Beiträge von ChatSauvagee

    Wir sind mit Bravecto weiterhin zeckenfrei.

    Im Zeckenhochgebiet, im Wald, am See, im hohen Gras. Keine Zecken mehr.

    Anfang Juli läuft die offizielle Wirkungsdauer aus.

    Mal sehen, wann und was wir nachlegen.

    Die Wirkung hatte ich bei meinen Shelties auch, und war eigentlich auch zufrieden. Jetzt hat mich total verunsichert dass meine Züchterin und andere total davon abgeraten haben und Horrorgeschichten von Nebenwirkungen erzählt haben (auch die dazu gehörige Facebookgruppe). Und ein Nervengift ist es ja schon thinking-dog-face Aber die bisher ungefährlichen Mittel bringen nicht wirklich was und die Bissstellen sehen bei den Hunden nicht schön aus (meistens stark angeschwollen nach dem Entfernen der Zecken). Ich weiß echt nicht was besser ist (die Wahl zwischen Pest und Cholera).

    Wir haben vor zwei Jahren die Hündin einer Freundin fast an Toxoplasmose und Babesiose verloren.

    Monatelang Carbesia gespritzt, Schmerzmittel und Antibiotika-Gabe, bis der Hund über den Berg war.

    Dazu die heftigen Bissstellen, ständig Knubbel, Zecken in der Wohnung und auf dem Sofa. Nein Danke.

    In der FB-Gruppe hast du natürlich ausschließlich Gegner der Tabletten, weil jeder eine eigene Horrorgeschichte erzählen kann.

    Aber wie wahr oder nachweisbar die alle sind, das ist ein anderes Thema.

    Nervengifte sind sie alle, die MIttel, die wirklich helfen. Naturzeugs kann man zumindest hier in meiner Ecke auch gleich in die Donau werfen.

    Natürlich gehen die Tabletten nochmal durch den ganzen Hund, aber meine beiden reagieren (leider) allergisch auf Halsband und Spot-on.

    Und wenn ich hier manchmal lese, wie unzuverlässig selbst die sind oder werden, bin ich doch sehr zufrieden mit der Bravecto.

    Ja, meine Hunde hatten Nebenwirkungen. Die eine Bauchschmerzen einen Tag, die andere 3x Kotzeritis.

    Am nächsten Tag war alles wieder gut und seitdem ist hier Ruhe.

    Wir sind mit Bravecto weiterhin zeckenfrei.

    Im Zeckenhochgebiet, im Wald, am See, im hohen Gras. Keine Zecken mehr.

    Anfang Juli läuft die offizielle Wirkungsdauer aus.

    Mal sehen, wann und was wir nachlegen.

    Wenn direkt vor dem Hund Wild hochgeht, würde ich gar nicht erwarten, dass er nie nicht startet. Außer ich sehe es soweit vor dem Hund, dass ich das Starten noch gestoppt kriege. Das passiert aber doch höchstens zwei oder drei Mal im Jahr, dass direkt vor dem Hund ein Hase o.ä. hochgeht. Deshalb läuft der Hund ja auf dem Weg, darf nicht ins Unterholz, in hohe Wiesen, in Felder usw. Auf gemähtem Feld, auf Acker, auf Wegen usw. ist die Wahrscheinlichkeit, dass direkt vor einem Wild hochgeht, gering. Gut, es kreuzen mal Rehe, aber da wo das häufiger vorkommt, ist sie an der Leine oder direkt bei mir, wo die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass ich sie gestoppt kriege.

    Aber 100% gibt es nicht, meiner Ansicht nach. Wenn man mit dem Restrisiko nicht leben kann, dass der Hund doch mal startet, muss die Leine eben dran bleiben.

    (Und mit "doch mal startet", meine ich nicht, dass der Hund dann 2 Stunden im Wald verschwunden ist und mit blutverschmiertem Fang zurückkommt, sondern dass er zwischen 20 und 200 m nachgeht und dann umkehrt).

    Passiert hier tatsächlich ständig, dass die Hasen und Kaninchen vom einen Feld ins nächste über die Hauptwege brettern.

    An den Donauwegen kommen regelmäßig Rehe aus dem angrenzenden Wald auf den Weg gelaufen.

    Das wäre jetzt für mich und unseren Alltag, bzw. den Charakter meiner Hündin, auch nicht passend.

    Sie ist tatsächlich IMMER ansprechbar und aufmerksam. Und das, obwohl sie eigentlich ein Hund mit einem hohen Energielevel ist. Aus dem ich sie aber sofort rausholen kann, wann ich immer ich möchte.

