Beiträge von miamaus2013

    Papiere hat der Hund keine, weil ja nur acht Welpen aus einem Wurf Papiere bekommen und deshalb war der eine, den sie jetzt hat noch übrig, die mit Papieren waren schon weg...

    ich find das echt heftig, dass das Leuten immer noch erzählt wird. Und dass das Leute immer noch glauben..

    Kurz nach dem Einzug von Ares hat mir das auch jemand beim Spaziergang erzählt.

    Seiner (optisch Rhodesian Ridgeback) hätte bedauerlicherweise keine Papiere. Weil es bekommen ja nur 8 Papiere und seiner war eben der Neunte.. :lepra:

    Ares selbst ist ja aus nem 12er Wurf und da haben natürlich alle Papiere bekommen.. Habe ich dem Mann auch erzählt, der dann bisschen verdutzt und sprachlos war..

    Von diesem "Fehlerwort" bin ich irgendwie kein Fan. Da meine eh so ein Sensibelchen ist bin ich da eher vorsichtig mit "Enttäuschungen/Strafe".


    von dem was du schreibst hört es sich so an, als würdest du sie im Moment damit, dass du sie so 'in der Luft hängen lässt' mehr frustrieren..

    Mia ist auch sehr sensibel und ein ganz 'weiches Pflänzchen'. Gerade ihr hilft das Fehlerwort sehr. Weil sie eben genau weiß, dass gerade irgendwas nicht richtig war und sie was neues ausprobieren soll, um zu ihrer Belohnung zu kommen.
    Sie fängt dann wirklich auch sofort an und korrigiert sich selbst (in der Regel weiß sie ja, was falsch war). Sage ich nix, ist das für sie viel viel frustrierender und sie weiß nicht, was sie machen soll bzw ob sie irgendwas anders machen soll.

    Fehlerwort ist auch bei uns einfach nur ein ganz nett und freundlich gesprochenes 'oh schade'

    Beispiel gestern aus dem Obi-Training. Madame war extrem motiviert. Ich schicke sie in die Box, sie läuft auch schön schnell los, aber bellt. Fehlerwort. Sie dreht augenblicklich um und kommt zurück. Ich hole sie in Grundstellung und schicke sie erneut. Sie läuft schnell und ohne bellen in die Box. Click - Belohnung.
    Hätte ich sie beim ersten Mal durchlaufen lassen, hätte sie in der Box vergeblich auf ihre Belohnung gewartet. Das hätte sie deutlich mehr frustriert.

    ich habe das am Anfang mit einer großen, ausladenden Bewegung gemacht.

    Also Kommando Sitz - Hund setzt sich hin oder wird noch ins Sitz geführt - Belohnung - große, ausladende Bewegung mit den Händen und gleichzeitg Auflösekommando
    am Anfang darf der Welpe eigentlich immer gleich aufstehen. Erst nach und nach warte ich einige wenige Sekunden bis zum Auflösekommando.
    Steht Hund dann vorzeitig auf gibts das Fehlerwort (kein Abbruch) - ich gebe wieder das Kommando - kein Leckerlie, höchstens verbales Lob - kurz warten - Auflösekommando

    Wir versuchen ihn wieder auf sein Bett zu bekommen, runter heben, mit Leckerli locken. Solange es Leckerlies gibt bleibt er unten sobald es keine mehr gibt ist er wieder oben


    habt ihr mal versucht, es ihm schlicht und ergreifend zu verbieten?
    Also Hund will aufs Bett, man hindert ihn mit Körpersprache am hochspringen und verbietet es ihm gleichzeitig verbal mit deutlichem Tonfall?

    Mal als Beispiel: Hund sucht den Absprungpunkt und in dem Moment hält man ihm die Hand vor den Körper und sagt mit tiefer, bestimmter Stimme irgendwas wie 'nein, runter'.

    Mein Mann bekommt ihn gerade so aus dem Bett gehoben da es sehr hoch ist und ich bekomm ihn hat nicht mehr runter gehoben.

    warum hebt ihr ihn aus dem Bett? Und warum kann nur dein Mann es, aber du nicht? Liegt es am Gewicht des Hundes? Oder wehrt er sich?

    Ich würde ihn auch nicht raus heben, sondern runter schicken. Mit entsprechender Körpersprache und untermalt von einer verbalen Ansage.

    "seltsamen Pubertätsanwandlungen"


    für mich ist das zb, wenn der Hund von heute auf morgen zb draußen gar nicht mehr hört, keinen Rückruf mehr befolgt und dergleichen und daraufhin Wochen/Monate an der Schlepp laufen muss..
    Also quasi von heute auf morgen sämtliche Kommandos gelöscht.

    DAS kenne ich von meinen Hunden einfach nicht.

    das Dinge mal besser und mal schlechter klappen, klar. Aber das hängt für mich einfach damit zusammen, dass es nun mal Lebewesen sind und keine Maschinen. :ka:
    Wobei ich aber auch sagen muss: das Wichtigste draußen ist für mich der funktionierende Rückruf. Ich hab da grade bei meinem Rüden von Anfang an sehr sehr penibel drauf geachtet und den immer (bis heute, 2,5 Jahre alt ist er, wie gesagt) sehr sehr hochwertig belohnt. Und er ist tatsächlich immer Abrufbar, beim schnüffeln, im Spiel, wenn er andere Hunde/Menschen/was auch immer sieht. Und das war auch seit er hier ist durchgehend so, da gab es keinerlei Einbrüche.

    Meine 6-jährige Hündin hat gestern zb den Papiermüll ausgeräumt, weil da für sie was interessantes drin war. Sie weiß natürlich, dass das tabu ist und würde das auch in unserer Anwesenheit niemals machen. Aber wir waren weg, sie war mit dem Müll allein. Gelegenheit macht Diebe. :roll: Eigentlich weiß ich das natürlich und daher achte ich drauf, dass der Müll sonst in einem anderen Raum ist.
    Ist das jetzt pubertäres Verhalten? Nein, sie ist einfach nur verfressen und nutzt jede Chance :D

    mein erster Hund hatte genauso wenig seltsame 'Pubertätsanwandlungen' wie mein zweiter Hund :ka:
    Mia (erster Hund) ist jetzt 6 Jahre alt, Ares (zweiter Hund) fast 2 1/2 Jahre alt.

    Ja, es gab eine Entwicklung. Der kleine Welpe, das Baby, wurde zum Teenie und dann zum erwachsenen Hund.

    Aber es war nie so, das der Gehorsam plötzlich komplett eingebrochen wäre oder der Hund nur noch sein Ding gemacht hätte. Ares zb hing in seinem Leben noch keine 5 mal an einer Schleppleine beim Spaziergang.
    Erst gestern hatten wir wieder mal ein Training mit ner heissen Hündin auf dem Platz. Ist ihm komplett egal..

    Grundsätzlich sind beide Hunde auch vom Charakter noch genau so, wie beim Einzug als Welpe. Nuancen haben sich geändert, aber mehr auch nicht..