Beiträge von miamaus2013

    hier sind beide Hunde auf dem Turnier auch anders als im Training.. Aber ich bin auf nem Turnier auch anders als im Training, von daher finde ich das nicht so verwunderlich..

    Bei Mia hats auch recht lange gedauert, mich mit ihr einzugrooven. Bei Ares geht das hoffentlich ein bisschen schneller. Abwarten.

    Es hilft dem Hund schon enorm, wenn er bereits beim Anlaufen der Hürde weiß, er muss eng kommen, entweder als Sprungkommando oder als allgemeines "orientier dich nach dem Hindernis direkt zu deinem Menschen". Genauso ihm ankündigen zu können, wie er die Hürde an sich nimmt, also von außen, von hinten, eng rum kringelnd, "weg" oder mit Speed geradeaus weiter. Ich hab das auch erst kennen gelernt, nachdem ich nun abseits des Vereins trainiere. Wenn du minimal Platz im Garten hast, kannst du das gut mit einfachen Hürden (oder auch einfach Laubsäcken) Zuhause trainieren.

    dem kann ich mich nur anschließen.

    Gerade bei einem schnellen Hund wie Ares ist es einfach Gold wert, wenn ich ihm gleich sagen kann: wir laufen gerade auf die Hürde zu, aber du nimmst die von außen.

    Er ist da auch in hoher Geschwindigkeit sehr zuverlässig geworden.

    Aber auch Mia hilft das enorm. Bei ihr bauen wir die Kommandos jetzt nachträglich auf. Es gibt ihr einfach enorm viel Sicherheit.

    Bei Ares habe ich mit Pylonen im Garten angefangen Richtungskommandos zu trainieren.

    Für mich bedeutet "überdrehten Hund in Box", dass der dort weiter hohl dreht, bis er müde wird. :ka: Der hoch gepuschte Hund wird nicht auf "och, dann schlaf ich mal" auf einen Schlag abkühlen. Auch dann nicht, wenn die Box als Ruhepol etabliert ist. Wäre das so einfach, könnte man auch einfach das Körbchen dafür her nehmen.

    Ares kam zb in die Box, bevor er so überdreht ist. Einfach um ihm zu vermitteln, dass zu gewissen Zeiten geruht wird..

    Er hat die räumliche Begrenzung einfach eine zeitlang gebraucht, um sich nicht mit allem möglichen hoch zu pushen und dann zu überdrehen.

    Mia ist zb ein ganz anderer Typ Hund, die hat sich einfach auf ihre Decke gelegt und geschlafen. Ares konnte das als ganz junger Welpe einfach nicht, sich so 'raus zu nehmen'. Daher habe ich ihm dabei geholfen.

    Das war auch nur am Anfang als ganz junger Welpe so extrem. Etwas später konnte er sich viel besser runter fahren bzw hat auch runter fahren durch mich einfach annehmen können.

    ich hatte tatsächlich schon einen günstigen Notfall. Das war meine Sorge vor einem anaphylaktischen Schock, als Ares von einem Bienenschwarm attackiert wurde und mehr als 30 Stiche abbekommen hat.

    Da gabs nur eine Cortison-Spritze (und Empfehlung, was ich ihm zu Hause geben soll)..

    wir war das aber auch unangenehm, mit nach äußerlich unversehrtem Hund direkt von der Anmeldung ins Behandlungszimmer geschickt zu werden.. Das Wartezimmer saß nämlich voll..

    Ich habe mich dann auch beim Tierarzt bedankt und er meinte nur 'ist doch klar, wir setzen den doch nicht ins Wartezimmer und warten, bis er zuschwillt'

    aber wäre das außerhalb der Sprechzeiten gewesen hätte ich auch selbstverständlich die Notfallgebühr bezahlt.

    Abgesehen davon, wer ruft denn 2 Uhr nachts mit unechtem Notfall an? Das sind für mich dann Menschen, die sich einfach sorgen und keine Deppen.

    setz dich doch mal am Wochenende abends/nachts spaßeshalber in die Notaufnahme in nem Krankenhaus..

    du wirst echt überrascht sein, was da alles rein kommt und definitiv kein Notfall ist..

    und nur weil man sich Sorgen macht, ist es eben noch kein Notfall..

    ich habe mir wegen dem Gehumpel von Ares am Sonntag auch Sorgen gemacht: Aufschreien, Bein erst nicht mehr aufsetzen können, erneutes Aufschreien.

    Ja, da mache ich mir auch Sorgen.

    aber rational betrachtet war mir eben klar: das ist kein Notfall, das kann durchaus bis Montag warten.
    Im Endeffekt hat es sich ja dann von selbst erledigt und er benutzt sein Bein wieder ohne Einschränkungen und hat gestern auch Agility gemacht.

    Sich Sorgen machen und ein Notfall sind eben nicht deckungsgleich.. :ka:

    Leuchties


    mal so nebenbei: das ist ein Markenname eines bestimmten Leuchthalsbandes. So wie Tempo, Pampers oder Flexi.

    Und die stellen nix für Menschen her.


    Aber wo es um Sichtbarkeit vom Menschen geht: ich trage, wenn wir in der Dunkelheit laufen, auch so ein Jogging-Licht um die Brust. Vorne heller Lichtstrahl (wie eine Taschenlampe, in drei Stärken einstellbar) und hinten ein rotes Rücklicht.

    Die Hunde tragen wie gesagt Leuchties (die Marke) und haben dazu noch Geschirre in neonfarben mit reflektierenden Elementen dran.

    Ich brauche die Leuchthalsbänder an den Hunden aber auch für mich. Ich lass die auch im Dunkeln ohne Leine laufen und ohne Leuchthalsband verschwinden sie dann eben in der Dunkelheit. :ka:

    Leuchtanhänger hatte ich für Mia auch mal. Aber das war irgendwie blöd, weil wenn sie sich in ne bestimmte Position gedreht hat, habe ich sie nicht mehr gesehen.

    Mit den Leuchties passiert das nicht mehr.

    wenn wir in einem bestimmten Wald spazieren gehen, höre ich auch oft Hunde jagen.. erst am Montag wieder: typisches Jadggebell des Hundes und dazu verzweifelte Rufe von Menschen.. die Rehe haben dann einmal unseren Weg gekreuzt auf ihrer Flucht..

    nur weil andere ihre Hunde nicht ausreichend sichern und jagen lassen, muss ich das doch nicht auch tun.. :???:

    War auch nur eine Beobachtung und keine Begründung für meine Entscheidung!

    Und echt faszinierend, was hier immer beobachtet und gehört wird: Aufgehängte Hunde, jagende Hunde im Wald, Hunde die von Kindern mit Böllern beworfen werden etc. Also entweder ist München diesbezüglich einen absolut harmlose und tierliebe Stadt, oder meine Blase ist eine andere.

    es ist eine wildreiche Gegend, das typische Jagdgebell ist eigentlich unverkennbar und dazu schreiende Menschen und vor uns kreuzen Rehe übers offene Feld..

    da muss man ja nur eins und eins zusammen zählen..