Beiträge von Ninma

    Ich kann dir keinen Tipp geben, da wir jahrelang mit so einem Hund als Nachbarn gelebt haben. Da hieß es immer aufpassen ob der andere Hund draußen ist und sich abstimmen. Aber diese Hündin hatte auch meine vorher lebensbedrohlich verletzt. Mit Management haben wir das gut hinbekommen.

    Gab es denn schon Vorfälle wo der Hund der Nachbarin verletzt hat ? Ich finde dein, töten, töten, töten …. klingt schon krass. Ich würde mit der Nachbarin reden, Gassigehzeiten abstimmen und der Nachbarin deine Sorgen mitteilen. Feindlich gesinnte Hunde in der Nachbarschaft können ein enormer Stressor sein, auch wenn der Hund Maulkorb trägt. Ich würde also präventiv handeln, d.h. entweder das sich die Hunde nie begegnen oder trainieren das gesicherte Begegnungen friedlich ablaufen. Wenn ihr ein gutes Verhältnis habt sollte das doch möglich sein ?

    Schau dir mal die ganzen Hunde an die in Pflegefamilien leben, teilweise Monate. Ein Wechsel ist selten ein Problem. Ausnahme ist natürlich wenn ein Hund ein Wanderpokal ist, das verkraften viele Hunde nicht.

    Manche Hunde brauchen ein wenig länger um das alleine bleiben zu lernen. Bei meinem Rüden hat es fast 2 Jahre gedauert bis er ganz alleine bleiben konnte, also auch ohne anderen Hund. Heute bleibt er problemlos alleine.

    Ich hatte einige Pflegehunde die nicht alleine bleiben konnten und glaube mir, Familien die eine rundum die Uhr Betreuung absichern können sind sehr selten. Gelernt haben sie es bis auf 2 Ausnahmen alle.

    Ich finde, unabhängig vom Alter, sollte jeder den Hund haben der zu einem passt. Heute ist man mit Mitte 60 ja noch nicht alt, auf der anderen Seite gibt es 20 jährige die keine 30 Minuten spazieren gehen können. Ich persönlich möchte im Alter auch noch einen Hund haben, wahrscheinlich eine weniger aktiver Rasse und keinen Welpen mehr … eigentlich möchte ich jetzt schon keinen Welpen mehr |).

    Im Verein handhaben wir es bei Vermittlungen an ältere Menschen so das ein Zusatzvertrag mit jemanden geschlossen wird der sich bereit erklärt den Hund im Fall der Fälle zu übernehmen. Meistens sind das die Kinder. Und im Fall der Fälle ist das alles vergessen oder doch nicht mehr möglich und der Hund geht an uns zurück. Leider schon sehr oft erlebt. Man kann eben nicht alles planen.

    :streichel: Du darfst traurig sein. Ich kann das gut verstehen, die Ninie ist jetzt schon über ein Jahr nicht mehr da und es tut immer noch weh und es gibt auch noch Tage mit Tränen. Um keinen meiner anderen Hunde habe ich so sehr getrauert. So langsam fehlt der Umwelt das Verständnis, aber das ist mir gleich. Trauer ist so wichtig, wir haben alle Zeit der Welt

    Einen guten Start in der Firma, das wird bestimmt helfen.

    In der ersten Stunde haben wir damals überhaupt nichts gemacht. Außer das ich erzählt habe und die Trainerin zugehört hat. Bestandsaufnahme und wie wir bisher trainiert haben. Aber da lief bei uns auch vieles vorher schon richtig, der Hasenfuss war ja schon lange bei mir. Trotzdem hat es Monate gedauert bis die Trainerin ihn anfassen konnte. Darauf würde ich am meisten achten - der Trainer hat nichts an meinem Hund zu suchen und sollte ihn auch nicht bedrängen. Er kommt um mich anzuleiten und mir Tipps zu geben. Kleine Hausaufgaben und leichte Übungen. Ansonsten haben meine Vorschreiber schon gute Tipps gegeben.

    Ach und sollte die Trainerin Versprechungen abgeben, z.B. in 10 Stunden sind alle Probleme Vergangenheit .... dann lass die Finger davon.

    Du machst das sehr gut, das freut mich für Euch.

    Ich bin überhaupt kein Fan davon es auf biegen und brechen zu versuchen, wenn es nicht passt ist es besser die Konsequenzen zu ziehen. Ich finde aber im Dogforum ist ganz schnell die Rede von Angsthund und Abgabe, nicht nur in diesem Post. Das Positive zu sehen ist auch enorm wichtig, sonst hat es keinen Zweck mit dem Hund zu arbeiten. Wenn man nur das Negative sieht entmutigt das. Ich persönlich kann hier überhaupt nicht einschätzen wie der Hund drauf ist, deshalb sollte man sich Hilfe vor Ort holen. Ein Termin reicht da schon aus, kann man diese Woche machen und dann eine Entscheidung treffen. Selbst rumdoktern würde ich ohne Hundeerfahrung überhaupt nicht, das kann gewaltig nach hinten losgehen. Die Orga zu kontaktieren ist schon mal gut, das Tierheim wird den Hund nicht aufnehmen dürfen, inzwischen sind Regelungen da eindeutig und auch das Tierheim würde die Orga kontaktieren.

