Ein sehr wichtiger Hinweis.
Wie sieht es vor Ort aus?
Bietet der Tierarzt Hausbesuche an? Oder geht man den letzten Gang in der Praxis?
Soll der Hund bestattet oder eingeäschert werden? Oder ist es egal und er geht von der TA Praxis in die Tierkörperverwertung? (das schreibe ich völlig wartungsfrei, weil jeder Mensch seine eigene Art hat, mit dem Tod umzugehen. Dem Tier ist es egal, das ist nur noch eine seelenlose Hülle- alles, was danach kommt, macht der Mensch im Grunde nur für sich)
Dann muss man sich überlegen, wo der Hund beigesetzt oder eingeäschert werden soll, evtl. bereits einen Termin mit Tierfriedhof oder Krematorium abstimmen. Auch der Transport - bringt man das Tier selbst oder lässt man es abholen?
Beim Kremieren - einzeln oder anonym? Wenn einzeln - was für eine Urne? Möchte man noch Schmuck aus der Asche oder den Haaren machen lassen, möchte man einen Pfotenabdruck? Möchte man bei der Kremierung anwesend sein?
Falls der Tierarzt nach Hause kommt - wie bereitet man am besten alles vor? Falls man zum Tierarzt fährt - gibt es eine Vertrauensperson, die einen evtl. begleitet und nach Hause bringt?
Das Gleiche gilt auch für die Strecke zum und vom Krematorium, falls man den Hund persönlich abgeben möchte.
Das liest sich jetzt vermutlich sehr erschlagend und nüchtern, aber meiner Erfahrung nach ist es besser, das alles vorher zu planen (und am besten schriftlich festzuhalten, für den Fall, daß man dann nicht reden kann), als an Tag X komplett überfordert zu sein. Es ist auch gut, wenn die Begleitperson (falls vorhanden) das alles weiß und im Sinne des Menschen handelt, der dort gerade in einer absoluten Ausnahmesituation ist.