Beiträge von miamaus2013

    Hallo in die Runde,

    Ich bin gerade ein bisschen am planen für 2020 und habe mir nun die Frage gestellt, ab wann wir aus der Jugendklasse draußen sind?
    Überall steht ja 9-18 Monate. Sprich wenn sie 18 Monate alt ist auch noch ? Oder ist sobald das Stichdatum 18 Monate erreicht ist es vorbei mit Jugendklasse oder erst Stichdatum 19 Monate? Aktuell noch etwas Wirr in meinem Kopf :pfeif:

    Bis der 18. Monat vollendet ist.

    Ares zb habe ich 6 Tage vor seinem 2. Geburtstag noch in der Zwischenklasse (bis 24 Monate) ausgestellt.

    Wieso einbehalten? Hast du da was offen?

    Eine Klinik behält doch nicht einfach einen Hund ein

    Weil die das gern mal machen. Hab ich schon mehr als einmal gehört.. Hund stationär , Besuch nicht erlaubt, man sieht den Hund nicht mehr.

    Und dann darf man den Hund erst mitnehmen wenn die Rechnung bezahlt ist :ka: Die dann meistens im 4stelligen Bereich landet.

    Vlt war das bei den Hunden schlicht notwendig.

    Manchmal ist ein schwer kranker Hund stationär, mit professioneller Betreuung, eben einfach besser aufgehoben. Und das kein Besuch erlaubt ist kann ich auch gar verstehen. Kranke Tiere brauchen Ruhe und nicht ständig Aufregung, wenn Besuchet kommen und gehen.

    Ich glaube, ich weiß welche Klinik du meinst. Wäre aber tatsächlich meine erste Wahl. (Außer bei Sachen am Bewegungsapparat, da würde ich zu der weiter weg fahren.)

    Eine Freundin von mir ist Tierarzthelferin und geht mit ihren Hunden bei Sachen, die sie nicht in der eigenen Praxis machen können, auch in die Klinik.

    Erst vor kurzem wurde einer ihrer Hunde zb dort operiert.


    hier in der Gegend geht jemand mit Setter genau so spazieren:

    der Hund rennt irgendwo rum, oft auch mehrere Hundert Meter vom Besitzer entfernt. Besitzer ruft den Hund auch hin und wieder mal, aber das stört den Hund nicht weiter.

    Er wurde auch schon diverse Male eingesammelt und beim Tierarzt abgegeben.

    für mich klingt das so, als wäre das 'freuen' bei fremden Menschen keine wirkliche Freude sondern fiddeln. Das ist eine Form von Konfliktlösungsstragie beim Hund, die auf den ersten Blick oft wie Freude bzw freuen aussieht, aber eigentlich nur zeigt, dass der Hund sich in einem Konflikt befindet, dem fremden Menschen nicht so traut und unsicher reagiert. Da macht man dann auf schön Wetter, um den fremden Menschen bei Laune zu halten und ihn nicht zu verärgern.


    Wir haben unsere Hündin seit 6 1/2 Jahren. Sie steht meistens auch nicht auf, wenn wir heimkommen (bzw macht es hauptsächlich, wenn es der Zweithund macht) und wedelt auch nur kurz.
    Aber das hat nix damit zu tun, dass sie uns nicht mag oder keine Bindung zu uns hat. Sie kann einfach nur gut allein bleiben, es stresst sie nicht und sie hat keinen Grund, bei uns auf schön Wetter zu machen. Daher liegt sie einfach entspannt da und wartet, bis sie gestreichelt wird. =)

    weil er alles richttg machen will und sich selbst nur noch mehr stresst und korrigiert,

    daraus resultiert das Abdriften in Verhaltensketten bei Ares übrigens auch..

    er will immer alles richtig machen, wenn er dann merkt, er hat einen Fehler gemacht, ist es nur ein schmaler Grad, bis er in Verhaltensketten abdriftet und sich gedanklich ins Aus schießt...


    Ich möchte eine Zwangshandlung natürlich nicht mit der nächsten ersetzen. Bisher sehe ich da aber nicht das Problem, weil er sofort in seine alten Muster zurückfällt, wenn ich damit aufhöre. Also die Gefahr scheint derzeit nicht da zu sein, kann aber natürlich kommen.

    warum denkst du, dass es nicht zu einer neuen Zwangshandlung kommen könnte?
    Soweit ist das ja Pendeln und Rennen ja nicht von seiner ursprünglichen Zwangshandlung, dem Rennen in riesen Radien, entfernt.. :ka:

    dagegen würde für mich sprechen, dass der Hund ja nicht 'sein Ding macht' und entspannt spazieren geht und sich eben auch seiner Umwelt in einem gewissen Maße widmet, sondern eben 'endlos' die Verhaltenskette abspult..

