Beiträge von miamaus2013

    Ich glaube, daß es vor allem auf die Ausstrahlung von Frauchen und Herrchen drauf ankommt, wie ein Tier die Situation beurteilt!


    nein, so einfach ist das leider nicht.

    Wir haben unsere Hündin 2013 bekommen. Letztes Jahr war also das fünfte gemeinsame Silvester.
    Durch einen blöden Vorfall hat sie sich leider schrecklich vor einer Rakete bzw dem Knall erschreckt und hat seitdem Angst..
    Bei dem Vorfall war sie mit mir (und unserem Rüden) drin und hatte ein Kauteil. Das hat sie in ihrer Panik sogar liegen lassen, was sonst so gar nicht ihre Art ist, und sie hat sich in ihre Box geflüchtet.

    Seitdem hat sie auch vor Schüssen und ähnlichen Geräuschen Angst bzw Panik.

    Und nur sie. Der Rüde, der den Vorfall ebenfalls mitbekommen hat, hat keinerlei Angst. Weder bei Feuerwerk noch bei Schüssen oder dergleichen.

    Daher gibts für die Hündin dieses Jahr auch ein Medikament vom Tierarzt.


    und das

    Vielleicht ist EIN Silvester mal schlimm, aber danach wirds besser. Wirklich! Nennt sich Abhärtung.
    Einige Jahrgänge kennen das noch: was nicht tötet, härtet ab ist echt was Wahres dran

    finde ich bei einem Hund, der Panik hat, einfach nur gemein. Wieso sollte ich meinen Hund so leiden lassen?

    Ich fürchte mich schon davor...Auch wenn es unser erstes Sylvester sein wird und ich nicht weiß wie Ruby reagiert.

    wie reagiert sie denn auf ähnliche Geräusche wie Schüsse?
    Zum Testen kannst du auch mal Feuerwerk bei Youtube laufen lassen. Viele Hunde mit Angst vor Feuerwerk erkennen einen Unterschied zwischen realem Feuerwerk und Video. Aber wenn sie schon beim Video ängstlich oder gar panisch reagiert, kannst du immer noch Maßnahmen ergreifen.

    Ansonsten würde ich meine Hunde immer drin lassen beim (ersten) Feuerwerk. Räume vlt etwas abdunkeln, Fernseher/Musik laufen lassen und was zu kauen anbieten.

    Ich sehe es einfach nicht ein bei so großen Summen wie zb bei uns der KastraChip, 60€ zu verschenken, nur weil ich in der ersten Praxis seit Baxters Welpenalter bin. Da kann ich noch so gut mit der TÄ und hab noch so viel Vertrauen. Aber genau das hab ich auch in der anderen Praxis.


    sehe ich tatsächlich etwas anders..

    bei vielen anderen Tierärzten hätte Ares wohl im Mai mit der vergrößerten Prostata einen Kastrationschip bekommen oder war gar gleich kastriert worden.

    mein Tierarzt hat gleich gefragt, wie der Hund denn sonst so drauf ist. Und da er einfach absolut unauffällig ist, wurde dann auch nur die Prostata mit einem rein prostatawirksamen Medikament behandelt.

    Macht für mich einen gewaltigen Unterschied

    Aber ich wechsle eben nicht den TA weil der nächste für zehn Euro weniger impft. Und wenn der Hund kastriert werden muss wechsle ich wieder weil es woanders 30€ weniger kostet, und wenn der Hund Schnupfen hat .... ihr wisst schon.
    (Und das habe ich hier auch keinem unterstellt. Aber es ist im "echten" Leben durchaus üblich, dass Tierbesitzer es so machen)

    mache ich ganz genauso.

    wir haben unsere Stammpraxis. Mit meinem Pferd bin ich dort seit über 20 Jahren Kunde und auch mit den Hunden bin ich dort seit ich Mia habe.

    Das Pony hatte mal ne Sammel-Impfung am Stall von nem anderen Tierarzt, aber meine Hunde kennen keinen anderen Tierarzt (seit sie bei mir sind).

    Ich bin mit der fachlichen Seite und der medizinischen Behandlung absolut zufrieden, die Praxis ist sehr gut ausgestattet, hat im Kleintierbereich (wozu Hund und Katze gehört) Klinikstandard. Die haben zb ein vollständiges Labor, Blutbild dauert 20 Minuten, ACTH-Stimulationstest mit Wartezeit 2 Stunden.
    Und für mich das absolut Wichtigste: es steht immer das Tier und seine Lebensqualität im Vordergrund. Wenn eine Behandlung nur dem Tierarzt Geld bringen würde, aber für das Tier keinen Nutzen hat, dann sagt er das klipp und klar und rät von der Behandlung dann auch ab.

    Dazu in wenigen Minuten zu erreichen.

    Besser gehts für mich einfach nicht.

    Da sehe ich es nicht ein, nur um Geld zu sparen, zu einem Arzt zu gehen, den ich nicht wirklich kenne und bei dem ich nicht weiß, wie gewissenhaft der arbeitet. (Und ob der nicht doch irgendwas macht, was ihm dann nur Geld bringt und was die Behandlung dann im Endeffekt wieder teurer macht)

    was ich so höre gilt mein Tierarzt als eher 'teuer'. Kann ich mir gut vorstellen, irgendwie muss die Ausstattung ja finanziert werden. Aber für mich ist die Qualität der Behandlung einfach das Entscheidende Kriterium.

    über nen Gentest für Mia denke ich auch immer mal wieder nach.

    Aber zum einen denke ich halt auch das:

    Ich bezweifle ja, das ein Gentest wirklich aussagekräftig ist. Die typischen rumänischen Hunderassen (oder eher Schläge) sind da sicher nicht vertreten. Und wenn sich schon seit Generationen Mischlinge mit Mischlingen vermehrt haben, denke ich nicht, dass man da einzelne Rassen erkennen kann


    bzw ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass Mia aus einem Mix aus Mischlingen entstanden ist.

    Und zum anderen haben wir halt auch keinerlei 'echte' Probleme, so dass ich irgendwelche Trainingsideen oder Trainingsansätze bräuchte.. :ka:

    fast vergessen: ich bräuchte bitte Tipps, wie ich meiner Großen Silvester angenehmer machen könnte... Sie hat plötzlich beim letzten Mal hyperventiliert (die Jahre davor war's nicht prickelnd, aber ok), saß zitternd und komplett neben sich stehend im hintersten Eck ihres Platzes unter der Treppe und hat gehechelt und gesabbert, dass ich gedacht hab, die Gute kriegt mir einen kompletten Kollaps... :( : und ich hatte nix da für sie, Bachblüten haben leider nicht geholfen...

    Lasst ihr euch da was vom TA geben, wenn ja, was ist empfehlenswert bzw was nicht, und gibt es da Geheimtipps? Bin auch aufgeschlossen für pflanzliche Hilfsmittel ;)

    Danke schonmal im Voraus :winken:


    ich werde Mia Sileo vom Tierarzt besorgen.

    sie hatte die letzten Jahre keine Angst, aber ist letztes Jahr durch einen blöden Vorfall in Panik geraten und hat seitdem Angst vor Knallgeräuschen.