Beiträge von Timmi1608

    Guten Morgen,

    leider hat sich die Situation gestern und heute Nacht ziemlich zugespitzt. Er hat viel erbrochen und kann kaum noch laufen. Wir wollten die kleinste Runde mit ihm machen, die sonst 15 Minuten dauert. Für ein Viertel der Strecke hat er eine halbe Stunde gebraucht. Auch in der Wohnung läuft er kaum noch. Man sieht ihm auch an, dass sein Zustand sehr schlecht ist.

    Als ich ihn gestern sah, hab ich das erste mal überlegt, ob man ihn vielleicht erlösen sollte.
    So kann es jedenfalls nicht weitergehen. Das Problem ist, dass das Ergebnis der Blutuntersuchung erst in drei Wochen kommt.

    Kann die Myasthenia gravis von sich aus tödlich sein? Ich habe gelesen, dass es oft vorkommt, dass Erbrochenes in die Lunge kommt und der Hund deshalb stirbt.

    Ich will das er schon jetzt die Medikamente bekommt. So schlecht, wie es ihm geht, sollte man es auch ohne Diagnose versuchen.

    Guten Morgen,

    heute Nacht musste er weider brechen, obwohl es die letzten 1,5 Tage nicht vorkam.
    Zudem ist er sehr schwach und kommt kaum noch vom Fleck.
    Hoffentlich bekommt er bald die richtigen Medikamente, damit er wieder zu Kräften kommen kann.

    Der Heilpraktiker weiß bisher nichts von dem Verdacht auf Myasthenia gravis,
    da fahren wir aber jetzt gleich hin, mal sehen was er dazu sagt.

    Wir sind jetzt wieder aus der Tierklinik zurück. Dort hatte man den Verdacht, dass er Myasthenia gravis hat. Eine Muskeschwäche, die auch zu dem MÖ führt. Dafür sprechen auch die Probleme, die er mit dem operierten Bein derzeit hat. Es gibt wohl einen sogenannten Tensolin-Test, der diese Krankheit nachweist, den gibt es aber wohl in Deutschland nicht mehr, da die Erkraunkung sehr selten ist. Ein zweiter Test, dessen Name ich vergessen habe, wird nur in den USA durchgeführt. Dieser wird jetzt auch gemacht. Das Ergebnis gibt es aber erst in drei Wochen. Blut dafür wurde aber schon abgenommen.

    Das Ganze wird von einer Tierklinik in Hofheim durchgeführt, welche mit der Klinik in den USA zusammenarbeitet. Derzeit wird noch zwischen den Kliniken geklärt, ob vorab (ohne endgültiges Ergebnis) mit der Medikation begonnen werden soll. Im Moment äußert sich die Krankheit nur durch Regurutieren und eben Humpeln mit dem operierten Bein. Wie ich gelesen habe, soll das Krankheitsbild im weiteren Verlauf Schwächeanfälle und deartiges zeigen.

    Hat jemand im Forum Erfahrung mit dieser Erkrakung? Inwieweit lassen sich die Symptome eindämmen, vor allem das Regurutieren (Ist im Moment das schlimmste Symptom). Interessant wäre auch, was die Medikamente denn so im Monat kosten, das ist auch nicht unerheblich.

    Ich hoffe, dass bald klar ist, was er hat und er bald wieder halbwegs fit ist und weiterhin Spaß am leben hat. Bisher war er immer sehr lebensfroh

    Guten Morgen,

    da wir gestern keinen Termin beim Tierarzt bekommen haben, sind wir spontan zum Tierheilpraktiker gefahren. Eine zweite Meinung kann nicht schaden. Der Praktiker meinte, MÖ sei nicht heilbar. Timmi hat dann eine Sprizte fürs Knie bekommen (Er hatte schon eine Kreuzbandriss und humpelt wegen seiner Schwäche wieder sehr) und zusätzlich wurde uns ein spezielles (hauseigenes) Futter empfohlen, welches recht klein und wohl sehr hart, dadurch soll es besser runter runtschen.

    Immerhin hat Timmi die letzten beiden Nächte nicht gebrochen, nur tagsüber. Das ist auch schon mal ein Fortschritt. Jetzt mal sehen, was sie Tierklinik nachher bringt.

