Beiträge von miamaus2013

    Auch wenn ich es lustig finde, dass man im DF plötzlich als inkonsequent gilt, weil man den Hund nicht ständig in die Box sperrt...


    ich habe nicht gesagt, dass du sie ständig in die Box sperren sollst..

    ich habe einfach nur gesagt, dass du ein gegebenes Kommando auch durchsetzen solltest, und zwar für den Hund absolut klar und nachvollziehbar.

    Du selbst hattest doch geschrieben, du hattest sie in die Box geschickt als ihr essen wolltet. Daraus hatte ich geschlossen, dass sie dann während dem Essen eben auch da bleiben soll. Sonst macht es ja keine Sinn, den Hund da rein zu schicken. :ka:

    und ich bleibe dabei: ich glaub es wäre für den Hund einfacher, wenn er genau wüsste, was er bei einem Kommando machen soll, ohne Spielraum...


    ich denke zb, dass auch das Nicht-Jagen gerade deswegen so gut funktioniert, weil es da für den Hund keinen Spielraum gibt.
    Sie darf kein Eichhörnchen jagen. Fertig. Sie darf es nicht mal 10 m jagen oder mal 50 m oder mal 100 m. Sie darf es gar nicht jagen. Eine für den Hund völlig klare und nachvollziehbare Grenze.

    ich bin mir nach den Erläuterungen jetzt gar nicht mal so sicher, ob Kamali wirklich nicht auf der Decke bleiben kann..
    Für mich klingt es jetzt tatsächlich eher so, als wäre sie einfach nur verdammt clever und weiß eben ganz genau, dass es bei der Anweisung Decke/Box durchaus Spielraum gibt.
    So wie gestern Abend geschildert: erst bleibt sie in der Box, da wurde sie hingeschickt. Dann legt sie sich vor die Box und merkt - Ah auch ok. Dann steht das Kind auf und Kamali versucht, ob sie sich vlt auch näher an den Tisch legen kann - funktioniert auch.

    Wieso sollte sie denn da in der Box bleiben? Sie will doch so nah wie möglich beim Essen sein und testet eben aus, in wie weit Annäherung toleriert wird oder halt nicht. ;)

    Heute gabs erst für den Hund Abendessen, dann für uns. Das war okay. Sei ging auf Ansage in ihre Box und blieb da auch bis zur Hälfte. Dann lag sie ein paar Minuten vor der Box und wollte dann losziehen. Da gabs ein kurzes "ähäh" und sie ging zurück in die Box, wo sie auch fast bis zum Ende blieb. Als das jüngste Kind aufstand, kam sie auf 2m ran und legte sich dann auf den Boden bis alle fertig waren. Mehr will ich ja gar nicht von ihr.

    irgendwie klingt das auch ziemlich nach der Ursache eures Problems..

    wie soll der Hund denn verstehen, was er machen soll, wenn du dabei so unklar bist.

    Du schickst den Hund in die Box, darin soll sie bleiben.
    Dann geht sie aus der Box, aber das ist nicht so schlimm.
    Dann kommt sie näher, aber auch das wird nur halbherzig korrigiert.

    Und im Endeffekt hat sie dann doch wieder genau das, was sie will: sie liegt nah bei euch und kann (subtil) betteln.

    ich würde da wirklich völlig klar sein für den Hund. Wenn du sie in die Box schickst, dann muss sie auch da bleiben. Und wenn du halt zig mal aufstehen musst, um sie zu korrigieren.

    Aber bei diesem hin und her was ok ist und was nicht finde ich es völlig klar, dass der Hund keine Ahnung hat, was von ihm verlangt wird. :ka:


    meine Hunde mussten das auch lernen und ja ich bin dann auch wirklich ständig aufgestanden, aber so haben sie eben gelernt, dass sie wirklich auf ihrer Decke bleiben müssen, wenn wir essen. Nicht nen Meter vor der Decke, nicht neben dem Tisch. Auf der Decke, ohne irgendeinen Spielraum.
    Ich glaube, je klarer man da ist, umso einfacher ist das für den Hund auch, weil er einfach einen festen Rahmen hat, an dem er sich orientieren kann.

