Beiträge von miamaus2013

    Geh man auf einen Hundeplatz und schau dir diese Hunde über eine längere Zeit an. sprich mit den Besitzern und dann überleg dir nochmal in Ruhe, ob das wirklich etwas ist, das du willst und händeln kannst.


    dem kann ich mich nur anschließen: schaue dir die Hunde live an, unterhalte dich viel mit den Besitzern, schaue sie dir im Training an, schaue sie dir im Umgang an, schau sie dir beim Spaziergang an, stelle so viele Fragen wie du kannst, frag auch mal, ob du vlt mal mit einem agieren kannst.

    und dann denke noch mal drüber nach, ob das wirklich die richtige Rasse für dich ist.

    Aber im Grunde möchte ich einen Hund haben, der eine Herausforderung ist.

    das finde ich zb extrem naiv..
    man stellt sich das vlt romantisch vor, aber wenn man mal ein Tier hat, das eine Herausforderung darstellt, dann ist das schnell nicht mehr witzig.
    Bei mir war es mein Pferd, das eine echt Herausforderung ist. Seit über 20 Jahren mittlerweile schon. Und daran wird sich bis zu seinem Tod auch nix mehr ändern.
    Und es ist einfach eins: harte Arbeit. Tag für Tag für Tag.. Wenn man schlechte Laune hat, wenn man krank ist, wenn man gestresst ist, weil man viele andere Termine hat. Es ist immer eine Herausforderung. Der gesamte Umgang.
    Das gute dabei: das Pferd ist im Stall. Packe ich ihn nicht, gehe ich nicht hin und er wird vom Stallbesitzer versorgt.

    Beim Hund geht das nicht. Den hast du immer um dich rum, musst dich mit ihm auseinandersetzen, mit ihm raus gehen. Das ist noch mal deutlich schwieriger, wenn man das immer als Herausforderung sieht..

    zum Vergleich: der Mali war für mich bisher echt einfach.. Hätte ich so vorher auch nicht erwartet und ich habe immer auf den großen Knall gewartet, aber er ist jetzt schon 2 1/2 Jahre alt und der Knall ist bisher ausgeblieben.
    Er passt einfach charakterlich perfekt zu mir. Er ist genau das, was ich gesucht habe. Und genau deswegen ist er eben einfach auch keine Herausforderung. Das Training und der Umgang mit ihm machen einfach nur Spaß, erfüllen mich. Es greift wie ein Zahnrad ineinander und ist nicht ein ständiger Kampf wie zb bei meinem herausfordernden Pony.

    ich würde mir nie wieder ein Tier als Herausforderung anschaffen.

    Ich bin nicht blöd und schaffe mir blind irgendeine Rasse an, aber das optische sollte halt auch stimmen.


    lass die Optik hinten anstehen..
    Wenn der Hund charakterlich gut zu einem passt, es einfach harmonisch läuft, dann findet man ihn auch hübsch.
    Wenn der Hund charakterlich nicht zu einem passt, er einen Tag für Tag stresst, über Gebühr belastet, dann kann die beste Optik das nicht mehr raus reißen.


    Ich habe mir meine Hunde beide nicht nach der Optik ausgesucht. So Hunde mit der typischen DSH-Sattelfärbung mag ich eigentlich gar nicht, dennoch liebe ich meine Hündin über alles und sie ist der beste erste Hund, den ich mir hätte wünschen können.
    Und hätte ich beim Mali nach der Optik ausgesucht, wäre es ein Border Collie geworden. Aber auch da hat der Charakter entschieden und es hätte nicht besser kommen können.

    wieso sollen Bisse von kleinen Hunden eigentlich nicht gefährlich sein? Nicht sofort tödlich, in den meisten Fällen ja. Aber dennoch sind sie gefährlich..

    eine Freundin von mir hat durch einen Biss von einem Chihuahua fast ihren Finger verloren.. Sie wurde mehrere Male operiert und der Finger konnte letztendlich gerettet werden, ist aber in einem Gelenk steif geblieben..

    klar, keine tödliche Attacke. Aber den Rest seines Lebens nur noch 9 Finger benutzen zu können und immer wieder Schmerzen durch Vernarbungen in dem steifen Finger zu haben ist jetzt auch nicht ohne..

    oder zählt das dann auch nur als 'lästig' weils halt von einem kleinen Hund verursacht wurde? :???:


    und ich wehre Hunde ab, so gut ich eben kann. Egal was für eine Größe sie haben. Ich will einfach nicht, dass in meine Hunde oder in mich rein gebissen wird. Egal von welchem Hund. Punkt.
    Wer nicht will, dass sein Hund unter Umständen grob von mir abgewehrt wird, der kann ihn ja einfach bei sich behalten. So einfach ist das. :ka:

    und es ist frustrierend, wenn man seit 6 Jahren am kläffen arbeitet, hunderte Euros reingesteckt hat an Trainer, es wochenlang leise funktioniert und dann schießen drei Hunde übers Feld und ballern in deine rein oder letztens im Wald der Tutnixlabbi, der ausm nix kam. Und was passiert?Ich fang bei 0 an...

    Dank schlimmer Erfahrungen dürfe meine Hunde gar keinen Fremdhundekontakt mehr haben, weil ich mit Angst rumlaufen muss.

