Beiträge von miamaus2013

    Nur muss es was sein, wo es ihm nicht voll den Vogel raushaut.

    Wurde ja schon gesagt, aber noch Mal: es geht bei KEINEM Hundesport drum, dass es dem Hund voll den Vogel raushaut..

    Nicht mal bei richtig aufgebautem Agi haut es zb Kalle als AL Border den Vogel raus…

    Ganz im Gegenteil: in nem modernen Parcours hat man mit einem durchgeknallten Hund absolut keine Chance. Daher ist das Ausbildungsziel immer: zuhören, Kommandos befolgen und das bei maximaler Geschwindigkeit.

    Kalle springt sich warm und wird dann ruhig ohne hochziehen oder so an den Start gelegt. Liegt da brav bis zum Startsignal und dann gibts für Kalle nur ein Gas: Vollgas. Während er die Kommandos von mir abarbeitet.

    Das ist nicht stumpfes durch den Parcours rennen.

    Er kann aus dem Lauf (bisher) eine Hürde auf 9 Arten umrunden - auf Zuruf. Er hat zwei verschiedene Tunnelkommandos. Und kann natürlich auch Hürde und Tunnel unterscheiden. Sowas geht nicht, wenn der Hund das Hirn ausschaltet.

    miamaus2013 seit Januar :) Mit Hier, Klein machen, Anlocken und viel loben wenn er kommt. Man solls ohne Leckerli trainieren. Gonzo bringt mir auch alles gerne, nur gezielter Apport geht nicht.

    Unser Trainer meint kein Sport der ihn zu sehr hochpusht. Sonst kann man die Dummyarbeit vergessen später.

    Wie genau soll er denn bei dem Aufbau verstehen, dass er das Apportel zu dir bringen soll?

    Du belohnst die Abgabe nicht mit Futter, richtig? Wie belohnst du die Abgabe stattdessen?

    Gerade bei Hunden, die eine gewisse Beutemotivation mitbringen, finde ich es wichtig, dass auch die Abgabe belohnt wird.

    Weil, aus lerntheoretischer Sicht handelt es sich dabei für den Hund ja um eine negative Strafe (=etwas angenehmes wird weggenommen)..

    Ich bin ja ein großer Freund davon, mit jungen Hunden ganz gezielt zu üben, sie hochzufahren UND sie dann auch wieder runter zu fahren.

    Bei mir haben die Sportarten daher auch unterschiedliche Startrituale.. auf Agi bereite ich Kalle ganz anders vor als auf Obi.

    miamaus2013 ich glaub auch, dass ihm das gut tun würde, aber dafür muss er das Konzept vom Apportieren erst verinnerlichen 😂 Also das taugt ihm ja extrem zum Dummy zu laufen, es zu holen, in meine Richtung zu rennen…und dann ne 90 Grad Kurve und wegrennen 🙈

    Und die Randaufgaben, Fußarbeit…Warten…keine anderen Hunde anspielen…findet er doofer als doof.

    Sobald er grundlegend checkt, dass er mir das Teil bringt, würde ich sicher mehr machen. Aktuell trau ich mich nicht viel ohne Traineraufsicht - außer Dummy halten lassen, Fußarbeit üben…also ruhige Dinge. Einmal die Woche sind wir bei dem Trainer (aktuell Einzeltraining) und üben das. Ich würde schon gerne später das ernsthafter betreiben. Es macht ihm richtig viel Spaß und der Trainer meinte auch, dass er mit 100 % dabei ist. Der haut sich Böschungen für das Dummy runter 😅 da muss man andere Hunde erst überzeugen.

    Und wenn du einen anderen Sport versuchst, bei dem er „mehr“ machen kann und weniger „gedeckelt“ wird?

    Vlt sowas wie longieren?

    Wie lange trainiert ihr denn schon mit dem Trainer?

    Wie baut ihr das Apportel zu dir bringen aktuell auf?

    Mir fällt da leider nur eins ein: warum trägt er keinen Maulkorb?

    24/7 Mk?

    Wie gesagt, wir haben MK Training ja gemacht. Er hatte zeitweise das ding auch tagsüber dann länger drauf.

