Beiträge von miamaus2013

    Woher kommt das? Mir erschließt sich das nicht.

    bei mir hängt es einfach mit meinem Einflussbereich zusammen.

    Ich betreibe keine Nutztierhaltung. Auch wenn ich keine tierischen Lebensmittel konsumiere, ändert das rein gar nichts daran, dass die Nutztiere weiter gequält werden.

    Nicht 'für mich', aber sie werden eben nicht von heute auf morgen in die Freiheit entlassen, sondern fristen erstmal weiter ihr Dasein.


    wenn ich aber verhindere, dass meine Hunde ein Reh aufscheuchen, in dem sie eben nicht durchs Unterholz stromern, dann übe ich durch mein Verhalten einen direkten Einfluss aus.

    Meine Hunde müssen auf dem Weg bleiben, stören dadurch das Wild nicht und dieses eine Reh muss nicht in Panik vor uns flüchten. Es halt also auf das Leben dieses einen Rehs, das uns begegnet, einen direkten Einfluss.

    Und das mit so einer winzigen Kleinigkeit wie einem Hund beizubringen, eben auf dem Weg zu bleiben.

    Für mich ist das einfach ein großer Effekt für eine kleine Rücksichtnahme.

    Wir wechseln das Thema, aber wenn Wild eine Freizeitfläche für Menschen für sich annimmt, dann dürfen Menschen die Fläche nicht mehr für den Zweck nutzen für den sie angelegt wurde?

    es geht doch auch gar nicht darum, dass die Flächen vom Menschen nicht mehr genutzt werden.. davon redet hier doch niemand...

    ich gehe mit meinen Hunden auch im Wald spazieren. Auch im Wald, wo ich weiß, dass dort Wild lebt.

    Aber wir nehmen eben Rücksicht auf das Wild, meine Hunde dürfen nicht durchs Unterholz stromern um das Wild so wenig wie möglich zu stören..

    ich verstehe halt wirklich nicht, was daran so schwer sein soll? :???:

    man lebt doch nicht allein auf der Welt, es geht doch nicht immer nur darum, dass der eigene Hund maximalen Spaß hat und andere Lebwesen fallen dann halt hinten runter.

    Ich hab mal geguckt, es gab 14 Welpen :shocked: Kann das problematisch sein für die Kleinen? Einer unserer Familienhunde kam aus einem Wurf mit 13 Welpen, und keiner der Hunde ist älter als 5 Jahre geworden. Aber ob das mit der Wurfgröße zusammenhing, weiß ich natürlich nicht.

    Ares kommt zb aus einem 12er Wurf und erfreut sich bester Gesundheit. Es haben auch alle 12 Welpen überlebt.

    Ok, er ist auch erst 3 1/2 Jahre alt. Aber wie gesagt, er ist kerngesund. Da ist jetzt nicht absehbar, dass er in den nächsten 1 1/2 Jahren sterben wird.

    noch eine kleiner Ergänzung dazu

    Quelle https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes…N&det_id=427112


    nur um mal zu verdeutlichen, was im Schlimmsten Fall die Konsequenzen sind, wenn der Hund beim Stromern im Unterholz erwischt wird..


    Und gerade, wenn ich in einem Bereich lebe, ich dem ich schon für eine abgelegte Leine zum Schuhe zubinden eine Strafe zahlen muss, wäre ich wirklich vorsichtig, dass man da mal nicht die ganz harten Geschütze auspackt.

    @Dakosmitbewohner laut Profil kommst du aus NRW?

    Da sind Hunde im Wald außerhalb der Wege an der Leine zu führen. (Ausnahme: Jagdhunde bei der Jagdausübung und Polizeihunde.) Und zwar ganzjährig.

    Im Wald dürfen Hunde außerhalb von Wegen nur angeleint mitgeführt werden; dies gilt nicht für Jagdhunde im Rahmen jagdlicher Tätigkeiten sowie für Polizeihunde.

    https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes…N&det_id=428092

    Also ist es eben nicht erlaubt, den Hund durchs Unterholz stromern zu lassen.

    Edit: und selbst wenn es erlaubt wäre, was es eben nicht ist. Im Unterholz leben Wildtiere, die haben dort ihren Rückzugsort, die ziehen dort ihre Jungtiere auf, die ruhen dort tagsüber, weil sie nachtaktiv sind.

    Warum in aller Welt, muss der Hund denn zwingend da durch rennen?

    man stört Wildtiere auch mal, wenn man auf dem Weg lang läuft. Das stimmt. Aber dann haben sie wenigstens die Chance, sich ins Unterholz zurück zu ziehen. Wenn man den Hund da auch noch durchstromern lässt, wirds es umso schwieriger für das Wild, einen sicheren Rückzugsort zu finden.


    Und weil ja das Argument kam, dass man den Hund dann genauso gut an der 2 m Leine führen könnte

    So sieht das bei meinen Hunden aus. Sie bewegen sich frei, sie machen Hundedinge und ich muss sie nicht ständig ansprechen. Aber sie stromern eben nicht durchs Unterholz, sondern bleiben auf dem Weg. Ganz einfach, weil sie das gelernt haben.

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    (Mia läuft so verhalten, weil man im Hintergrund Schüsse hört, das war ihre Schussangst-Phase.)