinen Hund wirst Du ja nicht im Wald gefunden haben, sondern bewußt zu dir geholt haben.

    Achso, wenn Peter Singer sagt, als Veganer darf man keine Tiere halten... na dann, Schande über mein Haupt. :headbash:
    Das ist übrigens was, was mich auch innerhalb der Veganerszene krass nervt: Wer ist der Superveganer? :headbash:

    Nicht nur die Bekehrerei nervt, sondern auch die ständig geschwungene Moralkeule.
    Eine Moralkeule, die diejenigen die Veganer, aber dennoch Tierhalter sind, gar nicht zu steht.
    Nach dem "Gleichheitsprinzip" dürfen "nichtmenschliche Tiere" nicht in Gefangenschaft gehalten werden.

    Das werden aber Haustiere nun mal.

    Schade, dass immer der gleiche Schwachsinn vom Stapel gelassen wird, wenn sich Leute durch die "vegane Moralkeule" in die Enge getrieben fühlen. Mal ganz unabhängig davon, ob die überhaupt geschwungen wurde oder nicht.
    Hunde werden nicht in Gefangenschaft gehalten, das sind domestizierte Tiere, die frei gar nicht leben könnten. Aber ich nehm mal an, das weißt du als langjährige HH selbst.

    Und selbst wenn der ein oder andere Veganer in mancher Hinsicht ne Doppelmoral hat (wer ist schon perfekt? - niemand), denk ich mir immer: Lieber ne Doppelmoral als gar keine.

    Wenn man seine eigenen Essstörungen auf ein Lebewesen überträgt, das sich am liebsten von Tieren ernährt, dann ist das fremdgelagerte Orthorexie.

    Das kann man sich auch nicht schön reden damit, dass es im Prinzip funktionieren würde.

    Dass der Vergleich von Wölfen und Hunden in vielen Fällen birnig ist, ist klar.
    Was Fakt bleibt, ist, dass Hunde Jäger sind und nicht Sammler.

    Sie buddeln halt lieber nach Mäusen, als Brombeeren zu pflücken.

    Sonst alles ok bei dir?
    Vegan ist mit Sicherheit keine "Essstörung". Traurig und unverschämt, es als solche zu bezeichnen.

    Ich kann dir nur sagen, leg los! Also wenn die wichtigsten Fragen (Erlaubnis des Vermieters, Zeit, Geld) geklärt sind.
    Und es spricht gar nichts dagegen, sich vor Studiumsbeginn einen Hund zu holen. Hab ich damals auch gemacht mit 19 direkt nachm Abi.
    Ich wusste schon immer, dass ich einen Hund haben möchte. Warum hätte ich mich dann ohne Hund erstmal ins Studentenleben einleben sollen? Wenn er Hund vorher da ist, wird das Unileben halt passend gemacht!
    Ich bin damit gut gefahren und es war die allerbeste Entscheidung überhaupt.

    Also:
    Hast du genug Geld pro Monat? So 100 - 200 Euro?
    Hast du Rücklagen für teure OPs (am besten mehrere tausend Euro)? Bzw. wenn nicht, kannst du da auf deine Eltern zählen?
    - Hast du die schriftliche Erlaubnis von deinem Vermieter?
    - Falls der Hund nicht allein bleiben kann: Kannst du die VL auch sausen lasen und/oder hast einen Sitter?