Beiträge von Timmi1608

    Hallo Zusammen,

    hier wie versprochen die Bilder. Meiner Meinung nach war er wunderschöner Golden Retriever.
    Die Bilder sind chronologisch, ich finde es fällt auf, dass er für ein Hund mit fünf Jahren schon ziemlich
    stark gealtert war. Ob das vielleicht mit seiner Erkrankung zusammen hängt? Ich weiß es nicht, es ist aber so schade,
    dass er nicht mehr da ist. Ich vermisse ihn sehr. Das letzte Bild zeigt ihn auf der wahrscheinlich letzten großen Runde, die ich mit ihm gelaufen bin, wenn ich mich recht erinnere.

    Er hatte einen sehr gutmütigen Charakter und liebte es zu spielen oder auch die Socken in der Wohnung zu verteilen ;) Außergewöhnlich war auch, dass er sich nie hat Schmerzen anmerken lassen. Ich habe ihn nur ein einziges mal aufheulen hören. Beim Tierarzt war er immer der einzige, der nicht gezittert hat, sondern sich auf die Leckerlies gefreut hat. Das hat ihn auch bei den Helferinnen dort beliebt gemacht. Geliebt hat er auch lange Spaziergänge und vor allem das Wasser. Bei jedem Wetter ist er gerne durch die Flüsse gerannt und hat sich im Wald im Sümpfen gesuhlt. Er wusste genau, wo seine Schlammlöcher sind und dass er da nicht rein darf. Er ist dann trotzdem immer losgerannt und war komplett grau :) Minusgrade haben ihn auch nicht gestört. Bei ihm kam es auch nicht vor, dass was im Napf übrig blieb, wenn es ans Fressen ging.

    Er war einfach ein super Kerl und ein außergewöhnlicher Hund.

    Ich werde ihn niemals vergessen!!

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    Hallo,

    wir waren heute beim Tierarzt. Nach der letzten Nacht wollten wir einfach nur erlösen.
    Das war nicht mehr unser Timmi und uns war klar, dass es sich nicht mehr so sehr bessern würde,
    dass er ein würdiges Leben leben könnte. Die letzten Wochen waren für ihn und uns eine Qual.
    Es hat einfach keinen Sinn mehr gemacht.

    Und so ist es jetzt gekommen. Ich bin tieftraurig, dass ich ihn nicht mehr habe, aber froh dass er nicht mehr leiden muss.

    Danke für Alles, Timmi!!!

    Hallo Zusammen,

    das mit dem Trockenfutter war nur ein Versuch. Aktuell bekommt er wieder Pedigree aus Dosen. Die Situation hat sich in jedem Fall weiter zugespitzt. Sein Medikamente (Mestinon) wurde jetzt auf die Höchstdosis von 2 Stk. pro Tag gesetzt. Dadurch hat er mit starkem Speicheln zu kämpfen, beim Atmen ist seine ganze Nase voller Schleim, welchen er auch nicht herausbekommt.

    Durch seine Muskelschwäche und die verbundene Gesichtslähmung kann er sein Fressen auch nicht mehr richtig aufnehmen. Er schlabbert dann die ganze Zeit in seinem Napf herum, bekommt das Fressen aber nicht rein. Seit er die Probleme hat, haben wir die ganze Zeit für ihn gekocht, Pedigree-Dose püriert mit Reis.

    Ich wollte mich lange nicht damit abfinden, aber so ist das kein würdiges Leben für einen Hund. Er hat sicherlich nix mehr davon und für uns ist es einfach nur traurig und ein riesengroßer Aufwand. Zwar wedelt er noch mit dem Schwanz wenn ich heimkomme und bringt auch noch Spielzeug mit, aber wenn er nachts mit seinem Schleim zu kämpfen hat, schaut er einen einfach nur traurig an und das Leiden steht ihm ins Gesicht geschrieben.

    Heute gehen wir mit ihm zum Tierarzt, mal sehen was der dazu sagt. Ich glaube es bringt nix, ihn aus Egoismus am Leben zu lassen. Wie die Situation im Moment ist, macht es leider keinen Sinn mehr.

    Maike: Was soll die Tierkommunkation bei dem Problem helfen können?

    Liebe Grüße

    Hallo,

    nachdem es Timmi ja etwas besser gingt, seit der die Medikamente bekommt, haben wir versucht, ihm das vom Tierheilpraktiker empfohlene Trockenfutter zu geben. Das hat leider überhaupt nicht funktioniert, seitdem ist er nur noch am spucken. Wir haben natürlich sofort wieder damit aufgehört.

    Das Problem ist jetzt, dass er mittlerweile nur noch 24kg wiegt, und somit umd die 7kg abgenommen hat. Trotz der Besserung seines Zustandes hat sich sein Gewicht also nie gebessert. Mein Partner ist jeden Tag zu Hause und passt auf unsere Tochter und den Hund auf. Er resigniert aber jetzt langsam und kommt mit dem Zustand von Timmi nicht mehr klar. Wir waren gestern auch noch einmal beim Tierarzt, dieser hat die Dosis des Medikamentes noch einmal erhöht und wir sollen in einer Woche noch einmal vorbeikommen.