    Guten Morgen,

    zuerst Vielen Dank für die vielen Antworten. Wir werden es auch so machen und jetzt gleich
    in die Tierklinik fahren. Ich meine den Begriff Megaösophagus hat die Tierärztin auch bereits erwähnt. Das wäre nicht unbedingt die beste Diagnose, wenn man nicht viel dagegen ausrichten kann.
    Das hätte der arme Kerle nicht verdient. Jetzt mal schauen, was die Untersuchung bringt.

    Normalerweise bekommt er Trockenfutter. Derzeit bekommt er aber eine Mischung aus Dosenfutter (Diät) und Reis.
    Wir müssen ihn auch aufrecht füttern, damit es besser runter rutscht. Er erbricht meistens einen weißen Schaum, aber nicht unbedingt direkt nach dem Fressen. Beim Spazieren (Wir laufen nur noch sehr kleine Runde, da er kaum noch Kraft hat) macht er aber auch kleine Häufchen. Daher wissen wir, dass er einen Teil seiner Mahlzeit verdauen kann. Das Erbrechen tritt meistens beim Spazieren auf und auch jede Nacht.

    Wir werden auf jeden Fall morgen wieder zum Tierarzt gehen. So kann es auf jeden Fall nicht weitergehen.

    Hallo,

    wir haben ein großes Problem mit unserem Golden Retreiver. Er ist fünf Jahre alt und erbricht sich seit drei Wochen jeden Tag. Beim Tierarzt hat sich dann herausgestellt, dass seine Speiseröhre angeschwollen ist. Die Tierärztin hat das mit Hilfe von Röntgenaufnahmen und Kontrastmittel herausgefunden, welches er vorher bekommen hat. Zudem hat sie zwei weiße Punkte auf der Speiseröhre entdeckt. Die Ursache konnte aber mit den eingesetzten Diagnosemethode nicht herausgefunden werden. Sie hat dann gesagt, wir sollen in drei Wochen noch einmal kommen und sie vermutet, dass er was falsches gefressen hat und dadurch evtl. eine Verätzung hat. Das ist jetzt eine Woche her und es ist nicht besser geworden. Morgen wollen wir deshalb wieder zum Tierarzt gehen.

    Sein Verhalten ist soweit normal. Er will spielen, freut sich wenn wir kommen und ist, wie immer, äußerst motiviert wenn es ums Fressen geht. Daher haben wir Hoffnung, dass es kein Tumor oder derartiges ist. Dann müsste er ja eigentlich eher träge sein und das Fressen verweigern. Er ist halt relativ schwach auf den Beinen und er liegt die meiste Zeit nur noch in seinem Körbchen. Das ist aber nicht verwunderlich, da er ja seit über drei Wochen einen Teil seiner Portion wieder ausspuckt und er kaum noch Energie hat. Er macht nicht den Eindruck als würde er leiden, hin und wieder zeigt er durch lautes Brummen, dass es ihm schlecht geht. Was mir noch aufgefallen ist, er hat seitdem immer lange und zähe Speichelfäden am Maul hängen, das war sonst nicht der Fall.

    Durch meinen Beitrag erhoffe ich mir, dass es vielleicht Erfahrungswerte im Forum gibt. Was kann bei einer evtl. Verätzung helfen? Was könnte er noch haben außer Verätzung oder Tumor? Wo könnte man sich am besten eine zweite Meinung holen, bzw. kennt jemand einen guten Tierheilpraktiker im Raum Heilbronn? Wir sind ziemlich im Zwiespalt, da er so weitestgehend normal verhält, aber sich das Erbrechen nicht bessert. Mittlerweile wiegt er anstatt 33 nur 27 Kilo und ist ziemlich abgemagert. Da er erst fünf ist, ist seine Zeit eigentlich noch nicht gekommen und wir sind auch nicht darauf eingestellt oder bereit, ohne ihn auskommen zu müssen.

    Sorry dass ich alles so durcheinander schreibe, es ist aber zur Zeit schwer, einen klaren Gedanken zu fassen. Über zahlreiche Antworten und Tippen, würden wir uns sehr freuen.

    Gruß Melanie