Single mit Hund war ich die meiste Zeit, seit ich die Hunde habe und außer, dass sich jetzt seit 3 Jahren jemand an meiner Seite befindet, mit dem ich viele Aktivitäten teile und vor allem abends Zeit zu zweit stattfindet, hat sich an meinen Verpflichtungen nicht viel geändert. Mann geht vielleicht abends mal für's letzte Pipi in den Hof, aber er bespaßt die Hunde nicht alleine. Er liebt sie, er kuschelt sie, Ende.
Sie hören auf mich, ich gehe zum Hundefrisör, ich füttere, ich gehe zum Hundeplatz, ich bade die Hunde, ich putze ihnen die Zähne, ich gehe zum Tierarzt und bin für die Erziehung zuständig.
Aber immerhin gehen wir fast immer gemeinsam spazieren, was ich absolut schöner finde, als alleine loszuziehen.
Und ich wohne auch (noch) alleine.
Eingezogen ist Hund 1, als ich 17 war und noch Zuhause gewohnt habe, kurz vor meinem Ausbildungsbeginn. Meine Eltern arbeiten in Wechselschicht, somit ist immer jemand Zuhause.
Morgens gab's Garten, abends bin ich gassi gegangen, am Wochenende Sa u. So auf den Hundeplatz, hab sie erzogen und mich um alles gekümmert. Ansonsten haben meine Eltern gesittet, wenn ich mal weg wollte, auch über Nacht usw. Eigentlich ist das auch jetzt noch gleich, nur bin ich dank Corona nicht mehr groß anderweitig 'weg', außer auf der Arbeit.
Hund zwei kam dazu, als ich 20 war, eigentlich als Hund für meine Eltern und blieb an mir hängen, weil sich die Hunde nicht mehr trennen ließen.
In der Zeit war ich fast durchgehend single und immer mal wieder sporadisch auf Partnersuche, hatte aber auch lockere Dinge am laufen.
Mittlerweile wohne ich keine 2 km weg von meinen Eltern in Eigentum, die Hunde sind abends, über Nacht und an den Wochenenden bei mir.
Morgens vor der Arbeit fahre ich sie zu meinen Eltern, nehme meine Schwester mit, die in meiner Firma ihre Ausbildung angefangen hat und gut.
Zumindest bei den beiden wird sich da nicht viel ändern, außer dass mir mein Freund mal Kleinigkeiten abnimmt. Dann aber eher im Haushalt, als bei den Hunden.
Beim nächsten Hund soll er dann schon eher gleichermaßen von Beginn an mit einbezogen werden.
Alles in allem fehlt mir schon oft die Zeit, die Beziehung aufrecht zu erhalten und mich gleichzeitig genug um die Hunde zu kümmern, neben Vollzeitjob, Haushalt und anderen Terminen.
Aber ich bin froh, mein Leben, meine Sorgen, meine Glücksmomente und einfach den Alltag mit jemandem an meiner Seite verbringen zu dürfen.