Beiträge von ChatSauvagee

    Naja, meine Hunde können auch ohne Probleme im EG bleiben, wenn meine Familie sich im 1. Stock aufhält / schläft etc, aber mit dem wirklichen alleine bleiben hatten wir sehr lange riesige Probleme.

    Da besteht für mich schon ein großer Unterschied.

    Die Grundvoraussetzungen passen, aber allein ist halt dann doch allein.

    Wir fangen aktuell beim Welpen an, wie schon geschrieben. Einfach mal raus zum Müll, ein kleiner Spaziergang ums Haus usw.

    Also wenn ich das richtig verstehe, nachdem ich ein paar mal nachlesen musste, wohnen aktuell mehr oder weniger 4 Hunde (3 Rüden, 1 Hündin) im Haus bei deiner Freundin, inkl. der Hündin des Cousins?

    Natürlich kann Mehrhundehaltung funktionieren, aber nicht jeder Hund kommt damit gut zurecht und ohne Anleitung wird es erst recht schwierig.

    Ich habe den Eindruck, dass hier Management von den Besitzern fehlt, ein gutes Auge in Sachen Körpersprache und das schon, BEVOR die Situation eskaliert.

    Viel Spielen und viel Dynamik muss nicht heißen, dass sich die Hunde super verstehen, es kann einfach auch ihre Art sein, mit Stress untereinander umzugehen.

    Eventuell hat Charly einfach für sich den besten Weg gefunden, den Spannungen aus dem Weg zu gehen, indem er sich zurückzieht.

    Wenn dann natürlich sein Bruder immer wieder nervt und zum toben auffordert, wird der Geduldsfaden von Charly einfach irgendwann reißen.

    Es ist nicht immer ganz einfach, den Punkt zu erwischen, wo das Spiel unfair / zu wild wird und eine richtige Auseinandersetzung nicht mehr weit ist.

    Aber diesen Punkt müsst ihr finden und die Hunde trennen, bevor es Charly zu viel wird und er sich ernsthaft wehrt.

    Fressen einstellen ist auch ein ziemlich eindeutiges Indiz für Stress. Wie werden die Hunde gefüttert? Getrennt? Alle in einem Raum? Alle zur gleichen Zeit?

    Hier wohnen aktuell drei Hunde und seit der Welpe (jetzt auch 4 Monate) eingezogen ist, fressen alle Hunde getrennt bzw. nacheinander. Bei den schon erwachsenen Hündinnen war das nie ein Problem, da konnte ich Futter immer stehen lassen, aber der Welpe ist einfach recht verfressen und würde sonst die Näpfe der anderen belagern. Also nur noch einzeln. Der Rest fliegt in der Zeit aus der Küche.

    Meine Yorkihündin ist auch recht sensibel, sie frisst langsam und in Etappen. Deshalb bekommt sie mehrere kurze 'Auszeiten', in denen sie stressfrei fressen kann.

    Und der Störfaktor, in dem Fall der Welpe, muss solange in ein anderes Zimmer, in seine Box oder wird mit einem Türgitter begrenzt. Fertig.

    Wenn die Hunde mit ihren Zähnen so eindeutig klar machen, dass sie nicht gestreichelt werden wollen, dann streichelt sie nicht.

    Nicht jeder Hund will rund um die Uhr oder dann, wenn es dem Besitzer grade einfällt, begrabscht oder hochgenommen werden.

    Bei uns wird gestreichelt, wenn der Welpe müde ist, dann genießt sie das auch oder liegt sowieso bei uns.

    Wenn sie natürlich grade ihre wilden 5 Minuten hat oder in Spiellaune ist, würden wir auch die Zähne abbekommen. Da wird dann eben mit einem Tau oder sont was gespielt.

    Beißhemmung dauert seine Zeit und mit 4 Monaten sind die Welpen dann erst mal noch voll im Zahnwechsel. Hier schaffen Kauhölzer, Kaustangen oder gefrorene Karotten etwas Abhilfe.

