Ares hatte Probleme mit seiner Prostata, das war dieses Jahr im Mai, da war er 21 Monate alt.
Geäußert hatte es sich bei ihm aber lediglich durch schlechtes Fressverhalten. Er war auch kurz vorher physiotherapeutisch durch gecheckt worden, da wurde nix gefunden.
Mein Tierarzt und ich haben dann ausführlich die Optionen durch gesprochen. Also vor allem: Kastration chemisch/operativ oder Ypozane.
Da Ares aber Null Thema mit anderen Hunden, insbesondere auch nicht mit läufigen Hündinnen (letztens hat er mit gleich zwei standheißen Hündinnen auf dem Platz trainiert und war konzentriert und fokussiert wie immer) hat, war die Kastration dann schnell vom Tisch.
Bei ihm war dann Ypozane das Mittel der Wahl.
Insbesondere auch, weil mein Tierarzt mir erklärt hat, dass Ares alterstypisch auf einem Hochstand von Testosteron ist. Wäre typisch für die Entwicklungsphase. In dem Alter ist es wohl so hoch wie danach nie wieder im Hundeleben. Quasi so eine Plateau-Phase.
Und da das Testosteron auch die Prostata anregt, kann es dann in dieser Phase eben zu der Vergrößerung kommen.
Ypozane kam also in den Hund und das schlechte Fressverhalten hat sich nach einer Weile normalisiert. Prostata ist auch deutlich abgeschwollen.
Ansonsten ist der Hund genau wie vorher auch.
Das Ypozane wirkt auch nur in der Prostata und hemmt dort die Aufnahme von Testosteron, was dann zu einer Abschwellung der Prostata führt.
Auf das Testosteron im Blutkreislauf hat es keinerlei Einfluss. Und der Hund ist auch weiterhin zeugungsfähig. (Also kein Freilauf mit standheißen Hündinnen
)
Für uns war es daher wirklich das Mittel der Wahl. So vom Verhalten (bis auf das Fressen) wollte ich ja wenn möglich so wenig Veränderung wie irgendwie möglich. Er sollte nur keine Probleme mit seiner Prostata haben.
Achso: Tierarzt war auch ganz zuversichtlich, dass wir mit einer einzigen Gabe Ypozane hinkommen und dann einfach das weitere Erwachsenwerden und Reifen seine Dienste tun und das Testosteron im ganzen Körper auf 'Normalmaß' runter fährt.