Beiträge von Ninma

    Das ist ja dann auch ein Kulturschock für ihn und dafür macht er das schon gut. Vielleicht könnte Dein Lebensgefährte ihn füttern, wenn er gerne frisst. Ansonsten erstmal ganz viel Ruhe und Entspannung. Nicht so lange spazieren gehen, das kennt er nicht und kann ihn schnell überfordern. Und wenn möglich eher ruhige Spaziergegenden, wo er sich auch entspannen kann.

    Maverick ist ja ein anderer Hund ... er mag unsere Postbotin sehr gerne. Da wird weder das Auto angekläfft, noch die Frau, Angst hat er auch keine. Schließlich ist sie ganz friedlich und geht schnell wieder von alleine :D

    @Ramona Kornbrust wie verhält sich denn Dein Lebensgefährte ? Ist er nur bei ihm unsicher und auch bei anderen Menschen ? Aber er ist ja auch erst seit ein paar Tagen da und hat sich noch lange nicht eingelebt, das braucht Zeit. Vielleicht legt sich das Verhalten ganz schnell von alleine.

    Mein Rüde würde das fertig kriegen . Der hat sich letztens fast von einer Brücke gestürzt, springt hoch bzw wollte rüber, zum Glück war er am Geschirr angeleint und ich konnte ihn zurückziehen.
    Ich kenne auch Hunde die durch Fensterstürze ums Leben gekommen sind, das waren aber Hunde die Verlassensängste hatten.

    Ninie wälzt sich vorzugsweise am Strand in totem verwesten Fisch und nein sie geht dann nicht baden und wir fahren im Auto nach Hause. Toten Fisch kann nix toppen. Nicht mal als sie sich in Menschenscheiße gewälzt hat , mit einem langhaarig weißen stinkenden Hund durch den Ort und dann ins Auto ..... ja wir hatten alle Aufmerksamkeit :D Und natürlich hat sie in ihrem ersten Jahr jeden Tag ins Auto gekotzt, nicht weil ihr schlecht war, sondern weil alles so aufregend war.

    So schön ist das Hundehalterleben und wir lachen immer noch darüber. Nun ja in dem Moment manchmal nicht , aber spätestens am abend.

    Das ist echt doof, Maverick ist manchmal ähnlich. Vor Fremden hat er Angst, aber von Freunden liebt er es gekuschelt zu werden .... aber ich lasse ihn nie aus den Augen.
    Ich hatte damals auch gehofft das er was mit der Schilddrüse hat, wäre ja mal was gewesen wo man ansetzten kann. Aber er ist natürlich kerngesund, obwohl alles zu Schilddrüse passt.

    Er hat hinten auch eine Stelle wo er ausweicht und er neigt zum schnappen wenn er sich erschreckt, egal ob Hund oder Mensch. Erschrecken muss nicht mal etwas sein was man bemerkt, das kann eine Berührung an einer Stelle sein wo er gerade nicht damit rechnet. Zudem wenn er einen stressigen Tag hatte oder oder oder.

    Heute haben wir den Chef unserer Tierarztpraxis beim joggen getroffen .... kläfft er den nicht an ... er neigt ja eher zum verstecken, ab manchmal ..... schade das man die Hunde nicht fragen kann.

    Wobei ich zugeben muss das ich 2 x weiße Schäferhunde in Pflege hatte. 5 Monate und das Mädel war 10 Monate, klar keine Welpen mehr. Aber vieles von dem was Du schreibst passt zu diesen Hunden. Der jüngere Rüde hat mir tatsächlich die halbe Wohnung zerlegt. Und bevor hier wieder alle schreien typisch Tierschutzhund, ne der kam vom Züchter :D Ich weiß nicht ob das für die Rasse typisch ist, in jedem Fall sind es sehr sensible Hunde, die auch eine ebenso sensible Erziehung benötigen.
    Das meiste was Du schreibst klingt aber wirklich nach typischer Welpe. Das wird besser !

    Die Geschichte am Bach ist doch endlich mal eine süße Geschichte, Ihr und der Hund hattet Spaß, das ist doch wichtig.

    Hundekinder schlafen jede Menge und in der Zeit kann man jeder Menge erledigen. In den Wachphasen sollte man sie einfach im Auge behalten. Unsinn haben sie trotzdem im Kopf, aber das ist doch das schöne und süße an der Welpenzeit.

    Ich habe mehrmals im Jahr Pflegewelpen hier und ja da wird jedesmal alles welpensicher gemacht - erzieht zur Ordnung :D

    Das macht keinen Unterschied, einen erwachsenen Hund erziehe ich genauso wie einen Welpen. Wenn der Hund überhaupt noch nicht erzogen ist kann das auch Vorteile haben, das hat du alle Chancen von vorne anzufangen. Hat er sich Unarten angewöhnt kannst Du auch noch viel ändern, vielleicht nicht alles, aber verbessern immer. Wichtig ist vom ersten Tag an damit zu beginnen.

    Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Ihr habt ein Baby und verlangt das Abitur. Seid vorausschauend, am besten so daß der Hund keine Fehler machen kann, dann ist auch kein Abbruchsignal nötig. Wenn Ihr schon mit Abbruch arbeiten, was bietet Ihr dem Hund für Alternativen ? Zeigt dem Hund was richtig ist, das ist schon die halbe Miete.
    Wenn sie "schmackhafte " Sachen nicht her gibt, ist die Alternative nicht hochwertig genug.