Beiträge von Zucchini

    Mal eine ganz allgemeine Frage - was ist der Vorteil bei geteilten Bruststegs beim Geschirr?

    Bei spitzer/tiefer Brust sitzt es besser und generell soll es das verrutschen verhindern.

    Es blieb bei uns bei der Theorie.

    Von oben sieht es tatsächlich so aus, als würde das Geschirr nicht rutschen.

    Das aber auch nur, weil der geteilte Steg in der Achsel hängt und ein weiteres Rutschen anatomisch nicht möglich ist.

    Bei kleinen Hunden funktioniert das nicht - da ist einfach zu wenig Platz.

    Wenn die Geschirre so geschnitten sind wie ein Elmorio, dann funktioniert es.

    Und dann ist der Zwinger nicht sicher, jemand vergisst das Tor zu schließen oder oder oder.

    Und schon spaziert so ein "Schätzchen" frei herum (oder mehrere, wie im Beispiel mit den Kangals) und beißen kleine Hunde tot oder wenden sich gegen Menschen.

    Und, mal ganz ehrlich, wer nimmt sie denn, die angeblich wieder Geradegebogenen? Die immer unter Vollkontrolle und Überwachung stehen müssen, wo man nie weiß, ob sie sich nicht neue Trigger suchen...

    Wer nimmt so ein Tier, wenn er doch genauso gut einen gut gezogenen Welpen haben kann?

    Wenn man das Problem wirklich an der Wurzel bekämpfen will, müsste es mMn tatsächlich (ich höre schon den Aufschrei) eine Zuchtbeschränkung und ein Importverbot für alle Hunderassen und deren Mixe geben, die in den Tierheimen als Langzeitinsassen sitzen.

    Das sind HSH, Rottweiler, Dobermänner, Schäferhunde diverser Rassen u. sog. SoKas.

    Gerne auch sehr viel höhere Steuersätze, die sich durch nachgewiesene Qualifikation des Halters auf die normale Höhe reduzieren lassen.

    Eine strikte Kontrolle sämtlicher Tierschutzhunde, die importiert werden sollen durch ein einziges Labor, was auf besagte Rassen testet.

    Einfuhrverbot für alle Hunde, die diese Rassen im hohen Anteil enthalten.

    Wer einen solchen Hund aufnimmt/kauft, muss nachweisen können, daß er ihn sicher verwahren kann.

    Alternativ muss eine finanzielle Sicherheit hinterlegt werden, falls der Hund in staatliche Verwahrung muss.

    Verstirbt der Hund, geht ein gewisser Prozentsatz an den Halter zurück, der Rest geht in Opferentschädigung und Haltungskosten für die, die in der Verwahrung sitzen.

    Ich weiß, der Aufschrei gleich wird riesig sein.

    Aber vielleicht fällt ja jemandem etwas Sinnigeres ein.

    Diejenigen, die das hier kritisieren, gehören aber nicht dazu.

    Vor allem sind das Sachen, die man kostenlos anbieten kann.

    Du kennst die User hier alle persønlich? Du maßt dir an, zu beurteilen, ob diese sich engagieren? :emoticons_look: Krass.

    Dazu gehört nur ein wenig Menschenkenntnis.

    Dann kann man die Jammerer, die Schnacker und die Macher gut unterscheiden.

    In jedem Bereich.

    Du darfst nicht den Fehler machen, zu negativ zu werden.

    So richtig "angepiekst" reagiert man ja eigentlich nur, wenn man irgendwie weiß, daß der andere Recht hat. (geht mir auch so)

    Alles Gute!

    Zucchini

    Ich gebe dir grundsätzlich recht. Dennoch ist an diesem Satz trotzdem was dran

    Sollten die Steuern und Abgaben vom Staat nicht im besten Interesse der Bevölkerung genutzt und eingesetzt werden? Eben fūr Dinge wie Ausbau øffentlichen Verkehrs und Bildungsangebote etc.?

    Werden sie nicht, wurden sie nie. ;)

    Das Geld fließt in Strömen in unnötige Kriege, ins Ausland und in dunkle Quellen.

    Ich erinnere gerne an den Satz "alle Macht geht vom Volke aus".

    Daraus mag jeder seine Schlüsse ziehen.

    Es aber gar nicht erst selbst zu versuchen, erscheint mir nicht der richtige Weg zu sein.

    Das tun ja viele Menschen auch. Je mehr aber in existentielle Not oder Ängste davor verfallen, desto weniger haben dafür real oder empfunden noch freie Kraft übrig.

    Diejenigen, die das hier kritisieren, gehören aber nicht dazu.

    Vor allem sind das Sachen, die man kostenlos anbieten kann.

    Mal ein Beispiel - ich kenne einen Menschen, da würde man sagen, er lebt weit unter der Armutsgrenze. Dieser Mensch lebt zT als Selbstversorger, öffnet seinen Garten 1x/Woche als Begegnungsstätte für jung und alt.

    Jeder bringt Geschirr, Besteck und eine Kleinigkeit mit. Alle teilen ihr Essen, niemand geht hungrig nach Hause.

    Man redet, man lacht, man erzählt, man singt, sitzt gemeinsam um ein kleines Feuer.

    Und jeder, der mal dort war, kommt immer wieder.

    Warum machen das nicht mehr Menschen?

    Das kostet tatsächlich nichts und gibt so viel.

