Er sah aus, wie jemand, der aversiv erzieht. So benahm sich auch der Hund.
Ich hab mal gesucht, was das für ein Messer war.
Google sagt "Schinkenmesser".
Es war auf jeden Fall ein unschöner Spaziergang. Zuerst trafen wir auf die Frau mit den Akitamixen (ich schrieb darüber im "gefährlicher Hund" Thread), dann tauchen plötzlich 3 wirklich imposante Angusbullen im Wald auf (deren Zäunchen mehr ein Angebot als ein Hindernis war) und als krönenden Abschluss trafen wir noch den Mann mit dem Messer...
Es gibt wirklich verrückte Tage. 
Wie sieht denn jemand aus, der aversiv erzieht? Aber das Messer in Verbindung mit dem Hund wäre so oder so drüber und ungeeignet zur Erziehung. 
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Ich finde, Menschen und ihre Tiere strahlen das aus.
Man kann gut unterscheiden, ob ein Hund gehorcht, weil er Freude an der Kooperation hat oder ob er Angst hat, was auf den Frack zu bekommen.
Und auch Menschen sieht man dieses "Herrische", Kalte, Grobe an.
Wenn da kein Fünkchen Freude oder Glück spürbar ist.
Ich habe aber wirklich in keinem Moment das Gefühl gehabt, daß Messer hätte etwas mit seinem Erziehungsstil zu tun.
Wieso er das da nun mit sich trug, wird sein Geheimnis bleiben.
Es war auf jeden Fall unheimlich.
Mein Mann hat bei einem Pärchen (gleicher Wald) vermutlich auch für so einen Gruselmoment gesorgt.
Er nimmt auf die Morgenrunde dort immer seine "Königsfeder" mit.
Damit trainiert er auf einer Waldlichtung, während die Hunde und ich die Nasen in die Sonne halten.
Völlig unerwartet tauchte plötzlich ein Pärchen mit 3 kleinen Wuschelhunden auf.
Unsere Hunde haben sich genauso erschreckt wie wir (sie waren angeleint) und alle Hunde haben sich angekeift.
Mein Mann wollte mir helfen und kam mit dieser großen Metallfeder in der Hand auf die Hunde zugerannt.
Das Pärchen war sichtbar verstört und hat sich sehr zügig entfernt. 
Ich hätte sehr gerne richtiggestellt, daß wir völlig harmlos sind. 
Vielleicht schreiben sie in einem anderen Forum, daß sie von einem Irren mitten im Wald mit einer Keule bedroht worden sind... 