    Ich negiere nichts und rede erst rechts nichts schön. Natürlich ist das ein Problem, natürlich ist das auch nicht leicht und evt. nicht die richtige Umgebung für den Hund. Aber man sollte doch nie das positive vergessen oder ? Vor einer Abgabe alles versucht zu haben ist doch nicht verkehrt. Wenigstens einen Fachmann kann man drauf schauen lassen. Mich würden die ganzen Posts hier total entmutigen und hoffnungslos machen. Das ist es aber nicht.

    Bevor man überhaupt an Abgabe denkt lasst einen Trainer kommen und die Ursache finden. Ich verstehe echt nicht warum man hier immer sofort zur Abgabe raten muss. Der Hund pinkelt wenn er gemaßregelt wird , punkt. Ansonsten ist er stubenrein, d.h. sie traut sich draußen ihre Geschäfte zu erledigen - wisst ihr wie mutig das ist ? Der Hund frisst , spielt, lernt , geht spazieren, lässt sich anfassen. Das hört sich doch nicht nach einem totalen Panikhund an. Vielleicht täuscht das auch, aber das kann niemand viva Internet einschätzen. Stresspinkeln ist doch ein häufiges Problem, nicht nur bei Auslandshunden. Und das manche Hunde dazu neigen alles zu zerstören ist auch bekannt. Trainer holen, heute noch und dann kann man daran arbeiten oder ein neues Zuhause suchen. Der Hund ist erst so kurz da, das braucht Zeit.

    Uns sitzt halt die Zeit im Nacken, 6 Monate sind nicht viel. Ich wäre in der Stadt ohne Garten im Mehrfamilienhaus einfach unglücklich. Dazu ist mein Hund groß, fast 10 Jahre und braucht ein ruhiges Umfeld. Hätten wir noch 2 Hunde wäre es unmöglich etwas zu finden. Wenn ich mich für ein Objekt entscheide möchte ich da mindestens die nächsten 20 Jahre wohnen. Wenn man den Kaufpreis auf 20 Jahre Miete umrechnet nimmt sich das nicht viel. Die Mieten sind noch utopischer als Hauspreise. Und trotzdem gibt es überall etliche Bewerber. Ich habe jetzt von einem Makler für ein Haus, was mir eigentlich zu teuer ist, Besichtigungstermine für 4 Tage von morgens bis abends vorgeschlagen bekommen und es ist kaum noch etwas frei. Diese Massenbesichtigungen tue mich mir nicht mehr an, die letzte dauerte 20 Minuten und dann wurde man quasi rausgeschmissen weil schon die nächsten vor der Tür standen. Wir waren wohl an diesem Tag Nummer 8 und das Haus war nicht der Hit. Der nächste fragte : Wie sie wollen sich das Haus ansehen ? Andere kaufen wohl direkt per Internet. Ich erwarte ja nicht sonst was und brauche nicht viel Komfort . Da ich aber in Schichten arbeite und oft erst morgens um 3 nach Hause komme oder um 5 los muss sollte man auch im Winter gut fahren können. Die nächsten 3 Monate schauen wir noch intensiv nach einem bezahlbaren Haus, danach beziehe ich auch Wohnungen mit ein. Wer weiß, vielleicht gefällt mir Miete sogar - sich um nichts zu kümmern hat vielleicht auch seine Vorteile :D

    Unser Tagesablauf ist eher langweilig. Morgens aufstehen, futter, ca. 20 Minuten Gassi, bisschen Grundkommandos üben. Dann schlafen bis Mittag, nochmal Gassi, danach ein bisschen spielen, wieder schlafen, Nachmittags dann eine längere Gassirunde, so ca. 45 bis 60 Minuten. Abends gibts dann Futter und nochmal kurz raus.

    Ich würde das Programm runterfahren, das hört sich schon nach sehr viel an. Wie wohnt Ihr denn, eher städtisch oder auf dem Land ? Das zerstören und pinkeln wird Stress sein. Und wer weiß was ihr früher bei Massregelungen passiert ist.

    Allerdings hatte ich auch schon eine Pflegehündin hier, sie war absolut stubenrein, vom ersten Tag. In ihrer neuen Familie hat sie plötzlich alles zerstört und fing mit Pinkelei an. Und dieser Hund war keineswegs ängstlich, überhaupt nicht. Die Leute waren sehr lieb, aber irgendwas passte in dem Umfeld nicht. Im späteren neuen Zuhause traten diese Probleme nie wieder auf, vom ersten Tag an nicht. Was ich damit sagen will, es muss nicht immer Angst sein und ihr solltet die Ursache finden.

    Ansonsten finde ich ihr habt schon viel erreicht. Sie frisst , sie spielt, sie geht längere Gassirunden, sie kann trainieren und lernt schon Grundkommandos. Daran war mit keinem meiner Angsthunde nach 4 Wochen zu denken. Geh es langsam an und die Maus hat gute Chancen ein normaler Hund zu werden.