    Kamali kannte ja nichts, hatte null Impulskontrolle und Frustrationstoleranz als sie hier eingezogen ist mit 1,5 Jahren.

    genau da würde ich auch ansetzen..

    ich glaube das Problem ist nur zum Teil die Verfressenheit. Das Hauptproblem ist eigentlich eher, dass sie sich nicht beherrschen kann..

    ich würde gnadenlos einfordern, dass sie auf ihrer Decke bleibt beim Essen. Notfalls eben anleinen oder Box.
    Und auch die Küche würde ich verbieten. Das geht auch mit einer offenen Küche. Je nach Boden könntest du zb anfangs einen Streifen Klettband als Grenze kleben, damit es ihr optisch leichter fällt. Und ansonsten einfach immer wieder zurück schicken, wenn sie die Grenze überschreitet.

    Meine Hunde kennen das zb von klein auf. Die brauchen auch in fremden Haushalten bei Freunden mit offenen Küchen keine optische Grenze. Ich erkläre denen wo die Küche beginnt und dann stehen sie an der imaginären Schwelle und beobachten das Geschehen. :D

    Und eben Impulskontrolle wirklich immer einfordern und durchsetzen. Und wirklich penibel darauf achten, dass sie nie mit Betteln durch kommt.
    Schnüffeln am Tisch würde ich bei so einem Hund zb auch komplett verbieten.

    Aber!!! Bei dem Interesse, daß deine Hunde an der Frau vor euch zeigen, m u ß t du u n b e d i n g t anleinen. Ironie off


    ja schlimm, gell :D

    ich habe mir das aber erst ein paar Minuten angeschaut und auch geschaut, ob sich die Frau irgendwie gestört fühlt von uns, bevor ich entschieden habe, die Kamera drauf zu halten


    Schade, daß ich erst wieder Mitte Juli hier mitmachen kann...


    bei uns gibt es keine generelle Leinenpflicht in der BuS-Zeit
    die Regel lautet: die Hunde müssen im Kommando stehen und dürfen den Weg nicht verlassen.

    ich würde auch immer dem Tierarzt die Behandlung überlassen, dem ich voll und ganz vertraue..

    ich bin ehrlich: ich habe noch nie wegen 'Standard-Behandlungen' rumgefragt, ob das irgendein anderer Tierarzt günstiger macht..
    Mein Tierarzt behandelt mein Pony seit über 20 Jahren. Ich vertraue ihm wirklich voll und ganz.
    Und dann führt er auch die Behandlungen bei meinen Tieren durch.
    Ausnahme: wenn es mal irgendwas ist, was er mit seiner Praxis nicht leisten kann. Aber dann würde er das gleich von sich aus sagen und in eine Klinik überweisen.

    Ich habe nicht mal für die Kastra meiner Hündin rumgefragt, ob das jemand anderes günstiger machen würde.
    Und auch beim Röntgten meines Rüden war ich sehr froh, dass er die Zulassung hatte und ihn röntgten konnte.

    desto exakter werden die Hunde eingestimmt auf das was kommt

    anders geht es ja auch kaum..

    ich mit meiner bescheidenen Hundesporterfahrung muss da auch ehrlich sagen: das Training im Wohlfühlmodus ist das eine.
    Aber wie eine Prüfung ausgeht, entscheidet sich zu einem Großteil in den letzten Minuten direkt vor dem Start.
    Wenn man es da nicht schafft, den Hund in den richtigen Arbeitsmodus zu bekommen, kann man vorher noch so viel trainiert haben, der Hund wird einfach nicht in der Lage sein, die Leistung abzurufen.

    Bei Mia zb ist vom Trainingszustand im Obi in Klasse 2 zwischen n.B. und V alles möglich. Entscheidend sind da einzig und allein die letzten Minuten bevor es los geht.

    Ist mir bei ihr aber auch erst viel zu spät klar geworden. :hust:
    Mit Ares habe ich daher auch von Anfang an ein 'es geht gleich los' Ritual aufgebaut.

    Meine 3 Ausstellungskleider. Wobei ich das letzte bisher nur bei der WDS an hatte.

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    das erste Kleid ist so ähnlich wie mein Etuikleid.

    welches von den Kleidern hast du heute an?

    Ich wünsche euch viel Spaß und viel Erfolg =)