Ich frag mich ja schon ne Weile ob man den Hunden da nicht ähnliche Medikamente wie Asthmatikern oder COPDern geben könnte.
99% meiner Medikamente dient ja nur dazu das die Luftwege schön brav sind, sich so wenig wie möglich Schleim bildet, keine Entzündungen kommen, etc.
Andererseits fürchte ich das es nur dazu führen würde das noch mehr Leute die Rassen kaufen, weil dann es eben ja "nur" ein paar Medikamente zusätzlich sein müssten.
Also diesen Notbehelf ausnutzen würden für immer anstatt die Rassen wieder gesünder zu machen.
ich bin kein Mediziner, aber irgendwie kann ich mir nicht so recht vorstellen, dass das funktionieren könnte..
bei einem Asthmatiker sind die Atemwege ja grundsätzlich weit genug. Nur durch eine 'Reaktion' 'schwellen' sie an und verengen sich. Ich nehme mal an, die Medikamente wirken gegen dieses Verengen..
bei brachyzephalen Hunden sind die Atemwege ja schon von vorne herein nicht weit genug, also schon ohne Schwellung..
wir hatten in der Familie eine Person, die einen Tumor im Hals hatte. Der hat dann irgendwann auf die Luftröhre gedrückt. Damit der Tumor die Luftröhre nicht eindrückt, wurde dann ein Luftröhrenschnitt gemacht und ein Tracheostoma eingesetzt. Mit Medikamenten hätte man nichts gegen die mechanische Verengung der Luftröhre tun können.
so ungefähr stelle ich mir das bei brachyzephalen Hunden auch vor. Nur dass die Verengung nicht erst an der Luftröhre anfängt, sondern schon Nase und Rachen davon betroffen sind.