    Das ist natürlich richtig. Das "Problem" ist aber, dass Lito (zumindest aktuell) nicht entspannt spazieren gehen kann. Und ich daher immer einen Kompromiss finden muss zwischen gar nicht Gassi und Gassi mit so wenig Stress wie möglich für ihn. Lasse ich ihn unkommentiert sein Ding machen, rennt er entweder nonstop in mehrere 100m Radius oder versinkt im (vornehmlich Mäuse)Jagen, bis er mental komplett weg ist. Daher meinte ich, dass ich das als Zwischenschritt sehe.

    Im Moment bekommt er daher auch extrem wenig Freilauf, aber ab und zu braucht er das körperlich einfach.

    Edit: Ich stelle es mir schlicht einfacher vor, die Leckerchen und damit auch die Erwartungshaltung abzubauen, als ihn weiter ballen zu lassen und nur zu hoffen die SD Medis werdens schon richten |) Auch wenn dadurch schon einiges deutlich besser geworden ist. Aber das verankerte Zwangsverhalten muss ja irgendwie raus...


    bei Ares ist es eben so, dass er sich gerade durch Verhaltensketten extrem hochspult.. also von entspannntem, ansprechbarem Hund zu nix geht mehr in weniger als 10 Sekunden :ugly:

    er kommt da auch allein absolut nicht raus und spult dann das immer gleiche Verhalten völlig hirnlos in einer Endlosschleife ab.. (Nein, das lasse ich natürlich nicht zu.)

    ihm muss man da wirklich aktiv raus helfen.

    ich verstehe deine Überlegung als Zwischenschritt schon. Aber es könnte eben auch sein, dass er sich damit nur auf eine andere Art und Weise mental ins Aus schießt. Und ich denke in die Richtung gingen die Bedenken.

    Weil ich mich jetzt frage, was dagegen spricht.

    dagegen würde für mich sprechen, dass der Hund ja nicht 'sein Ding macht' und entspannt spazieren geht und sich eben auch seiner Umwelt in einem gewissen Maße widmet, sondern eben 'endlos' die Verhaltenskette abspult..

    es gibt manche Situationen, in denen Ares auch dazu neigt, in eine Verhaltenskette zu rutschen. Er fährt sich dann einfach zu sehr hoch und spult kopflos und hirnlos einfach immer das gleiche Verhalten ab, ohne nachzudenken. Auch, bzw besonders, wenn es dafür keine Belohnung gibt.. für ihn ist dann auch das Rennen ein Teil von Selbstbelohnung.. ich mag das einfach nicht, wenn er so drauf ist..

    Ich breche das dann aktiv ab und lasse ihn 'seine Nerven sortieren', so nenne ich es immer, um Außenstehenden zu erklären, was wir da gerade machen..


    Edit: ich habe nix generell gegen Verhaltensketten. Meine Hunde haben auch Verhaltensketten (Umorientierung bei Hundesichtung zb).

    Aber ich würde eben nicht wollen, dass das Draußen sein aus einer einzigen, endlosen Verhaltenskette besteht, ohne dass der Hund auch mal sein Ding macht..

    ich habe jetzt etwas drüber nachgedacht.. ich muss eigentlich recht selten den Radius korrigieren.. der passt anscheinend ganz gut zu meinen Hunden und unserer Umgebung..

    hier gibts aber mehrere lockere Varianten für 'spezielle' Situationen..

    wenn zb jemand vor uns läuft und die Hunde demjenigen für meinen Geschmack zu nahe kommen gibt es ein 'nicht so weit'.. sie müssen dann nicht stehen bleiben oder so.. meistens schnüffeln sie dann in ihrer direkten Umgebung..

    dann gibt es noch ein 'bleibt mal da', wenn wir auf unübersichtliche Kreuzungen zulaufen und ich dahinter Geräusche höre. Da bleiben die Hunde dann in meiner Nähe, ungefähr 2 m würde ich sagen, dürfen aber schnüffeln, markieren, wie auch immer. Nur eben nicht vor mir auf die Kreuzung laufen.

    und wir haben ein 'langsam' das verwende ich bei unübersichtlichen Wegen, wenn ich Geräusche höre. Die Hunde sollen sich dabei einfach nicht so schnell von mir entfernen, dürfen aber vor laufen (Unterschied zum 'bleibt mal da'). 'Langsam' verwende ich zb aber auch an der Flexi, wenn Ares da zu schnell wird.


    ähm ja, klingt ziemlich wirr, aber wir kommen so gut zurecht |)