Beiträge von BonnysSam

    Möglicherweise ist seine Verknüpfung von Pfui anders, als Du es Dir vorstellst.


    Man kann dem Hund auch beibringen, dass er nichts vom Boden aufnehmen und schon gar nicht fessen darf. Wir mussten das, den mein Rüde war zu Anfang ein wirklicher Staubsauger. Im Höchstfall nimmt er noch was in die Schnauze und guckt mich dann fragend an. Dann verwende ich "lass es" als Abruchsignal. Und wenn er das getan hat rufe ich ihn her.


    Nicht zwei Aufgaben auf einmal von denen er die erste noch nicht mal verstanden hat. ;)

    Das mit Fleisch/Fell/Haut Biopsie? nennt man es glaube ich hatten wir auch, unter Narkose. Kam aber auch nix bei raus. Und auch unsere TA riet uns vom Blutallergietest ab, weil sie ihn zu unzuverlässig hält.


    Die Calendula Tinktur werde ich mir nun wohl auch besorgen, man weiß ja nie...


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    so dass wir mit dem Hauttest nun nach den Umgebungsallergenen gesucht haben und auch gefunden haben.


    Das würde mich auch brennend interessieren? Unter Narkose? Wer macht das - auch der TA? Hat mir unserer gar nicht vorgeschlagen.


    Wenn Du schreibst wie beim Menschen, vermutlich mit Einstichen und Tröpfchen drauf?


    Danke.

    Hm... wenn bei Paula von 3 Stellen Gescharbsel genommen wurden, die Parasiten aber nicht an diesen 3 Stellen saßen, sondern ganz wo anders, dann wäre das Ergebnis falsch.


    Advokat haben wir auch bekommen, hat bei uns nichts geholfen.


    Wir hatten dieses Phänomen auch.... Bis heute weiß ich nicht was es ist, sondern nur was es nicht ist. Irgendwann hat der Hund Cortison bekommen, zeitgleich fing ich an nach jedem Spaziergang die betroffenen Stellen mit Kernseife zu waschen, öfter habe ich den ganzen Hund mit Kernseife gewaschen. Danach wuchsen die Haare wieder und auch der Juckreiz war weg.


    Ich kenne erschreckenderweise einige Hunde mit dem gleichen Problem. Das es vom Futter kommt glaube ich nicht. Bin mir sicher das es irgendwas von draußen ist.


    Gute Besserung an Paula.

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    Ich trainiere zwar mit meinen Hund zur BH Prüfung, merke aber immer dass er auch das reine Gassi gehen sehr genießt und er scheint nicht zu vermissen


    Ja mit dem Rüden arbeite ich auch auf die BH Prüfung hin. Deshalb wäre dieser auch mit Spaziergängen ausgelastet, weil wir eine Basis haben.


    Auch Du hast die Basis mit Deinem Hund, weil Du Dich auf ihn verlassen kannst. (unterstelle ich mal so wegen dem BH)


    Bei Bonny habe ich oft das Gefühl das sie einfach nur neben uns läuft, anstatt mit uns gemeinsam. Ich habe das Gefühl das sie mich nicht versteht und ihr Vertrauen in mich begrenzt ist.


    Sie fällt definitiv zu viele eigene Entscheidungen. Weshalb ich in der Erziehung immer wieder auf ihr Wohlgefallen angewiesen bin.


    Wir haben nach der Rudelführer Methode trainiert (wg. dem Rüden) ohne Schmerzen zu bereiten und ohne sonstige Hilfsmittel. Ob das gut oder schlecht für sie war sei dahin gestellt, aber sie mußte denken und war auch ruhiger in dieser Zeit. Die ganze Rudelführer Sache und was damit zusammenhängt habe ich aus versch. Gründen über Bord geworfen. Und so arbeite ich mit beiden Hunden wieder ausschliesslich mit positiver Bestärkung.


    Ich habe wirklich einiges durch, was Hunde betrifft und bin bestimmt nicht so ganz unerfahren. Aber die kleine Lady bringt mich wirklich an meine Grenzen...

    @all: Danke für Eure Mühe...


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    Vielleicht ist sie einfach nicht der Typ Hund dafür?
    Nicht alle Hunde wollen mit ihren Menschen arbeiten, und du hast doch keine wirklichen Baustellen, dass du das mit ihr müsstest. :)


    Hm.... aber jeder Hund braucht doch mehr Beschäftigung als insgesamt vielleicht 3-4 Stunden am Tag zu laufen und sich den Rest des Tages irgendwo hinzukuscheln und streicheln lassen?


