Wie kommen denn eure Süd- bzw. Osteuropäer mit Veränderungen klar?
Problemlos.
Sie lernen aber auch wirklich ab Tag 1 Alltag (und der beinhaltet bei uns schon so einiges an Veränderungen) und reisen kurz danach bereits mit uns herum.
Entweder mit dem Wohnwagen oder in ein Ferienhaus.
Wir fahren zum Gassi immer an wechselnde Orte, die ruhig und abgelegen sind.
Natürlich gibt es auch für unsere Hunde Routinen, aber sie lernen auch, daß Abwechslung bei uns dazugehört.
Ich wähle aber auch gezielt Hunde aus, in deren Augen ich keine Angst oder Furcht sehe.
Ich liebe die kleinen fröhlichen Entdecker, die einerseits unkompliziert mitlaufen, aber andererseits schon genug Selbstbewusstsein haben, um nicht beim kleinsten Krach, Knall oder Streit in sich zusammenzubrechen.
Wir sind fröhliche Menschen, die gerne (er)leben - und so sollten auch unsere Hunde sein.
Unsere Hunde wachen durchaus, ich würde keinem raten, ungebeten Grundstück oder Parzelle zu betreten. Aber wenn ich sage, daß es in Ordnung ist, dann ist es in Ordnung.
Wir leben zurückgezogen, bekommen nicht viel Besuch, aber wenn wir Besuch bekommen, dann soll der sich frei im Haus bewegen dürfen, ohne daß ich die Hunde wegsperren oder permanent im Auge haben muss.
Wir präferieren kleine Hunde, weil sie für uns problemloser sind. Also im Sinne von Handling, Futter- und Platzbedarf (im Wohnwagen oder Auto) und in der öffentlichen Wahrnehmung.