    Manchmal könnte man meinen, sie liest Gedanken und sie ist ständig mit mindestens einem Ohr bei mir.

    Ich würde sogar behaupten, sie ist eher der Typ Hund, den man öfter etwas von sich wegorientieren müsste. Außer eben bei dieser einen Sache, nämlich dynamisches Wild auf nahe Distanz. Da vergisst sie alles.

    Abbrüche nutzen wir öfter. Es gibt zwei Hunde im Dorf, die sie nicht gebrauchen kann und wirklich eklig werden würde. Kurzer Abbruch, Thema erledigt. Nur ein Beispiel, dass sie das eben nicht nur aus dem Bereich jagen kennt.

    Interessant ChatSauvagee ! ich fürchte, so wird es mit meiner Hündin auch bleiben. Bei vielem machen wir Fortschritte, aber flüchtendes Wild in geriner Entfernung ist unser Endgegner :shocked: Ich hab da keine Illusionen und lebe daher im Freilauf immer mit einem gewissen Restrisiko...

    (heute auch wieder ein rennender Hase 20 Meter vor uns... ich war froh dass die Schlepp dran war und habe mich sehr gefreut, dass sie nicht reingeknallt ist, sondern nach Ansage ein Sitz und ruhiges Schauen und dann abwenden geschafft hat. Als wir die frische Spur danach erreicht haben, war sie aber direkt wieder angeknipst und wollte der folgen - hat aber immerhin ein Fuß-Kommando annehmen können. Ob sowas jemals ohne Leine funktioniert?)

    Das witzige hier ist ja, dass sie an der Schlepp kaum bis gar nicht reagiert und wenn überhaupt, lässt sie sich sofort umorientieren und runterfahren.. Angeleint können wir Wild einfach beobachten, ohne Geschrei, Gehüpfe oder sonst was. Nur das Energielevel von rennendem Wild auf nähere Distanz ist der Genickbruck schlechthin, das triggert sie wahnsinnig und ich habe keine Zeit zu reagieren. Der Hund ist da im Vorfeld nicht aufgekratzt, Wild war ja nicht direkt am Weg, sondern kommt aus dem Feld / Busch / Wald geschossen, demnach gibt es keine Fährte. Sie läuft quasi gemütlich vor sich hin, oder neben mir, liest Hundezeitung, wartet auf ein Lecker, oder wir interagieren anderweitig. Sie hat oder hatte auch nie das Befürfnis, eigenständig auf gut Glück in den Wald zu rennen oder überhaupt auf die Suche zu gehen. Und zack, Hase prescht an uns vorbei, Hund hinterher. Ende. Eine Minute später steht der Hund wieder neben mir, als wär nichts.

    Also ja, wir leben auch mit Restrisiko. In der Brut- und Setzteit laufe ich fast ausschließlich Dorfrunden, wir haben zum Glück genug Grün und Wiese, oder wir gehen hier an der staärker frequentierten Donau, da ist auf der anderen Seite noch ein Bachlauf. Wenn da überhaupt mal Hase oder Reh kreuzen, springen die einfach über den Bach und der Aufwand ist meiner Hündin dann zu doof. Ich glaub die weiß auch genau, dass sie eh keine Chance hat, würde sie anfangen zu schwimmen. Für Wald- und Feldrunden kommt die Flexi hin und außerhalb der Brut- und Setzzeit ist hier relativ Ruhe mit Wild.

    Gegen Hasen und Rehe, die hier super spontan über den Weg brettern, bin ich machtlos und werde ich auch immer sein. Wie soll ich da auch rechzteitig reagieren? Da wird es nie eine andere Lösung geben, als den Hund an der Schlepp / Flexi zu führen, wenn ich weiß, es sind dort welche unterwegs. Gestern wieder gehabt, normaler Kiesweg am Wasser bei uns am Dorfrand, ich biege um eine lang gestreckte Kurve, Hund unmittelbar vor mir und unangeleint. Just um die Kurve geht ein Kaninchen hoch und rennt geradeaus den Weg entlang. Mein Glück war, dass der Hund in dem Moment am Wegrand geschnuffelt hat, mit Kopf in meiner Richtung. In dem Moment wichtig, so normal sein wie immer, denn sonst riecht die den Braten allein an meinem Verhalten.

    In 9 Jahren haben wir auf diesem Weg noch kein Kaninchen getroffen, aber ist ja immer das erste mal. Also angeleint, weitergelaufen und nach nach 3 Metern geht die Nase an den Boden, Jadmodus an. Da kann ich sie relativ easy wiede rausholen und die Knete im Kopf beenden. Wild auf gewisse Entfernung, Wild im Ruhemodus, alles mittlerweile händelbar. Wir haben ein Abbruchsignal und sie reagiert dann auch auf das Ablegekommando.