    Ich muss sagen unsere pinkelt einmal viel draußen und denn setzt sie sich nochmal 2 mal hin wo nur wenig kommt.

    Zuhause sobald sie liegt fängt das Tröpfen an. Also Samstag Abend und gestern war Ruhe nun fängt das wieder an. Ich werde nachher mal mit dem Tierarzt telefonieren mal sehen was der sagt

    Sie wird dieses Jahr 11 und ist kastriert

    Ich würde es auf jeden Fall beim Tierarzt klären lassen.

    Meine Hündinnen pinkeln zum Beispiel beide schon immer einmal lang und markieren dann noch 1, 2 mal kurz woanders im Garten, beim Spaziergang öfter.

    Aber das musst du abschätzen können, was bei deiner Hündin normal ist oder eben neu und vorher nicht so war.

    Ja, bei meiner Hündin (9 u. kastriert) hat das angefangen vor ca. einem halben Jahr.

    In der Zeit war es jetzt 3x so, dass sie abends im Schlaf bzw. kurz davor angefangen hat zu tröpfeln.

    Das ging dann eine halbe Stunde bis Stunde und danach war alles wieder wie vorher. Sie pinkelt auch ansonsten draußen nicht vermehrt oder öfter.

    Ich war damit bei 2 Tierärzten, die aber bis auf (Blasen)entzündung (Blutwerte, Urin) nichts weiter abgeklärt hatten.

    Beide Tierärzte und meine Physio sagen, das ist eine beginnende Inkontinenz durch die Kastration und kann schlimmer werden, oder gleichbleibend.

    Hier wird abgewechselt, nur der Magen-Darm sensible Hund bekommt ausschließlich Trocken und die kleine Auswahl Lecker, die er verträgt.

    Die anderen beiden bekommen 80% zu den Hauptmahlzeiten Trocken, zwischendurch ausgetauscht durch Nassfutter, mal einen rohen Knochen, rohes Fleisch vom Kochen, Knabberzeug...

    Meine erwachsenen Hunde sind 6 und 9, haben immer noch ihre 5 Minuten und sind überhaupt sehr agil.

    Nur haben beide gelernt, dass es draußen Action gibt und drin nur ruhige Sachen stattfinden (schlafen, fressen, kuscheln, Kaubeschäftigung, Suchspiele).

    Geht natürlich nicht von Anfang an, pendelt sich halt früher oder später so ein.

    Unser dritter Hund, aktuell 16 Wochen, läuft weder den beiden erwachsenen Hunden nach, noch interessiert es ihn großartig, wo wir langgehen.

    Wahrscheinlich ist das jetzt schon darin begründet, dass er 4 Wochen später eingezogen ist, als die Großen damals.


    Fangt deshalb frühzeitig damit an, den Folgetrieb zu nutzen. Weit überschaubare und ungefährliche Fläche suchen, den Welpen laufen lassen und Rückruf üben. Angefangen haben wir damit Zuhause und im Garten.

    Wir haben zb grade eine 10m Suchleine am Hund hängen, an der wir sie im Notfall noch greifen können (wenn andere Hunde kommen usw). Die lassen wir auch bei kleinen Runden durch's Dorf einfach hinterherschleifen.

    Für Welpenspieldates habe ich eine Annonce auf Kleinanzeigen geschalten, damit der Welpe zumindest zwischendurch 1, 2 feste Kumpels im gleichen Alter findet.

    Bei Feucht- und/oder Fleischfütterung braucht es keinen Trinkbrunnen.

    Katzen nehmen den Großteil an Flüssigkeit über ihre Nahrung zu sich.

    Trinkbrunnen schwatze ich eher denen auf, die ihre Katzen schon zu lange falsch (ausschließlich trocken) ernährt haben und eine Umstellung scheitert.

    Und da kenne ich schon einige Katzen, die dadurch mehr trinken, was sie auch dringend sollten. Sonst gibt's Harnsteine, Nierenleiden etc...