    Also ja, es ist frustrierend, wenn man sich viel Mühe gibt und dann wird man durch die Dummheit anderer torpediert. Aber lieber ein kläffender Kleinhund als ein toter.

    du hättest ruhig alles zitieren können..

    mir ist es total egal, wenn Hunde bellen/pöbeln, was auch immer veranstalten, so lange sie bei ihren Besitzern bleiben...
    das war eines der ersten Dinge, die meine Hunde gelernt haben: wenn gebellt wird - Frauchen ins Gesicht schauen.
    Darin habe ich viel Zeit und viel Training investiert und das sitzt absolut bombenfest im Hirn.

    für mich fängt 'torpedieren' an, wenn meine Hund angegangen werden. Und da ist für mich die Größe des anderen Hundes total egal.

    Und für den Unterschied muss man schon als Großhundehalter auch Verständnis haben, also dafür dass man noch mehr als der Zwerghundhalter seinen Hund im Griff haben muss.

    natürlich macht das einen Unterschied, weil der große Hund durch einen Biss viel mehr Schaden anrichtet..

    deswegen ärgert es mich auch so maßlos, wenn Besitzer von kleinen Hunden es zulassen, dass meine so provoziert werden, wie ich es eben beschrieben habe..

    ich sichere meine Hunde, ich habe sie immer im Auge, es gibt NIE eine unangeleinte Begegnung mit fremden Hunden, wenn wir passieren dürfen sie keine Hunde anstarren/fixieren, sie müssen mir ins Gesicht schauen, dürfen nicht pöbeln/bellen/knurren oder sich groß aufbauen und stacksend auf den anderen Hund zu laufen, ich leine IMMER an, ich habe meine Hunde dann entweder an einer 1m-Leine oder an einer 1,50 m Moxonleine (wenn wir mit Flexi unterwegs sind), ich tue wirklich alles, dass meine Hunde niemandem Schaden zufügen.

    Und dann fliegt ein kläffender Kleinhund von hinten in uns rein |)
    es ist einfach frustrierend, wenn man sich viel Mühe gibt, um bestmöglich auf seine Hunde aufzupassen und dann wird man durch die Dummheit einiger torpediert.

    hier ist es auch so, dass mit zweierlei Maß gemessen wird..

    würden sich meine beiden, insbesondere der Mali, so benehmen wie mancher Kleinhund hätte man mir schon längst das Ordnungsamt auf den Hals gehetzt.

    ich hatte das erst vor einigen Wochen:
    wir gehen spazieren, uns entgegen kommt ein Paar mit mehreren Kleinhunden. Ich leine meine beiden an (1 m Leine) und halte sie eng bei mir. Das Paar leint zwei seiner vier Hunde an und nimmt die anderen auf den Arm.
    Als wir die beiden passieren, weiche ich noch ein paar Schritte aufs Feld aus, damit sie den ganzen Weg für sich haben.
    Meine Hunde laufen mit Blickrichtung zu mir an dem Paar vorbei, während die Hunde des Paares vom Arm und vom Boden aus bellen.

    wir laufen weiter, ich lasse meine Hunde noch ein paar Meter an der Leine, achte aber nicht mehr auf das Pärchen und seine Hunde.
    wir sind vlt 15 m weg, als uns zwei der Hunde des Paares bellend hinter uns her rennen.
    Einer der beiden stoppt sage und schreibe zwei Meter, bevor er im Mali gelandet wäre.

    Ein Wort der Entschuldigung? Fehlanzeige.. sie sind einfach achselzuckend weiter gelaufen..

    hätte sich der Mali so ne Aktion erlaubt, wäre das Geschrei groß gewesen. Aggressiver Schäferhund, der ungesichert andere Hunde terrorisiert.
    Aber der Kleinhund hat ja sicher seine Gründe, also alles nur halb so wild.


    und ja, ich bin wirklich heilfroh, dass meine Hunde in solchen Situationen absolut unter Kontrolle sind. Ein schief gelaufener Abschnapper oder eine Bewegung in Richtung der Kleinhunde im falschen Moment und wieder hat ein Hund sein Leben verloren.

    unser Wochenplan fängt Freitag 18.01. an und endet Donnerstag 24.01.

    Freitag
    Frühstück: Bircher Müsli mit Früchten
    Mittagessen: Reste von Donnerstag (Gnocchi mit mediterraner Tomaten - Hack - Sauce von peeveh | Chefkoch.de)
    Abendessen: Döner von unterwegs

    Samstag
    Frühstück: Bircher Müsli mit Früchten
    Mittagessen: Milchreis
    Abendessen: Currywurst mit selbstgemachter Currysoße und Pommes

    Sonntag
    Frühstück: Pancakes
    Mittagessen: Reste von Samstag
    Abendessen: wir gehen Sushi essen

    Montag
    Frühstück: Bircher Müsli mit Früchten
    Mittagessen: Milchreis
    Abendessen: Königsberger Klopse mit Reis

    Dienstag
    Frühstück: Bircher Müsli mit Früchten
    Mittagessen: Reste von Montag
    Abendessen: Orientalischer Zimt-Hackfleischtopf von nasenbaer09 | Chefkoch.de

    Mittwoch
    Frühstück: Bircher Müsli mit Früchten
    Mittagessen: Reste von Dienstag
    Abendessen: Lachs auf Ofengemüse und dazu Ofenkartoffeln

    Donnerstag
    Frühstück: Bircher Müsli mit Früchten
    Mittagessen: Reste von Mittwoch
    Abendessen: Schaschliktopf aus dem Slowcooker mit Reis