    Ich bekomme den Hund also raus, ich bekomme den Hund umorientiert, solange ich vorher die Chance dazu habe. Aber ich habe es in 9 Jahren nicht geschafft, im Hundekopf auszulöschen, dass Jagen was tolles ist und Spaß macht. Eindämmen und unterbinden geht, ich kann sie danach auch schnell wieder für mich und 'unsere' Sachen begeistern, aber eben in DIESEM EINEN Moment, wo der Hase uns über die Schuhe rennt, hat sie nur ein einziges Ziel und ich keine Zeit mehr.

    Ich schreib dir mal eine PN

    Mhm. Erst mal tut es mir sehr leid, was ihr da gerade durchmachen müsst.

    Eine sehr gute Freundin hat Anfang letzten Jahres durch eine Babseieninfektion fast ihre Hündin verloren.

    Angefangen hat das Drama im Januar mit Lahmheit, Fieber, Abgeschlagenheit. Erst hatte man die Babesiose gar nicht erkannt, weil das Labor negative Ergebnisse geliefert hat.

    Erst beim zweiten Anlauf und einem extra darauf spezialisieren Labor dann das positive Ergebnis und sofortige Gabe von Carbesia.

    Die behandelne Klinik war damals selber etwas überfragt und überfordert, woraufhin meine Bekannte auf Empfehlung einer Facebook-Gruppe beigetreten ist, die sich ausschließlich mit Zeckenkrankheiten befasst.

    Die Klinik hat mit der Administratorin der Gruppe zusammengearbeitet. Diese hat ihr schon gesagt, dass sich das Ganze mindestens einen Monat hinziehen kann. So war es auch. Das Carbesia sollte usprünglich 14-tägig gespritzt werden, man hat dann aber anfangs auf 10 Tage verkürzt, zwecks des hohen Fiebers. Fast 6 Wochen lang war es ein auf und ab, immer wieder Fieberschübe, schlechte und bessere Tage. Man konnte aber sehr schnell nach der ersten Spritze sehen, dass die roten Blutkörperchen wieder selber produziert werden. Meine Bekannte war auch super verunsichert, das Labor (Parasitus Ex) hat damals gesagt, der Hund muss jetzt erst mal den heftigen Infekt auskurieren, das geht nicht von heute auf morgen.

    Unterstützend bekommen hat sie:

    - Clindamycin

    - Novalgin

    - Das Antibiotika wurde passend umgestellt

    - Eremfrat

    - Eisen

    - Mariendistel

    - Darmbakterien Gastromod und Bioflorin

    - Wadenwickel bei Fieberschüben

    Ende Februar war Saphira erstmals wieder konstant stabil und seitdem ging es nur noch aufwärts.

    Heute ist sie wieder völlig die Alte.

    Seit wann bekommt er das neue Futter?

    Wir hatten, egal bei welcher Umstellung, immer 2-4 Wochen erhöhten Output. Danach hat sich alles wieder normalisiert.

    Platinum habe ich 7 Jahre lang gefüttert, es wurde wunderbar vertragen, Output immer fest und 2x täglich.

    Das Josera bekommt er jetzt schon lange.
    Ich habe direkt ein paar Wochen nach dem Einzug als Welpe umgestellt. Also jetzt schon 3 Monate ca...

    Puh, okay. Dann scheint er es wirklich nicht gut zu verwerten.

    Mein inzwischen 6-Monate alter Dalmtiner-Rüde bekommt aktuell Josera Young-Star
    (vorher Happy-Dog beim Züchter, was ich aber aus persönlichen Gründen umgestellt habe).

    Grundsätzlich verträgt er das Futter gut und scheint keine Unverträglichkeiten zu haben. Fell ist i.O. etc. aber er hat trotzdem m.E. relativ viel Output mit 5-6 Haufen die gelegentlich auch recht weich sind. Parasiten sind abgeklärt!
    Ich weiß, dass Futter immer so eine Glaubensfrage ist, jetzt habe ich schon viel Positives von Platinum gehört und ich überlege ob wir es damit mal probieren.

    Seit wann bekommt er das neue Futter?

    Wir hatten, egal bei welcher Umstellung, immer 2-4 Wochen erhöhten Output. Danach hat sich alles wieder normalisiert.

    Platinum habe ich 7 Jahre lang gefüttert, es wurde wunderbar vertragen, Output immer fest und 2x täglich.