    Meiner Meinung nach gehört auf diesen Hund, so lange er sich in eurem Haushalt befindet, 24 Stunden am Tag, 7 Tage lange die Woche ein Maulkorb.

    Also immer. Nicht nur länger am Tag. Einfach absolut immer.

    Es kann doch nicht sein, dass dein Kind seit drei Jahren tagtäglich damit leben muss, im eigenen Haushalt, wo es sich sicher und geborgen fühlen aollte, gebissen zu werden, nur damit der Hund nicht mit einem vlt unangenehmen Maulkorb konfrontiert wird…

    Bei der Abwägung Hund gegen Kind sollte die Abwägung doch eigentlich absolut eindeutig zu Gunsten des Kindes ausfallen..

    Noch mal: dein Kind wurde gebissen und erheblich verletzt, der Hund hat beim Biss nachgesetzt.

    Und du lässt diesen Hund wirklich noch allen Ernstes ohne Maulkorb im gleichen Haushalt rumlaufen wie dein Kind?

    Worauf wartest du? Dass das Kind noch schwerer verletzt wird?

    Guter sehr zutreffender Spruch 😅 Viiieeel trainieren tun wieder nicht. Vieles ist managen und versuchen Alltagsthemen zu lösen. Das einzige ist etwas Dummyarbeit, aber sehr dosiert momentan, weil eh nicht viel geht bei ihm. Mir ist wichtiger unsere Themen zu lösen.

    Trainer waren wir jetzt bei insgesamt 4…es ist nicht einfach in der Nähe gute Trainer zu finden. Waren/Sind auch alles keine schlechten Trainer, nur 2 davon zu weit weg. Eine in der Nähe finde ich sehr gut, da waren wir auch lange, aber bei Gonzo brauch ich Einzeltraining und das macht sie kaum.

    Hast du es mal umgekehrt versucht? Also mehr Sporttraining?

    Kalle trainiert ja zb seit er bei mir ist sehr regelmäßig im Sport. Und ich habe einfach das Gefühl, dass ihm das so richtig gut tut. Mental wie auch körperlich.

    Da kann der kleine Hund mal alles geben und sich körperlich so richtig auspowern und wird dabei gleichzeitig auch mental gefordert, in dem er natürlich schon auch Kommandos befolgen muss und eben zuhören muss.

    Nach dem Training „strahlt“ er immer übers ganze Gesicht. :herzen1:

    Daher trainiert er auch auf den Turnieren zwischendurch immer ein bisschen, weil er da mal kurz so richtig Dampf ablassen kann. Aber halt in einem kontrollierten Rahmen.

    Wir hatten in letztens bei Bekannten mit und wie er sich dort aufgehführt hat! Alle angesprungen, in die Hände gebissen, quietschend herum gerannt wie ein Irrer, Dinge gestohlen…waren dort 1h. Die Rettung war ihr Garten.

    Blöde Frage, aber warum lässt du ihn da so frei rumfliegen?

    Das Recht, sich in solchen Situationen frei zu bewegen, bekommen meine Hunde nur, wenn sie sich benehmen können. Also die Situation aushalten und entsprechend gesellschaftlich akzeptables Verhalten zeigen.

    Wer das nicht kann, muss in meiner unmittelbaren Nähe bleiben und zb angeleint bei mir rumliegen.

    Für mich klingt die Beschreibung in der Situation nach massiver Überforderung deines Hundes, die sich in fiddeln äußert. Daher würde ich ihm so viele Entscheidungen wie möglich abnehmen..

    bis im Zweifel eben nur noch liegen und atmen bleibt. :ka:

    Also dieses "unter sich regeln" schlagen doch zu 95% die Halter mit dem größeren Hund vor, egal welche Optik der Hund sonst so hat :rolling_on_the_floor_laughing:

    Ich habe das tatsächlich schon bei einem Mann mit seehr kleinem, sehr alten Yorkie gehabt. Der hat zu mir gesagt, ich müsse meine Hunde (damals nur Ares und Mia) nicht anleinen, sein Yorkie würde nix machen.. :pfeif:


    Ich habe, sehr wahrscheinlich durch Ares, nur sehr selten unerwünschte Hundebegegnungen, aber wer seine Hunde ohne Absprache zu nem Mali hinlässt, ist dann auch wirklich absolut schmerzbefreit. |)

    Ich nehme dich nur mal als Beispiel.