    Und wenn dort jemand in Not ist und um Hilfe bittet, findet sich immer jemand, der hilft.

    Es ist wichtig, solche Gemeinschaften aufzubauen.

    Sie geben gerade Menschen, die das Gefühl haben haltlos zu sein, so viel Halt.

    Wenn man in den sozialen Medien vernetzt ist, kann man doch gut zB für das Thema "kostenfreie Toiletten in Stadt xyz" sensibilisieren und gleichzeitig schauen, ob man da nicht ein Netzwerk aufbauen kann aus Gastronomen, Einzelhändlern und Privatpersonen, die ihre Toilette zur Verfügung stellen.

    Es aber gar nicht erst selbst zu versuchen, erscheint mir nicht der richtige Weg zu sein.

    Aktiv werden und selbst etwas auf die Beine stellen fühlt sich gut an, weil die Passivität und das Warten darauf, daß etwas geschieht, einfach nichts mit einem Menschen macht, außer negativer Stimmung.

    Es gibt zudem vielerorts viele, viele Angebote von Stadt, Gemeinde oder Vereinen, die kaum jemand wahrnimmt, weil - ja, warum eigentlich nicht? Wenn es doch so Not tut, Gelegenheiten und Raum für soziale Interaktionen zu schaffen, müsste man sich doch bei sowas gegenseitig über den Haufen rennen.

    Es hat keinen denglischen Begriff oder keine verkomplizierte Bezeichnung und ist deswegen nicht "trendy". ;)

    Wenn es heißt "Seniorenbingo", "gemeinsam Lesen", "Singen mit Kindern" oder "Beisammensein", dann spricht es die Klientel, die "konsumfreie Räume" fordert, einfach nicht an. ;)

    Man kann seine Wohnung einmal im Monat zur Begegnungsstätte machen, seinen Kleingarten oder eine öffentliche Wiese.

    Man kann sich an den Bürgermeister wenden und fragen, ob man zeitweise eine öffentliche Einrichtung für solche Begegnungen nutzen darf, die man dann selbst initiiert.

    Aber dafür muss man eben selbst aktiv werden und nicht nur fordern.

    Sind mittlerweile auch viele wo Eintritt verlangt wird. Dann bleibt oft das Problem mit den sanitären Anlagen.
    Und in Naherholungsgebiete musst du auch erstmal kommen. Die meisten sind weder Fußläufig noch mit dem Fahrrad erreichbar.

    Das ist für mich gerade ein wunderbares Beispiel für: Wer will, findet Lösungen, wer nicht will, findet Ausreden.

    Es gehen auch diese fürchterlich altmodischen Spaziergänge, wenn man sich unterhalten und dabei nicht konsumieren will. Mal gucken wann das zum neuen Trend wird. :denker: Ach, nee, geht nicht, wenn es auf der Strecke keine kostenlosen Toiletten gibt...

    Sitzgelegenheiten gibt es vielleicht nicht überall zuhauf, aber es gibt doch zig andere Möglichkeiten, sich zu treffen und dabei kein Geld auszugeben. Oder man schafft es vielleicht nicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad ins Naherholungsgebiet, aber kann den ganzen Weg quatschen und sich bewegen. Ob Balkonien, Sitzbank, Spieleabend zuhause :ka: es gibt zig Sachen. Schon immer und überall.

    Dass neuerdings "viele" öffentliche Zonen mit Eintritt belegt sind, wäre mir neu. Das sind dann in der Regel besondere Anlagen. Und diese besonderen Anlagen braucht man ebenso wenig wie ein Naherholungsgebiet direkt vor der Nase, wenn es einem darum geht mit Menschen zu interagieren und dabei kein Geld auszugeben.

    Danke.

    Ich habe mich auch gefragt, ob ich in einem Paralleluniversum lebe, als ich las, was alles zu einem Problem gemacht wird.

    Es gibt so viele Möglichkeiten tatsächlich konsumfrei zu sein, sogar Urlaub kann man so machen.

    Und wer tatsächlich etwas daran ändern möchte, der kann eigeninitiativ damit anfangen.

    Also nicht nur für sich, sondern auch für andere. Es gibt überall Plätze dafür; wir treffen uns zB unter einer Brücke.

    Und da sind ALLE Altersstufen vertreten - Vorschulalter bis Rentner.

    Und wer es nicht mehr dort hin schafft wird besucht.

    Aber immer dieses Gejammer und diese ganzen Ausreden...

    Nein, lasse ich nicht gelten.

    Arsch hoch, statt immer nur fordern oder jammern.

    Dann wird das auch.

    Hat hier schon jemand Erfahrungen mit Vitalpilzen beim Hund gemacht?

    Falls ja: Welche Erfahrungen habt ihr gemacht und welchen Hersteller könnt ihr empfehlen?

    Meine Mädels bekommen immer mal wieder Kuren mit Vitalpilzen.

    Sie bekommen Cordyceps und Hericium, je nach Bedarf.

    Ich bestelle bei Tausendkraut.

    Die Wirkung merkt man nach ein paar Tagen. Wenn sich nach 14 Tagen nichts zeigt, passt der Pilz nicht.

    Gerade auf Cordyceps sprechen meine Hunde sehr an - das ist wie eine Verjüngungskur.

    Hericium gibt es, wenn ich meine, daß etwas nicht im Lot ist.