Huhu ihr Lieben
,
genau so einen Thread wollte ich auch gerade erstellen und euch um Rat fragen. Ich hoffe es ist für die TE in Ordnung, dass ich jetzt hier mit meinem sehr ähnlichen Problem so "reinplatze", aber einen neuen Thread wollte ich nicht erstellen, das passt hier schon ganz gut. Meine Frage ist nämlich dieselbe: Weg vom Barf?
Kurz vorneweg, Liam ist ein Aussie (Mix?), 2 Jahre alt, 53 cm groß und wiegt 13,5kg. Er ist alles was man unter einem Mäkelhund versteht und das schon seit wir ihn haben. Er hat alles mögliche verweigert, Trockenfutter rührt er gar nicht an (wir wollen nämlich eigtl. halbe halbe machen, also morgens Barf/Dose und dann halt Trainingsleckerlies in Form von Trockenfutter)...irgendwann hatten wir eine Sorte gefunden (Josera), nach 2 Monaten rührte er diese auch nicht mehr an.
Seit geraumer Zeit sind wir "überzeugte" Barfer, wenn man es richtig macht ist es die beste Art einen Hund zu ernähren (meine Meinung und muss nicht diskutiert werden!).Anfangs hat er es gerne gefressen, nach paar Wochen rührte er nichts mehr an, da wir auch total unzufrieden mit unserem Lieferanten waren, haben wir gewechselt. Liam hat wieder einigermaßen gerne gefressen, soweit so gut. Seit ein paar Wochen ist er nur noch am mäkeln, frisst nur noch ganz wenige Fleischsorten (Rind und Lamm), mit Knorpel, Sehnen, Putenhälsen, getrockneten Blättermagen (als Snack) oder Knochen brauche ich gar nicht ankommen, guckt er nicht mal mit dem Ar*** an. Gemüse wird verschmäht, früher wurde es sorgfältig aussortiert und im Napf übrig gelassen, jetzt wird der ganze Napf stehen gelassen sobald Gemüse/Obst drin ist. Wir füttern ihn seit neustem nur noch abends, weil er morgens gar nichts anrührt und wir gemerkt haben, dass er abends viel hungriger ist. Also haben wir andere um Rat gefragt, die uns sagten wir hätten ihn in der Hinsicht zu sehr verwöhnt (wir haben halt, wenn er wirklich absolut nichts fressen wollte, selten dann doch mal ne Dose gegeben, diese frisst er sofort bis aufs letzte bisschen auf) und uns wurde gesagt wir sollten ihn dann mal einen Tag hungern lassen, eben dass er frisst was er in den Napf bekommt. Gesagt getan, ging soweit, dass er zwei Tage einfach gar nichts anrührte und dann Magensäure erbrochen hat, das war mir zu viel des guten und ich habe ihm dann am Abend wieder ein bisschen von der Dose gegeben.
Nun frisst er also wenn überhaupt nur reines Rind/Lammfleisch, aber so kann es ja nicht ewig weitergehen. Für eine ausgewogene Ernährung bedarf es doch an Gemüse und Obst etc oder nicht?
Ich bin seit längerem dafür, auf Dosenfutter umzustellen, denn meine Meinung ist, dass ich nichts in einen Hund versuche reinzuzwängen was ihm partout nicht zu schmecken scheint. Meine Mutter sieht das ein klein wenig anders und probiert immer noch iwas aus, dann gibts mal Rindergulasch (frisst er nicht), oder Pansen (frisst er nicht) usw. Wir barfen also mehr die Tonne, als den Hund. Aber jetzt mal ehrlich, macht Barfen in unserem Fall überhaupt noch Sinn? Hat jmd eine Idee? Ansonsten bin ich auf der Suche nach einem guten Dosenfutter in mittlerer Preiskategorie. Was er gelegentlich bekommen hat war Gran Carno von Animonda, Wildkind finde ich ganz in Ordnung, aber das ist dann natürlich auch wieder ein ganzes Stück teurer. Mir gefällt es nicht was in vielen Dosenfuttern drin ist, zu viel unnötige Sachen und wenn man eines findet was annehmbar ist (z.B. Terra Canis) dann ist der Preis hoch...
Was meint ihr?
Edit: Außerdem habe ich ständig die Sorge, dass er mangelernährt ist, weil er nur noch iwas bekommt, was er eben frisst...