Beiträge von squirrel88

    Ehrlich gesagt, mal so mal so. In den meisten Fällen bin ich aufgestanden und gegangen (und hab, wenn er zu drüber war auch mal die Tür hinter mir geschlossen). Wenn er mich bis aufs Sofa "verfolgt" hat, ist er aber auch durchaus mal runtergeflogen, nix mit sanftem Wegschieben. Jetzt mit seinen fast 6 Monaten ist das alles ok, Beißhemmung klappt soweit gut, wenn er doch mal zubeißt weiß er mittlerweile auch was das "Au" bedeutet und fährt in dem Moment selber wieder auf 0 runter....

    Puh in den ersten 2 Wochen sah ich aus als hätte ich viele (stümperhafte) gescheiterte Selbstmordversuche hinter mir. Schön sahen Hände und Arme nicht aus, Trotz dessen, dass ich immer einen Pulli getragen hab (war noch im Winter). Ich würde mir vorerst keine allzu großen Sorgen machen, oder wirklich einfach mal den Hundetrainer nach Hause kommen lassen.

    Jaaa die Tobsuchtsanfälle kenne ich auch von meinem... Er ist jetzt immerhin "schon" 5,5 Monate alt und sie haben jetzt mit der Zeit aufgehört. Seit er mit dem Zahnechsel fast durch ist, nimmt seine "Bissigkeit" auch deutlich ab. Da hilft wirklich nur ein: Durchhalten und ruhig beiben.
    Ich hätte ihn in den ersten paar Wochen auch an die Wand klatschen können (und es werden noch viele Male folgen, in denen ich das wieder tun möchte), aber schlussendlich ist das alles nicht so schlimm und es geht vorbei. Und letztendlich haben wir unsere Kleinen doch viel zu lieb :herzen1:
    Dass dein Hund nicht anzeigt, wann er muss, ist auch nach gerade erst 2 Wochen vollkommen ok. Klar, einige Hunde zeigen schneller an, manche aber auch nie, bzw. nur in ganz kleinen und feinen Nuancen und man selbst muss ja auch erstmal (gerade auch als Änfaner) lernen den Hund zu lesen. Setz dich da nicht unter Druck. Mit der Zeit werdet ihr schon ein eingespieltes Team :bindafür:
    Ansonsten kann ich mich den Vorschreibern nur anschließen!

    Meine Züchterin hat letztes Jahr auch 2 Würfe gehabt. Einmal und nie wieder sagt sie selber! Das ist Stress pur und bei ihr lebt der Zuchtrüde auch mit den Hündinnen zusammen im Haushalt und wird da auch bleiben, bis es ihn nicht mehr gibt. Sie hatte auch überlegt einen Rüden aus dem letzten Wurf zu behalten, aber das wäre ihr zu viel geworden. Ich finde es ist wichtig, dass man sich als Züchter vorher darüber Gedanken zu machen, was mit seinen Zuchthunden passiert, wenn sie im Ruhestand sind. Ich persönlich könnte kein Tier, was mich so lange begleitet hat, einfach abgeben, weil ich es nicht mehr benötige!

    @yane: Dass es echt Schwachsinn ist war mir klar. Da brauch ich gar nicht weit zu gucken, um zu sehen dass es geht. Ne Freundin stellt auch sehr erfolgreich aus und der Hund ist in der Ausbildung TOP. Und dass obwohl sie auch erst gerade mal 16 Monate alt ist! Wird im Agi und Obi geführt und hat auch schon ein RallyO Turnier erfolgreich gemeistert...
    Ist halt ne Stange Arbeit, aber das wird schon. Ziel ist erstmal heile durch den Ring zu kommen. Ob es dann ein V, SG, oder was auch immer wird werden wir sehen. Aber bis dahin ist noch nen bisschen Zeit. Jetzt ist erstmal Jüngstenklasse dran und ich hab die Hoffnung, dass sie es da ein kleeeeeeeiiiiines bisschen lockerer sehen, wenn der Hund noch nicht perfekt ist :tropf:

    @Nadinchen7695: Ich habe einen Pumi. Ja, das die Dame nicht wirklich sinnvolles erzählt hat, war mir ziemlich zügig klar, da mein Hund ja, ach so unerzogen sein sollte. Sonst wird er igentlich eher gelobt, wie brav er für sein Alter ist :headbash:
    Ich werde ab jetzt mir meiner Züchterin üben. Da sie schon einige Hunde erfolgreich ausgestellt hat, sollte das reichen. Und das trotz paralleler Ausbildung im Hundesport :hust:

    Was mir sehr zu denken gegeben hat, war als die Dame beim Ringtraining das Training abgebrochen hat, weil "man mit dem Hund ja überhaupt nicht arbeiten" könne und ich mich entscheiden müsste, "ob ich ausstellen will oder weiterhin sowas (ziemlich abschätzig) wie Obedience und son Kram" machen möchte.
    Zugegeben, es war das erste Mal im Ring, ich und der Hund hatten keine Ahnung, was auf uns zukommt. Das es ein solches Desaster wurde hätte ich mir nicht träumen lassen, dabei war der Hund nicht das Problem. Er war halt welpentypisch (war 5 Monate alt) verspielt und wollte alles richtig machen (was er schon aus THS und Gehorsam kennt): schönes Fuß laufen, beim Zug aufs Halsband ins Fuß kommen (also das was wir bei der Leinenführigkeit üben), mich brav angucken, usw. Vielleicht bin ich auch zu naiv an die Sache gegangen, aber danach hab ich echt überlegt, ob ich je ausstellen will. Nach Gesprächen mit den Ausstellern bei meiner Rasse wurde mir dann schnell verklickert, dass es bei der Rasse normalerweise ganz andern ist und dass die Dame wohl sonst ne Rasse richtet, die weder quirlig, noch arbeitswillig ist.
    Klar, kann nicht jeder Richter jede Rasse kennen, aber zum mindest auf alterstypische Weisen eingehen, wenn er schon ein Training veranstaltet!
    Aber wenn ich mir das alles so durch den Kopf gehen lasse, dann kann ich die meisten schon verstehen, dass die Richter wirklich nur auf subjektive Schönheit richten...