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    Wie bekomme ich sie ruhiger?
    Wie bringe ich sie zum besser Fressen?
    Wie bekomme ich sie lernbereiter?


    Elli und Etti das trifft es so ziemlich genau auf den Punkt. Genau diese Dinge möchte ich gerne erreichen. Finde aber den Weg dahin nicht, da ich nicht weiß auf welcher Basis unsere Kommunikation statt finden soll. Leckerli nimmt sie keine und ein einfaches "suuuper" lässt sie schon wieder so aufdrehen, das mit Ruhe und Gelassenheit wenig ist. Außerdem weiß ich nicht ob das Lob auch wirklich als solches bei ihr ankommt.


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    Aber ich denke, es gibt auch ein paar rassebedingte "Problemzonen", zB die Winzigkeit - die einen auch verleitet, 'nen Auge zuzudrücken bei der Erziehung (bzw. diese evt. gar nicht anzugehen , sprich eine Art Teufelskreislauf?


    Mein Problem hier ist, das ich sie immer extrem sanft behandle, was meine Aussprache, Bewegung und Körperhaltung betrifft, weil ich mir einbilde sie wäre so scheu und zerbrechlich. Also widersprüchlich der Grundlage ihr Sicherheit zu vermitteln.


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    (hebt mir wie eine Katze den Rücken entgegen)


    Ja das kenne ich auch nur zu gut...und schleicht mir um die Beine wie eine Katze... :???:


    Ich will ja nicht das sie sich zu Tode arbeiten muß, aber gewisse Dinge wie Platz, Bleib, Steh und Fuß wären immer Alltag sehr hilfreich und das müsste man doch eigentlich von jedem Hund erwarten können?

    Hallo Ihr Lieben,


    habe schon die SuFu benutzt aber nicht dieses Thema gefunden?! :???:


    Ich habe hier einen ehemaligen Straßenhund, der wirklich viele Probleme mit sich brachte, ihn zu "erziehen" bzw. zu sozialisieren war sicherlich auch nicht einfach, aber es gab immer einen Weg und heute ist er ein zuverlässiger Freigänger. Er lernt wirklich schnell.


    Meine viel kleinere und zartere Chihuahua-Pinscher Mischlings Dame jedoch ist für mich ein ewiges Rätsel. Sie ist auch zuverlässig im Freilauf und lässt sich immer abrufen und sie kann "Sitz" - das war's leider schon.


    Sie ist mir übrig geblieben aus einer ehemaligen Beziehung. Sie wäre nicht der Hund den ich mir ausgesucht hätte. Dennoch ist sie hier und die Kinder lieben sie. Sie wird viel gekuschelt und gestreichelt und liegt am liebsten irgendwo auf dem Sofa oder Bett.


    Ich habe die unterschiedlichsten Methoden versucht um an diesen Hund ran zu kommen. Doch ich habe immer das Gefühl das es nur so weit geht, wie sie es duldet. Noch dazu kommt die Tatsache das man mit ihr besonders vorsichtig um geht weil sie ja so klein und zerbrechlich wirkt/ist.


    Sie erschreckt sich schnell, ist teilweise unsicher und legt manchmal eine Dominanz an den Tag, die ihr gefährlich werden könnte. Ihr Nervenkostüm ist gleich null.


    Sie frisst nicht besonders gerne, daher sind Leckerli also keine Belohnung für sie.


    Ich bin einigen Chihuahuas begegnet, die ein ähnliches Verhaltensmuster an den Tag legen.


    Wie kommt man an so einen Hund ran? Ich will nicht sagen das wir keine Bindung haben, aber nicht die wie ich sie zum Rüden habe. Ich würde gerne genau so viel mit ihr arbeiten und trainieren wie mit ihm. Ich würde mir wünschen, das sie genau so einen Spaß mit mir hat wie der Rüde.


    Wie kann ich ihr endlich dieses komplett positive vermitteln?


    Versteht jemand was ich meine? :???:


    Danke und liebe Grüße

    Hi Carina,


    ich kann Dich sehr gut verstehen. Vor 18 Jahren wurde mein Rauhaardackelmischling von einer Bordeaux Dogge zerfleischt - weil ich mich falsch verhalten habe, was ich damals nicht wusste. Der Hund überlebte. Danach hatte ich ein echtes Trauma. Ich sah im kleinsten Hund die blutrünstigste Bestie.


