Beiträge von Ninma

    Wir sind noch immer nicht von dem Stresspegel von unserem Urlaub runter. Der Hasenfuß ist ziemlich nervös, entweder Oh Gott ein Mensch und verstecken oder tiefes brummen und bellen. Wobei wir letztens bei Bekannten waren, kommt ein fremder Mann dazu. Ich ihn angeleint und sitzen geblieben, Maverick am bellen. Kommt der Mann auf uns zu, ignoriert den Doofkopf und sagt Tach, Hund ganz still und versteckt sich :D Das war natürlich optimal.
    Die nächsten Tage lassen wir es ruhig angehen, schöne Pampaspaziergänge, dann wird das wieder. Soll er sich lieber versuchen zu verstecken, als sich das knurren anzugewöhnen :muede:
    Michi69 was macht Ihr anders bei Hundebegegnungen ? Bei der Sache mit dem Praktikanten wäre mir das Herz in die Hose gerutscht, aber lieber im Training als bei Fremden.

    Mir ist gerade auf meiner Runde eingefallen ... ich würde weniger auf die Entfernung achten, sondern mehr wie der Weg dorthin ist. Habe ich eine gemütlichen wenig genutzten Rad/Fussweg oder muss ich direkt auf einer befahrenen Landstrasse laufen und alle paar Minuten in den Graben hüpfen. Oder führt mich der Weg an 3 Hofhunden vorbei, die aus dem Garten stürmen oder am Zaun bellen. Oder ist es ein Weg den alle Hundehalter gehen, das kann mit einem unverträglichen Hund schwierig werden. Ich würde den Weg mehrmals ablaufen, vielleicht auch mal spät abends und schauen ob ich damit leben kann oder nicht.

    Bei uns bekommen sie auch Sonnenblumenkerne bzw die fertigen Mischungen, ansonsten finden sie genug in unserem naturbelassenen Garten.

    Mit den Enten hatten wir in der Gemeinde das Problem das diese täglich sämtliche Brot-und Brötchenreste von den Anwohnern bekommen haben. Nicht nur das sie davon fett und krank wurden, gleichzeitig hat sich ihre Anzahl so erhöht das der kleine See völlig überbelegt (oder wie soll man das nennen) war. Die Enten wurde so zutraulich das sie bis in die Gaststätte marschierten oder Richtung Supermarkt. Seit die Fütterung verboten ist pegelt sich das langsam wird ein. Na und mit den Möwen ist wohl klar, die wurden so angriffslustig das sie den Touristen das Essen aus der Hand geklaut haben bzw sich durch wildes Hacken geholt haben.
    Gut gemeint ist eben nicht immer gut.

    Wir müssen immer sehr aufpassen das die Vögel nicht ins Haus kommen. Letztens hatten wir hier 3 junge Anselm die im Haus fangen gespielt haben, raus rein und im Kreis, das ging eine Stunde so. Ihr hättet mal die großen Augen der Hunde sehen sollen.

    Wie gesagt wir wohnen umgeben von Feldern und Wiesen, aber meine Hunde würden meutern wenn wir jeden Tag die gleiche Runde drehen würden. Also fahren wir viel raus, sonst würden sie ja auch nie andere Menschen oder Hunde sehen. Da es hier keinerlei Wege gibt wird auch kein Hundekot aufgesammelt, der bleibt dann gleich neben den Pferdeäpfeln oder Rehköddeln liegen. Abgesehen davon das es keinerlei Möglichkeiten zur Entsorgung gebe und meine Hündin meine Nähe meidet solange ich ihren Kot in der Hand habe, sie findet das ekelig :D Aber da tritt auch niemand rein, da kein Mensch hier lang geht. Wobei es hier massenhaft Hunde gibt, aber man trifft nie einen. Woanders wird natürlich aufgesammelt.

    Und wie in meinem letzten Beitrag geschrieben, in der Pampa wohnen ist nicht immer von Vorteil. Alles ist voller Wild, im Wald ist ganzjährig Leinenzwang, die Hunde finden es langweilig - gibt ja kaum neue Düfte zu schnüffeln, will man mal trockenen Fußes irgendwohin´, bleibt nur die Straße ohne Bürgersteig und ein ständiges Ausweichen von Autos, Felder kann man nur selten nutzen, die Wiesen nur wenn kein Vieh drauf ist oder sie abgemäht sind (mit Erlaubnis des Besitzers), im Winter ist es stockdunkel - gibt natürlich nirgendwo Straßenlaternen, man stapft einsam durch hohen Schnee. Und ohne Auto ist man aufgeschmissen. Trotzdem wohnen wir sehr gerne hier, wir fahren aber auch viel in städtisches Gebiet.

