Beiträge von Zucchini

    Ich denke, mit vier Hunden kann ich hier durchaus mitreden.

    Unsere Hunde sind "ausgelastet", wenn sie dabei sind.

    Ganz einfach.

    Sie haben keinen vollen Terminkalender a la Montag Longieren, Dienstag Mantrailing, Mittwoch ZOS, Donnerstag UO, Freitag Agility, Samstag Turnier und Sonntag Social Walk.

    Sie sind einfach Hunde.

    Sie machen nahezu alles mit, aber sie haben alle gelernt auch Ruhe zu halten. Unsere Welt dreht sich nicht nur um sie.

    Thema Futter - hier kann jeder Hund fressen, was er mag - wo sollte da ein Problem sein?

    Sie bekommen doch auch nicht alle (falls erforderlich) die gleichen Medikamente.

    Thema Gassi - wenn einer nicht mehr laufen mag/kann oder will, kommt er in den Beutel oder Rucksack.

    Irgendwann wird es auch einen Buggy geben.

    Am Rad wird gelaufen oder sie fahren im Anhänger mit - je nach Fitness und Verfassung.

    Soooo krass unterschiedlich sind die Bedürfnisse nicht.

    Thema Rudel unter sich - unsere Hunden halten zusammen. Sie pflegen sich, sie spielen miteinander, passen aufeinander auf und kuscheln.

    Nie im Leben könnten mein Mann und ich das auch nur im Ansatz ersetzen.

    Und ich wurde oft gefragt, ob ich denn brav für alle Steuern zahle, ob sie versichert sind und wie ich das alles finanziere?

    Das ist so unglaublich übergriffig.

    Inzwischen lächle ich dann und frage höflich "Hatten Sie heute schon Stuhlgang? Wenn ja, wie sah er aus?" und gehe weiter.

    Ja, sie sind angemeldet, sie sind versichert und sie sind über unseren Tod hinaus abgesichert.

    Und ich sage es gerne immer wieder - hätte ich mehr Platz und würde entsprechend wohnen - ich hätte noch mehr Hunde.

    Ich mag das einfach gerne und ich weiß, welcher Typ Hund zu uns passt und wie man ein stimmiges Rudel "zusammenstellt".

    Die Hunde im jetzigen Haushalt sind ihr fremd, das Futter ist ihr fremd und im Zahnwechsel ist sie auch noch.

    Das wären alles Gründe für mich, sie genau im Auge zu haben und zu unterstützen.

    Also gucken, ob sie alleine besser frisst, ob ihr die Situation Angst macht, ob ihr das Futter schmeckt, ob ihr das Futter bekommt, ob die Zähne schmerzen etc..

    Einen Hund getrennt zu füttern ist ja nun kein Aufwand. ;)

    Das wollte ich eigentlich noch editieren, hab's allerdings vergessen.

    Man findet diese Näpfe entweder als "Kurznasennapf" oder "Whisker- Futternapf".

    Wir nutzen bei 4 Hunden seit über 10 Jahren regelmäßig Flexis.

    Warum auch nicht?

    Wenn es stark windig ist, die Seilflexis, weil die Gurtbandflexis sonst im Wind schlagen und ansonsten Gurtbandflexis zwischen 5-8m Länge.

    Damit weichen wir anderen Hunden, Radfahrern und Fußgängern problemlos aus. Die Leinen werden kurzgestellt und fertig.

    Eingewickelt oder anderweitig gefährdet wurde damit noch nie jemand.

    Auch zum Wandern sind Flexis genial - ich hänge mir eine normale Führleine diagonal um und befestige daran die Flexi.

    So sind die Hunde an der Leine und ich habe die Hände frei.

    Keine Leine schleift im Dreck und niemand latscht darauf.

    Ich habe gestern das erste Mal eine englische Bulldogge "in echt" erlebt. Die war viel zu fett und hat diese fürchterlichen Geräusche gemacht, aber

    Ist es "normal", dass die auch irgendwie nicht richtig fressen können? Die hatte wahnsinnig Probleme Fressen aufzunehmen, egal ob aus der flachen Hand, dem Napf oder dem Boden, und hat irgendwie unkoordiniert und aufgeregt mit der Zunge da rumgemacht, klang dabei wie ein sterbender Staubsauger und hat das Futter echt nur mit Müh und Not irgendwie aufgeschlabbert/eingesaugt?

    Ja, Brachys fressen oft so grunzröchelnd einsaugend. Und danach kotzen sie oft, weil sie so viel Luft mitfressen.

    Es ist grässlich.

    Es gibt sogar extra flache Brachy Näpfe, damit sie das Futter durch Runterdrücken fixieren und dann aufnehmen können.

    Normale Näpfe sind entweder zu tief oder zu weit.

    Aber wie stellt ihr euch das vor? Süßigkeitenteller im Wartezimmer? Da hat mit Sicherheit die Hygiene was dagegen.

    Oder Oma Lieschen fragen ob sie Süßigkeiten möchte? Und dann fragt sie warum, "tja isst bei uns keiner", "Oh, aber sowas hab ich ihnen doch vor 2 Wochen mitgebracht", nur weil du vergessen hast wer das war.

    Es war doch nur die Frage, wie eine Freude gemacht werden kann und ich finde die Auswahl sehr gut.

    Antwort an Oma Lieschen : "Sie sehen aus, als wenn Sie sich sehr darüber freuen würden".

    Dabei gibt man ihr nicht die ganze Packung, sondern nur einen Riegel davon.

    Weitere Antwort wäre "weil ich Sie einfach gerne mag" oder "wenn man teilt, schmeckt es doppelt so gut" oder "alleine essen macht dick".

    Und schon hat man einem Menschen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.

    Es geht - wenn man will.

    In meiner Tierarztpraxis steht übrigens immer ein Teller mit "Nervennahrung" auf dem Tresen - Merci, Celebrations und Kaubonbons.

    Fast jeder nimmt sich dort etwas.