    Wenn ich solche Sachen gelesen habe, habe ich immer an mir gezweifelt. Was mache ich falsch? Wieso kann Darko das nicht?

    Mittlerweile weiß ich, es sind einfach alle HH, alle Hunde, alle Wohnorte usw. anders und damit auch der Umgang und die Umwelt. Das wird glaube ich oft vergessen.

    Darko ist nun mal kein Kalle, hat noch nie ein Sportevent oder HuPla gesehen, läufige Hündinnen lassen das Gehirn aussetzen, zu Ruhe muss ich Darko in höherer Reizlage "zwingen", Freilauf in der Großstadt unmöglich und in der Natur als Jagdsau nur selten möglich usw.

    Ja genau, Kalle IST einfach so, das ist einfach seine Art..

    Mein kleiner Gasherd - wenn er arbeiten darf, ist er sofort an und gibt 100 % und wenn er aus ist, dann ist er einfach aus und dümpelt entspannt rum… :herzen1:

    Und dazu ist er in solchen Situationen auch einfach aufgewachsen.. ich habe mal spaßeshalber durchgezählt. Das gestern war sein 60. Turniertag. Darunter Hallenturniere, Outdoorturniere, Übernachtungen im Zelt auf dem Hundeplatz, Übernachtungen im Hotel mit und ohne andere Hunde. Das ist einfach sein Leben, unser Alltag.

    Dazu kommen noch 16 Seminartage nur für Kalle. Mit ähnlichem Setting wie bei den Turnieren…

    miamaus2013 Ich kann Emmi auch überall abliegen lassen, dann liegt sie da halt und glotzt oder döst, Restaurant, Hotel, Hundeschule, Hauptbahnhof. Das hat in unserem Fall gar nichts damit zu tun, ob sie bei entsprechender Reizlage draußen an der Leine ordentlich laufen kann. Das sind schon zwei verschiedene Paar Schuhe - einmal wünsche ich Ruhe, da liegt naturgemäß dösen nahe, einmal versetze ich sie in Bewegung - da liegt natürlich noch mehr Bewegung viel näher.

    Ja habe ja schon (mehrfach) gesagt, Kalles Leinenführigkeit ist einfach mies..

    Gestern konnte er keine drei Schritte ordentlich laufen..

    mich hat das gestern auch so genervt, dass er dann auch in der Halle nur im Freilauf war - weil dann kann er ja nicht an der Leine ziehen. :hust:

    Leinenspaziergänge an der kurzen Leine gibts für meine Hunde quasi gar nicht.. ich gehe eigentlich immer so spazieren, dass sie entweder frei laufen können oder die Flexi dran ist..

    Reizüberflutung kennt Kalle glaube ich gar nicht :ops:

    Der kann auch den ganzen Tag mit in der AGI-Halle sein, neben ner läufigen Hündin sitzen, gar kein Problem für ihn..

    Wenn wir unterwegs irgendwo stehen bleiben, lege ich die Hunde ins Pausenkommando, das kennen sie und nehmen das entsprechend gut an.

    Empfindet ihr es als übergriffig, wenn man in Spaziergebieten Zettel aufhängt, die auf Leinenpflicht und Brut- und Setzzeit hinweisen? Das ist vermutlich irgendwie asi und nicht mein Zuständigkeitsbereich, oder? Weil das die Entscheidung von den Jagdpächter*innen bzw. Waldeigentümer*innen ist...?

    Hier hängt auf einem meiner Spazierwege so ein Schild und ich finde es echt nervig…

    Weil erstens stimmt es einfach nicht.

    Hier bei uns gibt es keine generelle Leinenpflicht, auch nicht in der Brut- und Setzzeit.

    Und meine Hunde dürfen nie hetzen. Auch nicht außerhalb der Brut- und Setzzeit.

    Die dürfen auch nicht durchs Unterholz laufen und zb noch nicht mal mäuseln.

    Ich finde bei diesem „anleinen in der Brut- und Setzzeit“ schwingt immer irgendwie mit „außerhalb der Zeit ist es egal, wenn der Hund durchs Unterholz streift und Wild hetzt“. :ka: