Für mich ist das so, wenn der Hund ständig bellt, hat das arme Tier ein Problem und das tut mir sehr leid.
Ansonsten wohnen wir auf dem Land, hier bellen die Hunde nun mal und zum Glück stört sich hier niemand dran.
Meine Hunde sollen auch anschlagen, wenn jemand das Hofgrundstück betritt, der Garten geht zum Feld, da hat niemand fremdes etwas zu suchen. Wobei ich die Hunde schon zurückrufe, nicht weil es wen stört, sondern weil meine Hunde wissen sollen das ich es wahrgenommen habe und mich kümmere. Meine Rüde hat auch Angst vor unserem Nachbarn und verbellt ihn, den stört das nicht. Dessen Zwingerhund bellt dafür die halbe Nacht, armes Tier. Die Nachbarn meckern zwar manchmal über das nächtliche Gebelle des Zwingerhundes, aber im Grunde ist das auf dem Dorf so.
Wir hatten auch schon Leute die aufs Dorf gezogen sind und sich über die muhenden Kühe, schnatternden Enten und Frösche beschwert haben 
Wir hatten in der Nachbarschaft mal einen Dobi, der den halben Tag im Garten/Nacht gebellt hat, die quickende Stimme fand ich schon nervig. Irgendwann haben sich auch Leute beim Ordnungsamt beschwert, da kam die Antwort : Das ist ein Hund, der darf bellen, nur nachts sollten sie ihn ins Haus holen.
Ich finde man kann es auch übertreiben und sich über alles und jeden beschweren. Hier mähen auch Leute in der Mittagsruhe rasen, jep der Bauer mäht auch das Feld. In der Stadt hast du ständig Lärm, da finde ich die dörflichen Geräusche schon Luxus. Nicht alles was meine Nachbarn tun gefällt mir, aber für ein gutes Miteinander stecke ich auch mal zurück, meckere vor mich hin und grüße dann freundlich.