    Auch wenn es Dir schwer fällt das zu glauben, aber der beste Schutz den Du mitnehmen kannst ist Dein Instinkt. Und daß Du den hast, hast Du ja schon bewiesen. Ich handle heutzutage auch instinktiv, dabei ist es mir egal ob es ein Chihuahua oder ein Schäferhund ist. Ich gehe nach vorne und wehre ab. Damit ist es mir die letzten Jahre immer gelungen zu verhindern dass meine Hunde gebissen werden. Auch ich wurde nicht gebissen.


    Was mir mal während eines Urlaubes geholfen hat, war eine große Plastiktüte mit Inhalt - in meinem Falle Brötchen. :D Dort musste ich viele Hunde abwehren und dank der Tüte gelang es mir auch. Immer wieder nach vorne geschleudert, dabei nicht losgelassen untermalt mit einem scharfen: hau ab oder wie einem gerade so einfällt, so lange bis der Hund abdreht oder der Besitzer kommt.


    Vielleicht kannst Du mit Deinem Hund regelmässig einen Hundeplatz besuchen, damit Du Dich wieder an fremde Hunde und deren Verhalten gewöhnst? Dass nicht jedes Bellen ein Angriff bedeutet, bspw.


    Alles Gute für die kleine Maus...

    Meinen ersten Hund bekam ich mit 17 Jahren. Mitten in der Ausbildung - ohne zu wissen was danach sein wird. Heute bin ich 37 und ich hatte in den letzten 20 Jahren immer Hunde, einige Jahre auch zwei, so wie heute auch. Wenn man es will, findet man immer eine Lösung die nicht zu Lasten des Hundes geht.


    Das finde ich wichtig zu bedenken....


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    Man muss sich nur im klaren sein, dass es dann nicht möglich ist, jede Nacht durchzufeiern, einfach nen WE irgendwohin zu fahren oder auch nur mal bei wem anders zu übernachten. Man sagt jetzt so einfach "kein Problem für mich", aber wenn man dann anfängt zu studieren, stelle ich es mir riiichtig hart vor.


    und auch das:


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    Urlaub war mir nie wichtig bzw nur solcher, wo der Hund mit kann. An manchen Wochenenden habe ich bereut, weil lange Party machen, war/ist nicht drin. Da ich aber auch kein totaler Partymensch bin, gewöhnt man sich daran und es ist okay.
    Thema Jungs war damals so ne Sache. So gut wie niemand hat verstanden, wie man als junges Ding, den Hund überall mit hinschleppt. Partys absagt, statt im Sommer den ganzen Tag ins Freibad geht, auf den Hundeplatz fährt usw. Aber mittlerweile habe ich den tollsten Mann gefunden, der sicherlich öfter mal mit den Augen rollt (gerade nach Hund Nr 2 ), aber mich in diesem Traum/Hobby super unterstützt und das ohne, dass er selbst ein "Hundemensch" ist.

    Das mit der Kuscheldecke im Bett auf der sie schlafen darf finde ich auch ne gute Idee. Bestimmt findest Du mit Deiner Mutter einen für Euch beide tragbaren Kompromiss, wenn sie merkt daß Du ihr Anliegen ernst nimmst und nicht gleich abwehrst.


    Meine Hunde schlafen auch gerne mal im Bett, deswegen würde ich aber nicht auf die Idee kommen, die Bettwäsche alle 2 Tage zu waschen.


    Die Hündin ist klein und macht sich im Bett noch kleiner, man merkt sie kaum, außer das sie im Winter schön wärmt. =) Der Rüde jedoch ist etwas größer und alles andere als sanft und einfühlsam. Und wenn er es übertreibt mit seinem hin und her- gewälze, ausbreiten und mir ins Ohr atmen, dann fliegt er aus dem Bett. Das hat für mich mit Inkonsequenz nix zu tun.

    Hm... nimm Dir ein bischen ein Beispiel an Ares. Er denkt nicht darüber nach, was vor ner Stunde war und auch nicht was in einer Stunde sein wird. ;)


    Ich habe nur zwei Gedanken im Kopf:


    "Das üben wir jetzt" - wenn ich weiß daß der Hund nicht zuverlässig reagiert.
    "Das kann er schon" - wenn er es eben zu 100 % kann


    "Vielleicht klappts ja" - habe ich komplett aus meinen Gedanken gestrichen. Was die Hundeerziehung betrifft überlasse ich nichts dem Zufall.


    Vielleicht hilft Dir das ein bischen positiver an die Sache ran zu gehen.