    Sollte es sich bis dahin nicht bessern, wird der Tierarzt vermutlich raten, ihn zu erlösen. Mir graut jetzt schon davor....


    Liebe Grüße

    Hallo Zusammen,

    Timmi bekommt jetzt seit 01.11. die Medikamente. Mittlerweile kann man sagen, dass sich sein Zustand gebessert hat.
    Allerdings nicht so stark, wie wir gerne hätten. Er läuft zwar besser, schafft aber von seiner kleinsten Runde nur ein Viertel.

    Auch das Spucken hat sich gebessert, dennoch spuckt er, vor allem Nachts immernoch. So richtig zunehmen will er auch nicht,
    seine Wirbelsäule ist deutlich zu spüren.

    Zwar hat sich sein Zustand nur teilweise gebessert, trotzdem ist er ganz gut aufgelegt, will spielen und macht einen lebensfrohen Eindruck. Das ist das Wichtigste, das wir ein bisschen mehr Aufwand haben, als bisher, ist nicht so schlimm.

    Schöne Grüsse

    Hallo Zusammen,

    Ich melde mich kurz aus unserem Urlaub. Heute haben wir hier Wlan.
    Wie ich bereits befuerchtet habe, hat sich Timmis Zustand wieder ein wenig relativiert.

    Zwar ist mit dem Laufen immer noch etwas besser, aber er spuckt immernoch mehrmals taeglich.
    Wir geben ihm weiterhin die Medikamente und wollen die Dosis erstmal nicht erhoehen. Der Arzt meinte, dass duerfen
    wir selbststaendig, wenn auch vorsichtig tun. Eine Ueberdosierung wirkt wie eine Vergiftung.

    Man kann erypst nach ca. eine Woche sagen, wie die Therapie anschlaegt.
    Wir bleiben weiter dran!

    Gruss

    Guten Morgen,

    wie bereits erwähnt sind wir gestern Abend noch nach Würzburg in eine Tierklinik gefahren. Wir kamen wegen Stau eine Stunde zu spät und in der Tierklinik hat man extra auf uns gewartet. Das fanden wir echt toll. Um 19 waren wir dann dort.

    Timmi wurde dann erst einmal äußerlich untersucht. Der Arzt meinte, alle Zeichen deuten auf Myasthenia gravis. Dann wurde er unter Vollnarkose gesetzt und bekam Elektroden in den Oberschenkelmuskel. Darauf hat er dann Strom gegeben. Am Bildschirm hat man eindeutig gesehen, wie der Muskel in seiner Leistung abfällt, was er nicht dürfte.
    Also konnte er die klare Diagnose stellen: Myasthenia gravis. Sogar ein recht schwerer Fall.

    Wir sind in erster Linie froh zu wissen, was es ist. Dadurch ist endlich die Ungewissheit weg und es kann endlich mit der Therapie begonnen werden. Wir haben auch sofort die Medikamente mitbekommen. Diese sollen bei den meisten Hunden gut wirken, kann aber auch sein, dass sie nicht helfen. Tatsächlich macht Timmi heute morgen definitiv auch schon einen besseren Eindruck, aber ich will mich jetzt nicht in die totale Freude stürzen, mal sehen wie es weitergeht.

    Wir fahren jetzt in einen Kurzurlaub, den wir schon lange gebucht haben. Timmi nehmen wir natürlich mit, dass geht zum Glück. Hoffentlich verbessert es sich weiterhin.

    Euch möchte ich nochmal für die ganzen Tipps, Anregungen und Ideen danken! Das hat auch seinen Teil dazu beigetragen, dass wir jetzt wissen was es ist.

    DANKE!!

    @Schlabberhund: Das ist natürlich denkbar. Wobei er dei Pampe, die er vorher bekommen hat, auch recht unterschiedlich vertragen hat, bzw. die Symptome schwankend waren. Aber ich werde das noch einmal probieren, vielleicht bringt es ja was. Danke!

    Wir haben heute Abend kurzfritstig einen Termin in einer Tierneurologie in Würzburg bekommen, die machen da irgendwelche Tests mit Elektronen. Danach soll man aber direkt sagen können, ob Myasthenia gravis hat oder nicht. Das wäre dann schon mal ein Fortschritt.

    Das Wichtigste wäre schnell sicher zu wissen, an was er leidet. Dann könnte man mit der Therapie beginnen und schauen, ob diese anschägt oder nicht. Aber diese Ungewissheit ist vor allem für den Hund, aber auch für uns, sehr schlecht. Es besteht ja die Chance, dass sich der Megaösophagus zurückbildet, wenn die Ursache behandelt wird. Das wäre, glaub ich, dass Allerwichtigste