Beiträge von ChatSauvagee

    Faszinierend, bei uns war es auch die erste lange Strecke Autobahn, die das Prroblem gelöst hat.

    Bis dato bin ich eigentlich nur kürzere Strecken gefahren und der Hund hatte immer puren Stress, gehechelt, gezittert, sich nie hingelegt.

    Dann sind wir nach Italien gefahren und ich dachte, bestimmt überleben wir das nicht. Wir sind nachts los, Hund war sowieso müde und nach einer Zeit auf der Autobahn hat sie einfach wieder gepennt.

    Seitdem nie wieder ein Thema.

    Mit Sileo haben wir zwar bislang auch 'nur' an Silvester gute Erfahrungen gemacht, aber ich wüsste nicht, was hier gegen die Verabreichung für deinen Zweck sprechen würde.

    Sprich deinen Tierarzt doch mal darauf an. Sileo macht den Hund schläfrig und senkt das Stresslevel, ohne ihn auszuknochen.

    Früher wurden oft Mittel eingesetzt, die den Hund zwar bewegungsunfähig gemacht haben, er aber immer noch Angst und Stress empfinden konnte.

    Das ist bei Sileo nicht der Fall.

    Es kann relativ kurzfristig genutzt werden, wird direkt ins Maul gegeben und über die Mundschleimhäute aufgenommen.

    Das muss kein Stalking sein im Sinne von 'ich kontrolliere die Welt und passe auf Frauchen auf, weil sie es nicht kann', das kann genauso gut ein Verfolgen und Vertreiben ihm suspekter Dinge sein, weil er unsicher ist.

    Wenn du das natürlich unterbindest und ihn dafür immer maßregelst, könnte es sein, dass du die Symptome verstärkst.

    Wie kommt er denn im Alltag zurecht, wenn du nicht ständig an seiner Seite bist? Ist er eher ein selbstsicherer, oder ein vorsichtiger Hund?

    Ich würde am Vertrauen in dich und an seinem Selbstbewusstsein arbeiten. Hunde, die diesbezüglich sicher sind, kommen auch zurecht, wenn das andere Ende der Leine mal nicht in der Nähe ist.

    Meine Yorkerine neigt auch zum abschnappen und 'verteidigen', aber eben aus völliger Überforderung. Im Sinne von 'Frauchen, zusammen halten wir uns alle vom Leib'.

    Du musst ihm zeigen, dass DU die Dinge regelst für ihn und ihm Alternativen aufzeigen, die eben stärken, was ich oben schon geschrieben habe.

    Allein durch Reglementieren denke ich nicht, dass ihr das Problem los werdet.

    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich bei allen drei Welpen bisher (auch eben aktuell) in den ersten Wochen / Monaten den Folgetrieb nutze.

    Die ersten 1-2 Wochen gibt es sowieso nur Haus und Garten und der Welpe lernt unseren Alltag kennen inkl. seinen Namen und Rückruf.

    Im Anschluss laufe ich generell in der Pampa und ohne Leine, maximal schleift eine dünne Schlepp am Boden. Sequenzen an der (kurzen) Leine fanden immer nur kurz statt.

    Dank Folgetrieb ging mir da noch nie ein Hund verloren, meine Althunde laufen seit 9 und 6 Jahren zu 90% frei.

    Wenn sie momentan das Rinti Schonkost frisst, würde ich ihr das geben ehrlich gesagt.

    Bevor du jetzt wieder zig Marken durchprobierst.

    Gern eben auch mit dem gewohnten Trofu in Kombination.

    Aktuell denke ich auch, dass wir damit am besten fahren.

    Mit jedem neuen Nassfutter, dass ich teste, laufe ich gleichzeitig wieder Gefahr, dass sie akut krank wird.

    Die Große stelle ich gerade wieder langsam um auf ihr Trockenfutter, da ist mir der Dosenmüll einfach zu groß.