    Wir füttern nur im Winter wenn längere Zeit durchgängiger Frost ist. Ansonsten haben die Tiere (nicht nur Vögel) bei uns genug natürlichen Lebensraum. Der Garten ist voller Vögel, sie finden auch genug, wir haben Eichhörnchen, Igel und leider kommen die Rehe bis in den Vorgarten.
    Ich stehe der ganzjährigen Fütterung eher skeptisch gegenüber. Wobei Ihr ja anscheinend alle vernünftiges Futter gebt. Hier ist mittlerweile die Fütterung von Enten und erst recht von Möwen bei Androhung hoher Strafen verboten. Was auch gut und richtig ist.

    Sorry mit Zwang war das falsche Wort, für meinen Rüden war anfangs auch schon das anbieten eines Leckerlies Zwang und Druck. Ich bin Schissbuxengeprägt :roll: Und Erfolgsdruck meine ich den den sich der Besitzer selbst macht. Und in den Beschäftigungsgruppen waren wir monatelang nur dabei, lernen war anfangs für ihn nicht möglich. Trotzdem habe ich bei dieser Art des Hundeschuleintrittes tolle Erfahrungen gemacht, denn der Hund lernt trotzdem Gehorsam, ohne das ich was will ;) Diese typischen Sitz, Platz, Fussgruppen würde ich nicht mehr nutzen. Aber wie gesagt kommt darauf an was man will.

    Kommt darauf an was Du willst und ob Du eine gute Hundeschule in der Nähe hast. Ich bin inzwischen Fan davon mit Beschäftigungsgruppe (ohne Erziehung ) anzufangen, Kleingruppen von 3-4 Hunden. Der Hund lernt ohne Zwang und Erfolgsdruck etwas gemeinsam mit seinem Menschen zu tun, das stärkt die Bindung und legt eine guten Grundstein für die spätere Erziehung. Außerdem hat man bei Fragen trotzdem einen Ansprechpartner, da würde ich eher ein paar Einzeltrainings buchen.

    Wir wohnen in der Pampa, direkt am Feld, rechts, links, vorne, hinten :D Rehe und Hasen im Garten, Nachbars Hühner und Kühe. Bis zur den Wiesen ca 100 m, dann weiter Richtung Wald. Schön wa ? Besonders im Sommer wenn alle Felder bestellt sind und auf der Wiese Kühe sind, wir keine Gehwege oder Feldwege haben und dann auf der Straße latschen. Also fahren wir ziemlich oft mit dem Auto los, was aber nicht schlimm ist, da wir gerne neue Wege erkunden. Einzig im Winter ist es praktisch, wenn der Boden gefroren ist kann man gleich auf Feld ohne sich einzusauen :hust: . Das schwierigste finde ich wirklich das wir keine Wege haben, idyllisch ja, aber zum spazieren gehen nicht so toll.

    Blöde Situation ..... aber ich denke die Leute haben einfach Angst. 5 erwachsene Rottis können auf unerfahrene Menschen auch bedrohlich wirken. Ich denke Ihr kommt nur weiter wenn die Menschen merken das sie wirklich lieb sind. Wenn das Grundstück gut gesichert ist und die Hunde ruhig sind kann Euch keiner etwas. Ich hätte eher Angst vor Giftködern auf dem Grundstück.

    Gibt es denn irgendeinen Grund das die Leute Angst haben ? Wie läuft es wenn Ihr spazieren geht ?

    Ich würde mir eher Gedanken machen wenn der Althund sich alles gefallen lässt, so eine Erziehungshilfe ist unersetzlich. Ich finde sie macht das prima, brummen, bellen, abschnappen, gehört eben dazu.

    Sorry ist nicht böse gemeint, aber ich finde es schon lustig wenn man bei der Nennung der Rasse die 'Farbe betont. Ehrlich gesagt kenne ich das nur von Weimaranerbesitzern :D