    Sie darf dann gern zukünftig morgens 1, 2 Löffel zum Trockenfutter dazuhaben, im Sinne der Gleichberechtigung :lol:

    Dann werden auch die Dosen rechtzeitig leer. :nicken:

    Vielen Dank! Das bestätigt schon ziemlich was ich eigentlich erwartet hatte bei meinen Welpengruppen. Fast alle von denen die nicht länger dabeiblieben hatten mit ihren Hunden die Basicsachen zumindest so, dass sie alleine weiterüben hätten können, aber ich glaube die hatten gar kein grosses Interesse an der Hundeausbildung als solches. Mit ein bisschen an der Leine laufen, keine anderen Hunde killen und Sitz waren die schon vollauf zufrieden.

    Was du hier schreibst, deckt sich zumindest bei uns mit den ALLERMEISTEN Hundehaltern (meine Eltern z. B. inbegriffen).

    Der Hund soll gut sozialisiert werden, Sitz und Platz lernen, keine Angst vor Alltagsdingen haben und zumindest nicht senkrecht in der Leine hängen.

    Wenn er das kann, geht man 2 oder 3 mal am Tag spazieren und sonst ist der Hund einfach Hund und anwesend.

    Zusammensetzung: 50 % Pute (Putenherz, Putenfleisch, Putenleber, Putenmagen, Putenhals), 30,8 % Brühe, 6 % Quinoa, 3 % Zucchini, 3 % Kartoffel, 3 % Kürbis, 3 % Papaya, 1 % Mineralstoffe, 0,1 % Rapsöl, 0,1 % Lachsöl

    Leicht verdauliche Ausgangserzeugnisse: Pute, Zucchini, Kartoffel, Kürbis, Papaya

    Das bekommt Casper, der ebenfalls zu Magenproblemen und Sodbrennen neigt, nun schon länger. Er verträgt es gut, ich gebe allerdings noch Kartoffel dazu. Die haben auch eine Futterberatung am Telefon. Vielleicht möchtest du es dir mal ansehen.

    Lieben Dank dir, das klingt ganz gut und könnte passen =)

    Deine Welpenstunde ist ungefähr identisch zu dem, was wir bei uns im Verein machen.

    Die ist vom Prinzip auch offen gestaltet und es kommen immer wieder neue Welpen dazu.

    Bei uns stört mich einzig und allein die Größe der Gruppen (bis zu 12 Welpen in einer Gruppe, aber immerhin nach Größe getrennt).

    Wir sind zumindest pro Gruppe 3-4 Übungsleiter und können entsprechend eingreifen / managen.

    Aber glaub mir, es ist überall so unterschiedlich.

    Ich sag mal, bei uns sind es 80% von denen, die bei den Welpen starten, die auch den Welpenkurs komplett durchziehen. 20% geht aus zeitlichen oder anderen Gründen abhanden (ich z. B. war auch mit dem Yorki 2x da, aber hab dann gemerkt, dass sie einfach auf andere Welpen verzichten kann und ich den Rest alleine schaffe).

    Von den 80% hören dann bestimmt 50% nach den Welpen auf und 30% ziehen noch bis zum 1. Jahr die Junghunde durch.

    Ab da ist es nur noch eine Hand voll Teams, die weiter trainieren auf die BH oder in den Sport wollen.

    Ich habe eine Frage zu dem Ulmenrindepulver oder auch zu Moorzusätzen. Beide wirken wegen ihrer Gerbstoffe, wenn ich das richtig verstehe. Wo ist der Vorteil gegenüber Grasfressen? Mir fällt die Aufnahme von "unerwünschten" Nebenprodukten ein.

    Willy neigt auch zu Sodbrennen und frisst dann Gras. Sie erbricht nicht, verdaut es komplett. Das Nüchternbrechen haben wir dank dem neuen Futter im Griff.

    Gleiches Thema haben wir ja auch. Nicht mal mit der Ulmenrinde hört das Gras fressen komplett auf und ist immer noch viel, im Vergleich zu meinen anderen Hunden.

    Ich unterbinde es aber gerne, weil vor allem jetzt sehr viel gespritzt wird. Wir meiden Felder gerade fast komplett.

    Außerdem frisst meine Yorkerine Gras wie ein Voll****, sie schiebt sich den Stengel senkrecht in den Hals und es passiert leider nicht selten, dass Hunden ein Grashalm richtig blöde stecken bleibt.